Portugal 2
(21. April – 18. Mai 2026)
(Geschrieben von Flinke Feder vom 28. April bis 19. Mai 2026, redigiert vom grün gefiederten Papageienvogel; dem Ara,)
(Die Red.) Der zweite Teil der Reise mit dem Solatrike durch Portugal von Lissabon bis zur spanischen Grenze, ist exklusiv im Reisemagazin «Leise Reisen» zu lesen.
Portugal 2
(April 21. – May 18. 2026)
(Written by Power Pen from April 28. to May 19. 2026, edited by the green-feathered parrot bird, the macaw)
(The editors) The second part of the Solatrike journey through Portugal, from Lisbon to the Spanish border, can be read exclusively in the travel magazine “Gravel Travel".
Verabschiedung von Lissabon
Flinke Feder (FF): Wir fahren mit Lissabon fort. Warst du schnell in der Stadt?
David Brandenberger (DB): Ich brauchte jedes Mal fast eine Stunde per Bus und am Sonntag geriet ich dazu in eine Militärparade mitsamt dem Präsidenten. Zwei Tage später war die Strasse erneut gesperrt, weil der brasilianische Präsident Lula da Silva eintraf. Neben den Sehenswürdigkeiten klapperte ich Fahrradläden ab, doch niemand hat Fahnen und ein Tachometer mit Höhenmesser. Den Zweiten bestellte ich demnach online nach Porto. Ich blieb einen Tag länger in Lissabon, um meine Verletzung auszuheilen. Dabei setzte ich mich auf einen Baumstumpf und hatte die Hose voll…
FF: Ich bitte dich, das wollen wir gar nicht wissen!
DB: Nein, nicht so, sondern voll Harz. Mittels Sandseife und Bürste bekam ich das klebrige Zeug raus.
FF: Wann bist du weitergezogen?
DB: Am Mittwoch 21. April radelte ich dieselbe Strecke in umgekehrter Richtung, bis nach Vila Franca de Xira. Diesmal war ich schneller unterwegs, da ich mich weniger orientierte. Ich kam zwar früh in Alenquer beim gemieteten Apartment an, doch der Vermieter meldete sich nicht zurück. Erst, als ich ihn per Telefon erreichte erklärte er mir, wo eine Box mit einem Schlüssel drin zum Öffnen des Tores ist. Nur war die Box leer. Ein anderer Gast hätte ihn mitgenommen und käme in einigen Minuten. Dies war ein sonderbarer Deutscher, der partout in seinem akzentschweren Englisch redete anstelle Deutsch. Nach einer geschlagenen Stunde Warterei erhielt ich endlich Zugang zum Apartment.
FF: Wie war die Weiterfahrt?
Eric
DB: Via geschätzte 100 Hügel radelte ich über das Land und auf einem Hügelzug entlang. Ich wählte die Strecke mit den sanftesten Aufstiegen und stand unvermittelt vor einer gesperrten Strasse. Sturmschäden wurden in der Gegend beseitigt und repariert. Die Umfahrung brachte mich hinunter ins Tal und gegenüber, eine steile Fahrbahn wieder hinauf, die ich vermeiden gedachte. Trotz der Anstrengung kam ich früh in Caldas da Rainha an. Dort wurde ich von Eric erwartet. Er beradelte mit seiner Frau fast die ganze Welt und wir waren seit Jahren über Facebook in Kontakt. Da ich in Richtung Norden pedalte, lud er mich ein zu übernachten.
FF: Was gabst du hier zu reparieren?
DB: Kaum angekommen, radelten wir los und brachten den Anhänger zu einem Aluminiumschweisser. Die holperigen Strassen liessen eine Schweissnaht einer Zusatzstütze aufbrechen, die wieder geschweisst wurde. Ich war überrascht, dass er es gleich schweisste, und stellte den Anhänger über Nacht dort ab, weil ich kein Geld dabeihatte.
FF: Welche Sehenswürdigkeiten hast du abgeklappert?
DB: Eric nahm mich am nächsten Tag mit nach Óbidos. Er fuhr sein Tourenrad und ich erhielt ihr E-Bike. Dort umrundeten wir das Dörfchen auf der Festungsmauer. Gegen Mittag waren wir zurück für ein leckeres Mittagessen. Anschliessend radelte ich mit dem Trike Eric auf dem E-Bike hinterher nach Foz do Arelho, um das Meer vom Aussichtspunkt zu erblicken. Wir sausten hinunter zur Lagoa de Óbidos und pedalten der entlang zurück in die Stadt, wo wir den Anhänger abholten. € 50.- dafür, dass er nur eine der zwei Schweissnähte schweisste, fand ich etwas teuer und ich verbaute später die Kabelbinder, zur Sicherheitsbefestigung erneut.
FF: Worüber unterhieltest du dich mit Eric?
DB: Wir hatten eine angeregte Diskussion über Heavy Metal-Musik und philosophische Fragen. Amaya verwöhnte uns dafür mit leckerem Essen. Nach zwei Nächten verabschiedete ich mich von näher kennengelernten Freunden und pedalte durch Dörfer und über das Land. Auf der Strecke erreichte ich die sonderbare Zahl von 55555 km. Je weiter nördlich ich kam, desto häufiger wurden die Sturmschäden. Umgeknickte Bäume in Massen, verbogene Strassenschilder und abgedeckte Häuser säumten die Strasse. Deshalb war eine direkte Route gesperrt und der Umweg brachte mich erst zum Meer und dann wieder ins Land zurück. Der Campingplatz war der Einzige, der zurzeit offen war. Alle anderen beim Atlantik wurden durch den Wintersturm zerstört.
FF: War das ein üblicher Wintersturm?
Coimbra
DB: Eben nicht. Normalerweise stürmt es im Winter nicht so gewaltig. Durch den Klimawandel verstärkte es den Sturm. In dieser Gegend wütete er am heftigsten. Meine Strecke führte mich durch unzählige Dörfer und Wälder nach Figueira da Foz. Von dort geriet ich auf einen Löcherweg, der neben den Mulden ein wenig Strassenbelag aufwies. Teilweise fehlte der Asphalt gesamt und nur Löcher in der Dreckpiste waren übrig.
FF: Das klingt fürchterlich!
DB: Es kam desolater! Eine frisch verlegte Röhre war nur durch einen Kiesweg überdeckt. Ich riskierte alles und rumpelte hoch. Hinten runter rollte ich über lose Kopfsteine – ein Wunder kam ich da hinüber. Nach etlichen Schleich-Kilometern gelangte ich endlich auf eine asphaltierte Strasse und als die wieder in einen Feldweg mündete, bog ich zur Hauptstrasse ab, der ich bis nach Coimbra folgte. Rechtzeitig erreichte ich eine Brücke zum Unterstehen, derweil es sintflutartig los regnete. Das Gewitter zog, nach einer halben Stunde wüten, weiter und ich durch die Stadt zum Camping.
FF: Bliebst du hier für einen Tag die Sehenswürdigkeiten zu besuchen?
DB: Das hatte ich vor und klapperte einige davon ab. Die Universitätsstadt war zuvor der Sitz des Königs. Alte Stadttore und Kirchen prägen dazu das Stadtbild. Die Wetterprognose stand hundsmiserabel für den nächsten Tag, darum latschte ich los zur Stadt, um mir neue Saiten für die Gitarre zu besorgen. Ich lief weiter und endete bei der Bushaltestelle, wo ich am Vortag den Bus zurück zum Zeltplatz nahm. Diesen bestieg ich erneut und kam beim Camping weiterhin trocken an, weil es den ganzen Tag gar nicht regnete.
FF: Dann bist du am baldigsten Tag weitergeradelt?
DB: Denkste! Ein Gewitter folgte dem nächsten und es schüttete aus vollen Kübeln. Darum legte ich einen zusätzlichen Tag Pause ein und radelte am anschliessenden Tag los zur Küste. Diesmal wählte ich eine andere Route, um den Löcherweg zu umfahren. Einen sanften Hügelzug überquerte ich und gelangte zur Küstenstrasse zurück. In Vaqueira zeltete ich im Camping und zog am Morgen weiter nach Costa Nova. Dieser Ort wartet mit in verschiedenen Farben gestreiften Häuserfronten auf. In Aveiro irrte ich durch die Einbahnstrassen und fand per Zufall den Weg hinaus zu den Dörfern und Wäldern aus Pinien und Eukalyptus.
FF: Warum bliebst du in Furadouro einen Tag länger? Hat es dir dort so gefallen?
Porto
DB: Am Morgen packte ich meine Sachen und meldete mich ab, doch nachdem wieder ein Regenguss kam, entschied ich mich um und verlängerte den Aufenthalt. Es war ohnedies Wochenende und ob ich am Samstag oder Sonntag in Porto ankomme, betrug keinen Unterschied. Leider war am Sonntagmorgen das gleiche Spiel. Kaum hatte ich alles verstaut, schüttete es erneut vom Himmel. Ich zog das Aussenzelt über mich und das Trike und wartete ab.
FF: Bist du trotzdem weitergefahren?
DB: Nach dem Regen radelte ich aus dem Zeltplatz durch den Wald. Der Veloweg war teilweise unbrauchbar und darum blieb ich auf der Überlandstrasse. Im Regenschutz eingepackt sah ich doof aus, da die Sonne schien, doch ich traute dem Wetter vorerst nicht. An der Küste stellte ich das Zelt ins Camping, um von dort aus gen Porto zu gelangen. Am nächsten Tag nahm ich den Bus in die Stadt, um zwei meiner vier Ersatzteillieferungen abzuholen. Der Tacho und die Felgen waren angekommen. Die Felge montierte ich gleich um. Das Einspeichen erwies sich erneut als tückisch, doch diesmal verbaute ich das Ventil nicht wieder mit den Speichen, wie in Südkorea.
FF: Hast du dir die Stadt nicht angeschaut?
DB: Ohne Zweifel, wo denkst du hin? In drei Tagen spazierte ich in der Innenstadt herum, besuchte Kirchen, Museen, Kunstgalerien und weitere Sehenswürdigkeiten. Ich schlenderte durch die Gassen hinauf und hinunter in dieser hügeligen Stadt. Das herrliche Wetter wechselte und ich wartete die Regentage im Zelt ab. Zeit, um liegengebliebene Arbeiten nachzuholen, Material zu flicken und zu warten, die nächsten Strecken zu planen und mich zwingen mal nichts zu tun.
FF: Hat das mit dem «Nichtstun» geklappt?
DB: Überhaupt nicht. Als ich fertig war mit den Betätigungen, bin ich wieder weitergezogen.
FF: Hast du alle Pakete erhalten?
56'000 km
DB: Nein, ein Päckchen aus der Schweiz war so kompliziert aus dem Zoll hinaus zu bekommen, dass ich es wieder zurücksenden liess. Die wollten alles Mögliche wissen und am Schluss scheiterte es, weil ich die Kaufquittung von vor 5 Jahren hätte beilegen sollen. Das andere Paket aus Belgien wird scheinbar in zwei Jahren ankommen und dafür erhielt ich wenigstens eine Rückzahlung. Nach zehn Tage warten bin ich weitergeradelt und hatte die Stadt zu durchqueren. Erst folgte ich dem Radweg, bis der blockiert war und dann der Strasse folgend zur Brücke, um auf die gegenüberliegende Seite des Douro-Flusses zu gelangen. Anschliessend pedalte ich durch die Altstadt, an der Küste entlang nach Norden, um im nächstgelegenen Zeltplatz zu nächtigen.
FF: War etwas speziell am Weg?
DB: Scheinbar startet in Porto einer der vielen Pilgerwege in Richtung Santiago de Compostela. Neben der Strasse laufen die Wanderer mit angehängten Jakobsmuscheln.
FF: Warum warst du nicht zufrieden mit dem Camp?
DB: Abends gab es eine kalte, statt warme Dusche und morgens blieb ich bei der Ausfahrt vom Zeltareal auf dem steilen Kopfsteinpflaster hängen. Inzwischen reparierte ich zwar den Vordermotor, aber der diente nicht weiter. Eine Motorradgang half mir, das Trike hochzuschieben. Hierauf wartete ich vergebens, bis ein Arbeiter mein Verlängerungskabel aus dem Stromkasten aufschloss. Ich musste zweimal hin und her latschen, bis ich das Kabel erhielt. Das war nur der Anfang. Mein Weg führte mich 7 km über Kopfsteinpflaster, für das ich zwei Stunden brauchte, um im Schritttempo darüber zu rumpeln. Es war endlos und zermürbend. Ich wurde fast wahnsinnig. Der Rest der Route war wenigstens geteert, ausser den zwei Kilometern vor dem nächsten Camping, da war wieder Kopfsteinpflasterrumpeln angesagt.
FF: Wie war die Fahrt zur Grenze?
DB: Ich erwischte wechselhaftes Wetter mit Regen und Sonne, folgte der Überlandstrasse durch Dörfer, Städte und Wälder. Kurz vor der spanischen Grenze spannte ich mein Zelt im Campingplatz für drei Nächte auf. Ich brauchte eine Pause vom zermürbenden Gegenwind und dem Kopfsteinpflaster. Mein Skizzenbuch ist um eine Skizze reicher von der Aussicht zum Berg auf der spanischen Seite des Flusses und am nächsten Tag arbeitete ich an einem Song weiter.
FF: Was krönte der Abschluss in Portugal?
DB: Der Wind legte sich und ich genoss die Fahrt der Strasse entlang bis nach Spanien. Kurz vor der Grenze erreichte ich 56'000 km!
FF: Wie die Reise weiter geht, erfahrt ihr in der nächsten Ausgabe von «Leise Reisen».
Passende Links dazu:
Leaving Lisbon
Power Pen (PP): Let’s move on with Lisbon. Did you get to the city quickly?
David Brandenberger (DB): It took me nearly an hour by bus every time, and on Sunday I happened to get caught up in a military parade attended by the president. Two days later, the road was closed again because the Brazilian president, Lula da Silva, was arriving. As well as seeing the sights, I scoured the bike shops, but nobody had flags or a speedometer with an altimeter. So I ordered the latter online to be sent to Porto. I stayed in Lisbon for an extra day to let my injury heal. Whilst doing so, I sat on a tree stump and wet my pants...
PP: Please, we don’t want to know about that!
DB: No, not like that, but covered in resin. I got the sticky stuff off with sand soap and a brush.
PP: When did you move on?
DB: On Wednesday 21 April, I cycled the same route in the opposite direction, all the way to Vila Franca de Xira. This time I was faster, as I didn’t have to spend as much time finding my way. I arrived early at the rented flat in Alenquer, but the landlord didn’t get back to me. It was only when I reached him by phone that he explained where a box containing a key to open the gate was. Only the box was empty. Another guest had taken it and would be there in a few minutes. This was a peculiar German man who insisted on speaking in heavily accented English rather than German. After a full hour of waiting, I finally gained access to the flat.
PP: How was the onward journey?
Eric
DB: I cycled across the countryside and up a series of hills, estimated at around 100. I chose the route with the gentlest climbs and suddenly found myself facing a roadblock. Storm damage was being cleared and repaired in the area. The detour took me down into the valley and, on the other side, up a steep road again, which I had intended to avoid. Despite the effort, I arrived in Caldas da Rainha early. Eric was waiting for me there. He and his wife had cycled almost all over the world and we had been in contact via Facebook for years. As I was heading north, he invited me to stay the night.
PP: What did you need to get repaired here?
DB: No sooner had we arrived than we set off on our bikes and took the trailer to an aluminium welder. The bumpy roads had caused a weld on an additional support to break, which was re-welded. I was surprised that he welded it straight away, and left the trailer there overnight because I didn’t have any money with me.
PP: Which sights did you visit?
DB: Eric took me to Óbidos the next day. He rode his touring bike and I was given her e-bike. Once there, we looped around the little village on the ramparts. We were back around midday for a delicious lunch. Afterwards, I cycled behind Eric on his e-bike to Foz do Arelho on my trike to catch a glimpse of the sea from the viewpoint. We whizzed down to Lagoa de Óbidos and cycled along it back into town, where we picked up the trailer. I thought €50 was a bit steep for him to have welded just one of the two weld seams, so I later reattached the cable ties myself for added security.
PP: What did you talk about with Eric?
DB: We had a lively discussion about heavy metal music and philosophical questions. Amaya treated us to some delicious food in return. After two nights, I said goodbye to friends I’d got to know better and cycled through villages and across the countryside. Along the way, I reached the odd number of 55,555 km. The further north I went, the more frequent the storm damage became. Masses of fallen trees, bent road signs and houses with their roofs blown off lined the road. As a result, a direct route was closed and the detour took me first to the sea and then back inland. The campsite was the only one currently open. All the others by the Atlantic had been destroyed by the winter storm.
PP: Was that a typical winter storm?
Coimbra
DB: Not at all. Normally, winter storms aren’t that violent. Climate change intensified the storm. It raged most fiercely in this area. My route took me through countless villages and forests to Figueira da Foz. From there, I ended up on a potholed track that had a bit of road surface alongside the ruts. In places, the tarmac was completely gone and only potholes in the dirt track remained.
PP: That sounds dreadful!
DB: It got even worse! A freshly laid pipe was covered only by a gravel path. I risked everything and rumbled up. On the way down, I rolled over loose cobblestones – it was a miracle I made it across. After several kilometres of crawling along, I finally reached a tarmac road and, when that led back onto a dirt track, I turned off onto the main road, which I followed all the way to Coimbra. I reached a bridge just in time to take shelter as torrential rain began to pour down. After raging for half an hour, the storm moved on and I made my way through the city to the campsite.
PP: Did you stay here for a day to visit the sights?
DB: That was my plan, and I ticked a few of them off the list. The university town used to be the king’s seat of power. Old city gates and churches dominate the townscape. The weather forecast for the next day was absolutely dreadful, so I trudged into town to get some new strings for my guitar. I carried on walking and ended up at the bus stop where I’d caught the bus back to the campsite the day before. I got on it again and arrived at the campsite still dry, as it didn’t rain at all that day.
PP: Did you cycle on the very next day?
DB: You wish! One thunderstorm followed another and it poured with rain. So, I took an extra day’s break and set off for the coast the following day. This time, I chose a different route to avoid the potholed road. I crossed a gentle range of hills and made my way back to the coastal road. In Vaqueira, I camped at the campsite and moved on to Costa Nova the next morning. This place boasts house fronts striped in various colours. In Aveiro, I roamed through the one-way streets and, by chance, found my way out to the villages and forests of pine and eucalyptus trees.
PP: Why did you stay in Furadouro for an extra day? Did you like it there so much?
Porto
DB: In the morning I packed my things and checked out, but after another downpour, I changed my mind and extended my stay. It was the weekend anyway, and whether I arrived in Porto on Saturday or Sunday made no difference. Unfortunately, it was the same story on Sunday morning. No sooner had I stowed everything away than it poured down from the sky again. I pulled the flysheet over myself and the trike and waited it out.
PP: Did you carry on anyway?
DB: After the rain, I cycled out of the campsite through the woods. The cycle path was impassable in places, so I stuck to the main road. Wrapped up in my rain gear, I looked a bit silly as the sun was shining, but I didn’t trust the weather just yet. On the coast, I pitched my tent at the campsite so I could head towards Porto from there. The next day, I took the bus into town to collect two of my four spare parts deliveries. The speedometer and the rims had arrived. I fitted the rim straight away. Spoking the wheel proved tricky again, but this time I didn’t end up blocking the valve with the spokes, as I had done in South Korea.
PP: Didn’t you have a look around the city?
DB: Without a doubt, what do you take me for? Over three days, I wandered around the city centre, visiting churches, museums, art galleries and other sights. I strolled up and down the narrow streets of this hilly city. The glorious weather changed and I waited out the rainy days in my tent. Time to catch up on overdue work, patch up my gear, plan the next stages of the route and force myself to do nothing for a change.
PP: Did that ‘doing nothing’ bit work out?
DB: Not at all. Once I’d finished with those activities, I moved on again.
PP: Did you receive all the parcels?
56.000 km
DB: No, one package from Switzerland was so complicated to get through customs that I had it sent back. They wanted to know all sorts of things and in the end it fell through because I should have included the receipt from five years ago. The other parcel from Belgium will apparently arrive in two years’ time, but at least I got a refund for that one. After waiting ten days, I cycled on and had to cross the city. First, I followed the cycle path until it was blocked, then I followed the road to the bridge to get to the opposite side of the River Douro. After that, I cycled through the old town, along the coast to the north, to spend the night at the nearest campsite.
PP: Was there anything special about the route?
DB: Apparently, one of the many pilgrimage routes to Santiago de Compostela starts in Porto. The walkers follow the road with scallop shells attached to their backpacks.
PP: Why weren’t you happy with the campsite?
DB: In the evening, there was a cold shower instead of a hot one, and in the morning, I got stuck on the steep cobblestones as I was leaving the campsite. I’d managed to repair the front motor in the meantime, but it was no use. A motorcycle gang helped me push the trike up the hill. After that, I waited in vain for a worker to unlock my extension cable from the electrical box. I had to trudge back and forth twice before I got the cable. That was just the start. My route led me 7 km over cobblestones, which took me two hours to rumble across at walking pace. It was endless and gruelling. I was nearly driven mad. At least the rest of the route was tarmac, except for the two kilometres before the next campsite, where I had to endure the cobblestones again.
PP: How was the ride to the border?
DB: I encountered changeable weather with rain and sunshine, following the country road through villages, towns and forests. Just before the Spanish border, I pitched my tent at a campsite for three nights. I needed a break from the relentless headwind and the cobblestones. My sketchbook gained a new sketch of the view of the mountain on the Spanish side of the river, and the next day I continued working on a song.
PP: What was the highlight of the finale in Portugal?
DB: Just before the Spanish border, I reached 56,000 km! The wind died down and I enjoyed the ride along the road all the way to Spain.
PP: You can find out how the journey continues in the next issue of ‘Gravel Travel’.































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