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026 Türkei 5 - Turkey 5

Türkei 5

(8. Mai . – 14. Juni. 2016)

(geschrieben von Flinke Feder am 14. Juli 2016 redigiert vom grün gefiederten Papageienvogel mit drei Buchstaben; dem Ara)

(Die Red.) Erstaunlicher Weise erscheint schon die nächste Folge von „Leise Reisen„. Das hat wohl mit der zwangsläufi-gen Pause in Tiflis zu tun und unser hervorragender Starrepor-ter Flinke Feder hatte endlich wieder etwas zu schreiben.

Flinke Feder (FF): Wer hat Dich in Kayseri erwartet?

Turkey 5

(May 8. - June 14. 2016)

(Written by Power Pen on July 14, 2016 edited of the Green-feathered Parrot bird Macaw)

(Editorial) Amazing! Already the next episode of "Gravel travel” appears. This has to do with the inevitable break in Tbilisi and our excellent star reporter Power Pen had to write again.

Power Pen (PP): Who was expecting you in Kayseri?


David Brandenberger (DB): Das war Aziz. Er hatte mich schon vor langer Zeit eingeladen und mir auch den Kontakt zu Tuncay in Antalya vermittelt. Ich durfte bei ihm und seiner Freundin Ece bleiben solange ich wollte. Da blieb ich gleich für zwei Wochen.

FF: Ist Kayseri so schön?

DB: Das nicht gerade. Die Stadt und deren Sehenswürdig-keiten hat man schnell gesehen. Aziz führte mich nicht nur durch die Stadt, sondern gab mir auch Einblicke in spezielle Stadtteile sowie Essgewohnheiten. Da gibt es einen Laden in der City, der alles Mögliche einlegt; von normalen Sachen, wie Gemüse bis zu sehr abstrusen Zeug wie Früchte, Eier und Tannenzapfen.

FF: Tannenzapfen? Sind die geniessbar?

DB: Nein, der Essig bekommt einen speziellen Geschmack.

FF: Hat es Dir geschmeckt?

DB: Das ist grosse Gewöhnungssache, für einmal ist es gut, aber damit beliess ich es auch.

FF: Du bist ja gerade rechtzeitig zum Merkurtransit nach Kayseri geradelt.

DB: Das schon, aber die Wolken zogen auch rechtzeitig vor die Sonne und so konnten wir gar nichts beobachten. Das ganze Team vom Observatorium war ziemlich enttäuscht.

FF: Steht da auch so ein grosses Teleskop, wie bei Antalya?

DB: Da steht das grösste Radioteleskop der Türkei, doch für den Merkurtransit haben sie handelsübliche Teleskope aufge-stellt. Wir sahen dann über das Internet die Live-Übertragung aus Stavanger.

FF: Was hast Du denn in der ganzen Zeit in Kayseri gemacht?

DB: Die Zeit nutzte ich, um viele Fotos zu bearbeiten, Blog zu schreiben, das Trike zu überholen, Regensachen imprägnie-ren und so weiter. Zweimal war ich an einem Nachtausflug eines der örtlichen Veloclubs – einmal mit einem Leihrad und einmal mit dem Trike ohne Anhänger.

FF: Das hast Du in einem kurzen Video dokumentiert. Ein anderes Video dreht sich um einen Schulevent. Was war das?

DB: Da wurde ich als Spezialgast an der Schule, in welcher Aziz unterrichtet, eingeladen. Ich fühlte mich sehr geehrt. Es ging darum das Fahrradfahren den Schülern näher zu bring-en und dazu war ich einer der Redner. Um die Vielfältigkeit des Velo aufzuzeigen war noch eine Professionelle Fahrrad-fahrerin, Yener vom Fahrradclub und einer der glaube ich Mediziner war eingeladen. Jeder hatte etwas aus seiner Sicht beigetragen, wobei der Letztere etwas über die Stränge schlug. Ich dachte er würde nie mehr aufhören. Obwohl er sicher fundierte Informationen lieferte und dazu verschie-dene Videos (u.a. Kunstradfahren) als Unterstützung zeigte, zogen auch seine Antworten in der anschliessenden Frage-runde sich endlos in die Länge.

FF: Dein Aufenthalt in Kayseri zog sich auch in die Länge.

DB: Darum habe ich mich nach knapp zwei Wochen verab-schiedet, um die Gastfreundschaft nicht zu überspannen. Aziz und Fatos, eine Kollegin, haben mich noch bis zum Ende der Stadt begleitet. Die anschliessende Fahrt war ein Auf und ab, bei der ich in einer Abfahrt die Höchstgeschwindigkeit auf 54.9 km/h herauf setzte.

FF: Bist Du wahnsinnig mit Deiner Seifenkiste?

DB: Das war nicht die Absicht und schneller möchte ich auch nicht mehr fahren. Im nächsten Ort wurde ich aber vom Steinmetz zum Tee eingeladen – was dann in einem Essen endete. Er hat mir dazu geholfen mein Trike an einem sicheren Platz zu verstauen. Dafür prangt nun eine grosse rote Werbung aufgesprayt auf einem Seitenpanel.

FF: Nach Bogazliyan bist Du in einen schweren Sturm gekommen.

DB: Die erste Hälfte der Strecke war einigermassen gut, selbst wenn es steil auf eine Hochebene führte. Ich hatte gerade noch genug Zeit, um kurz was zwischen die Kiemen zu schie-ben und die Regensachen anzuziehen, als es loskrachte. Ich fuhr so schnell ich konnte, doch der starke Seitenwind schlug mir die Hagelkörner mächtig um die Ohren. Als die Strasse auf einen Hügel führte fühlte ich mich mit meinen drei Antennen im Gewitter nicht gerade wohl. Ich kämpfte mich weiter gegen den Wind und war froh, dass die Strasse erst hinunter führte und dann etwas vom Wind abdrehte.

FF: Zu früh gefreut!

DB: Ich musste anschliessend wieder 400 Höhenmeter hinauf. Zum Glück regnete es „nur“ noch. Bevor ich in Yozgat eintraf, hat mich wieder ein Journalist abgefangen. Doch ich war ziemlich auf dem Hund und vertröstete ihn auf später. Serkan hat mich mitten auf dem Weg gefunden und mich zu sich Heim begleitet. Er hat mich danach mit dem Auto zu zwei Aussichtspunkte gefahren und so konnte ich noch andere Ansichten der Stadt geniessen.

FF: Konntest Du auch die nächste Fahrt geniessen?

DB: Wohl nicht so ganz. Erst musste ich von Yozgat aus wieder einen 1440m hohen Pass überwinden und da oben ein Inter-view geben. Serkan hat übersetzt. Obwohl die Dokumenta-tion besser war, hätten sie die Sequenz, als ich meine Regen-hose überstreife, wegschneiden können.

ARA: Hätte ich ebenso gemacht, aber mich fragt ja niemand.

DB: Halt den Schnabel Ara! Erklär mir mal: Welche Tafel steht acht Kilometer nach der Tafel: 80km bis Çorum?

ARA: 72km bis Çorum! Das ist doch klar!

DB: Nein! 77km bis Çorum. Logisch!

ARA: ???

DB: Die haben einen See gebaut und die Strasse umgeleitet, nur vergessen alle Tafeln anzugleichen. Dafür kam beim Mittagessen ein Polizist auf mich zu und fragte, ob ich David sei. Hoppla, ich bin wohl doch etwas bekannt in der Türkei. Das Wetter war aber miserabel und ein ständiges auf und ab, so dass ich nach 105km in Çorum mit leerer Batterie ankam.

FF: Nun weisst Du wie weit die Batterie bei schlechtem Wetter reicht.

DB: In etwa. Wäre die Strasse besser und alles gerade aus, sieht es wieder anders aus. Ich machte einen Tag Pause für einen Besuch im archäologischen Museum – Du musst jetzt nicht die Augen verdrehen Flinke! Da ist eine Steinplatte aus dem 1.Jh. n. Chr. Auf der die zwei Briefe eingemeisselt sind, wo ein König Jesus bittet seinen kranken Diener zu heilen und die Antwort von Jesus.

FF: Bis zur Schwarzmeerküste musstest Du noch zwei Pässe überwinden.

DB: Im Ganzen waren es wohl mehr als zwei, aber ein 1215m hoher Pass bis Merzifon und dann ein 900m hoher Pass bis Samsun. Dazwischen ging es mehrmals einige hundert Höhenmeter runter und wieder rauf. In Samsun hat mich Hamza erwartet. Sein Mitbewohner Bülent, ein Fotograf, hat ein kleines Studio und wir hatten mit ihm ein lustiges Foto-shooting. Samsun selber war etwas enttäuschend. Die archä-ologischen Fundorte sowie das Museum waren geschlossen und die City war nichts Besonderes.

FF: (zu sich selber) Zum Glück waren die zu! Wie war die Schwarzmeerküste?

DB: Die war auch nicht sonderlich interessant. Die Strasse ist zwar in einem sehr guten Zustand, aber die Gegend bietet keine grosse Abwechslung. Ich muss aber erwähnen, dass es hier ziemlich oft regnet und ich im Regen nicht viel durch die Regentropfen auf meiner Brille sah. Ich habe sogar 80km ab-geradelt ohne eine Pause (ausser an den Rotlichtern) zu machen, weil ich keine Lust hatte im Regen zu stehen. Dabei habe ich übersehen, dass ich schon 11‘000km gefahren bin.

FF: Wie hast Du die vielen Tunnels überstanden?

DB: Da habe ich meine starke Taschenlampe auf die grosse Tasche hinter meinem Rücken montiert und mit wenig schlingernder Fahrweise die Aufmerksamkeit der Fahrer erhöht.

FF: Weshalb hast Du die nächste längere Pause in Giresun gemacht?

DB: Ich wartete auf eine Sendung von „e-pohon“ aus Tschechien, die mir eine neue Steuerung schickten. Die war zwar schon vor mir eingetroffen, aber ich habe mich da noch um die weitere Strecke und Visabestimmungen gekümmert.

FF: Hatte die neue Steuerung gepasst?

DB: Erst nicht, doch ich wusste nicht, dass sie noch ein ganzes Kabelset mitgeliefert hatten, welches ich ersetzen musste. Dafür habe ich die Steuerungen direkt an das Trike montiert, was mir zwei Montageschienen ersparte und die Taschen besser montierbar wurden.

FF: Wo hast Du gewohnt?

DB: Mein Gastgeber Kadir ist auch ein Velofreak und hat mich im Sommerhaus der Familie untergebracht. Das liegt weit oberhalb von Giresun inmitten eines Haselnusshains mit überwältigender Aussicht. Klar will man da nie wieder weg. Sein Vater Ismet hat mir auch viel geholfen bei der Planung mit seiner grossen Fernfahrererfahrung. Wir hatten auch lange interessante Gespräche über Religionen. Er als Muslim und ich als Christ haben viele Gemeinsamkeiten festgestellt. Er hat mir ausserdem die Stadt gezeigt. Doch nach einer Woche zog es mich weiter.

FF: Beim nächsten Halt wurdest Du wieder erwartet.

DB: In Görele hat mich Hasan schon vor längerer Zeit einge-laden. Als ich mit ihm in der Stadt beim Tee sass, bekam er einen Tipp und wir haben dann Andreas und Stephanie aus Mannheim abgefangen. Sie sind auch mit dem Fahrrad auf der Seidenstrasse nach Osten unterwegs. So verbrachten wir einen lustigen Abend zusammen. Sie fuhren am nächsten Tag weiter und ich bleib noch drei Tage. Dabei löste ich Probleme mit dem Computer, bearbeitete Fotos, schrieb einen Blog, reparierte das Trike und wartete auf besseres Wetter.

FF: Dein nächster Halt war in Trabzon, wie ist die Stadt?

DB: Bei mir war sie regnerisch. Das Schloss besteht nur noch aus einer Ruinenmauer an der auf der anderen Seite Wohn-häuser angebaut sind. Dazu zwangen mich starke Kopf-schmerzen einen Tag länger zu bleiben. Dafür habe ich das Schutzblech vom Hinterrad, welches mir fast abgebrochen ist, fünf Zentimeter weiter oben montiert.

FF: Du  machst immer wieder Reparaturen. Ist das Trike nicht in Ordnung?

DB: Das schon, aber es wird gebraucht und so stehen immer wieder kleinere Reparaturen an. Oder es hieven in der Nacht ein paar Idioten mein abgedecktes Trike herum und fassen am Vorderlicht an, das dann abgebrochen ist. Vor der Weiterfahrt musste ich das herunterhängende Licht wieder montieren. Darum habe ich ja genügend Kabelbinder dabei.

FF: Du hast sogar nach 77km noch genug Energie einen Berg zu erklimmen.

DB: Du meinst in Rize, der Berg war nicht hoch. Da stehen noch einige Mauern der Festung und man hat von da eine schöne Aussicht auf die Stadt. Das Café hatte nur auf „Sparflamme“ geöffnet, weil unterdessen der Ramadan anfing.

FF: Wie hast Du das gelöst mit dem nicht essen vor Sonnenuntergang?

DB: Entweder suchte ich ein verstecktes Plätzchen – was schwierig war – oder ich ass erst im Hotelzimmer wieder. Um acht Uhr abends ist es aber gespenstig in der Stadt – niemand auf der Strasse. Dafür sind die Restaurants überfüllt und es gibt nur 1 bis 2 Gerichte.

FF: Lass mich raten: Fleisch!

DB: Klar, sogar das Huhn war ungeniessbar. Ich habe es in die Suppenschüssel gestopft und nur die Beilagen gegessen. So wurde ich nicht satt und habe im Markt danach noch etwas Käse und Brot geholt.

FF: Von Rize bist Du weiter gefahren, aber schon in Arhavi hast Du wieder Pause gemacht. Warum schon wieder?

DB: Ich musste einen Brief von zu Hause abwarten, welcher ein Dokument enthielt. Die weitere Streckenführung machte mir auch weiterhin Kopfschmerzen. Dafür hatte ich unver-mittelt ein interessantes Gespräch mit einer jungen Frau.

FF: Wie Du die Türkei verlassen hast und Deine Reise in Georgien weiter setztest, wird im nächsten Blog berichtet.

Anm.d.Red. Aktuelle Telefonnummer: 0099 451 671 98 30

 

David Brandenberger (DB): That was Aziz. He invited me long ago and also got me in contact with Tuncay from Antalya. I was allowed to stay with him and his girlfriend Ece as long as I wanted. I stayed there for two weeks.

PP: Is Kayseri so beautiful?

DB: Well, not exactly. You can easily see the city and its attractions in a short time. Aziz took me not only through the town, but gave me insights into special districts, as well as eating habits. There's a shop in the city, which do pickle all sorts of things; normal things, like vegetables to absurd stuff like fruits, eggs and pine cones.

PP: Pine cones? Are they eatable?

DB: No, the vinegar gets a special taste.

PP: Taste that good?

DB: You have to get used to it, for once, it's good, but thus I had enough.

PP: You're cycled to Kayseri just in time for the transit of mercury.

DB: This is true, but the clouds moved in time before the Sun as well and so we weren’t able to observe anything. The whole team of the Observatory was pretty disappointed.

PP: Is there a large telescope as well as in Antalya?

DB: There is the largest radio telescope in Turkey, but for the transit of mercury they had normal telescopes. We then saw the live broadcast from Stavanger via the Internet.

PP: What did you do all the time in Kayseri?

DB: I used the time to edit many photos, write a blog, to repair the Trike, make the rain stuff waterproof and so on. Twice I was on a night tour of one of the local bike clubs - once with a rental bike and once with the Trike without the trailer.

PP: You've documented that in a short video. Another video is about a school event. What was that?

DB: I was invited as a special guest at the school where Aziz teaches. I felt much honored. It was about to promote the bike to the students and I was one of the speakers. To show the diversity of the bike there was invited also a professional bike rider lady, Yener of the local Bicycle Club and one which I guess was a physician. Everyone contributed something from his point of view, the latter kicked a bit over the traces. I thought he would never stop. Although he gave profound information I guess and showed videos as a support about the difference (including artistic cycling) also his answers in the subsequent question and answer session protract endlessly.

PP: Your stay in Kayseri protract as well.

DB: Therefore I have said goodbye after less than two weeks, not to straddle their hospitality. Aziz and Fatos, a colleague, cycled with me until the end of the city. The drive afterwards was an up and down where I pushed the speed limit in a downhill up to 54.9 km/h.

PP: Are you crazy with your Soapbox?

DB: That was not the intention, and I won’t drive faster. In the next place I was invited by the mason for tea - what then ended in a meal. He helped me stow my Trike in a safe place. In return a great red advertising emblazoned now a side panel.

PP: After Bogazliyan you get into a heavy storm.

DB: The first half of the route was fairly good, even if it led steeply on a plateau. I had just enough time to eat something and to put on the rain gear before the storm begun. I drove as fast as I could, but the strong Crosswinds hit the hailstones powerful against my ears. As the road led on a hill I just felt not comfortable with my three antennas in a thunderstorm. I fought further against the wind and was glad that the road led down first and then turned away from the wind.

PP: You got your hopes up too soon!

DB: I had to climb again 400 meters. Luckily, it rained "only". Before I arrived in Yozgat, a journalist intercepted me again. But I was pretty much tired and put him off to later. Serkan has found me on the way and escorted me home. He then drove to two viewpoints and so I could enjoy other views of the city.

PP: Did you enjoy also the next ride?

DB: Well not really. First I had to climb again a 1440m pass from Yozgat and up there to give an interview. Serkan translated. Although the documentation was better, they should have cut away the sequence, as I stripe my rain trousers over.

Macaw: I would have done that as well, but no one asks me.

DB: Shut up Macaw! Tell me: what sign is 8 km after the sign: 80km to Çorum?

Macaw: 72km to Çorum! That's obvious!

DB: No! 77km to Çorum. Logical!

Macaw: ???

DB: They built a lake and diverted the road; just forget to compensate all signs. Afterwards at lunch a Cop came to me and asked if I was David. Oops, I am probably somewhat known in Turkey. But the weather was miserable and a constant up and down, so I arrived after 105 km in Çorum with an empty battery.

PP: Well now you know how far the battery, in case of bad weather lasts.

DB: More or less. If the road would be better and everything is flat, it is different. I did break one day for a visit to the Archaeological Museum - you don’t have to roll your eyes now Power! There is a stone slab from the 1st century AD. where the two letters are inscribed; a King asks Jesus to heal his sick servant and the reply of Jesus.

PP: You had to cross two passes until the Black Sea coast.

DB: In all there were probably more than two, but a 1215m high pass to Merzifon and then a 900m high pass to Samsun. In between, it went several times a few hundred meters down and back up. Hamza has waiting for me in Samsun. His roommate Bülent, a photographer, has a small Studio and we had a funny photo shoot with him. Samsun itself was a little disappointing. The archaeological sites and the Museum were closed and the city was nothing special.

PP: (to himself) Fortunately they were closed! How was the Black Sea coast?

DB: That was also not particularly interesting. The road is in very good condition, but the area offers no great change. I must mention that it rains here quite often and I didn't see much through the rain drops on my glasses in the pouring rain. I've even cycled 80km without a break, because I didn't want to stand in the rain (except on the traffic lights). I even missed, that I already cycled 11'000 km.

PP: How have you survived the many tunnels?

DB: I mounted my strong flashlight on the large bag behind my back and the little lurching driving increases the driver's attention.

PP: Why did you make the next long break in Giresun?

DB: I was waiting for a shipment by "e-pohon" from the Czech Republic, which sent me a new controller. That had arrived already before me, but I also planned the further route and visa requirements.

PP: Matched the new controller?

DB: At first not, but I did not know that they had provided a whole cable set, which I had to replace as well. But I also mounted the controllers directly on the Trike, what saved me two mounting rails and the bags fit better now.

PP: Where did you live?

DB: My host Kadir is also a cycling freak and has placed me in the family's summer home. This is far above of Giresun in the hazelnut Grove with stunning views. Surely you never want to leave. His father Ismet helped me much in planning with his large truck experience. We had long interesting discussions about religions. He noticed many similarities as a Muslim and I as a Christian. He has also shown me the city. But after a week my Trike wanted to go on further.

PP: At the next stop you have been expecting as well.

DB: Some time ago Hasan asked me to stay at his home in Görele. As I sat with him at a tea in town, he got a tip and we stopped then Andreas and Stephanie from Mannheim. They are on the Silk Road with the bike eastwards as well. So we spent a funny evening together. They went further on the next day and I stayed three days. While I was there I solved problems with the computer, edited photos, wrote a blog, repaired the Trike and waited for better weather.

PP: Your next stop was in Trabzon, how is the town?

DB: For me, it was rainy. The castle is only a ruined wall where on the other side houses are built on. Severe headache forced me to stay a day longer. But in this time I mounted the mud guard from the rear wheel, which I almost lost, five centimeters further up.

PP: You do a lot of repairs. Is something wrong with the Trike?

DB: Well no, but it is on the road for so long and there are always minor repairs to do. Or a couple of idiots heave my covered Trike around at night and hold it on the front light, which broke away. Before continuing, I had to mount the light again which was hanging down. That's why I have enough cable ties.

PP: You have enough energy even after 77 km to climb a mountain.

DB: You mean the one in Rize, the mountain was not high. There are still some walls of the fortress and from there beautiful views of the city. The Café had opened just ticking over, because meanwhile the Ramadan began.

PP: How did you solve that with “do not eat before sunset”?

DB: Either I looked for a hidden place - which was difficult - or I ate only in the hotel room again. At eight o'clock in the evening it was scary in the city - no one's on the road. The restaurants are crowded and there are only 1 or 2 dishes.

PP: Let me guess: meat!

DB: Sure, even the chicken was not edible. I stuffed it into the soup bowl and ate only the side dishes. So, I was not filled and went to the market for some cheese and bread.

PP: You went further on after Rize, but already in Arhavi you took a break again. Why again?

DB: I had to wait for a letter from home, which contained a document. The planning of the further route gave me headaches again. I suddenly had an interesting conversation with a young woman as well.

PP: How you left Turkey and continued your trip in Georgia is reported in the next blog.

Editor's note: Actual Telephone number: 0099 451 671 98 30

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Kommentare: 2
  • #1

    Hostettler Kurt (Sonntag, 17 Juli 2016 21:56)

    Grossartig David und wieterhin viel Erfolg

  • #2

    Ruth.Tobler (Dienstag, 19 Juli 2016 19:35)

    Lieber David.
    Ich hab an Deinen Berichte grosse Freude, sollange ich kan werde ich alles aus Drucken. Aus lauter Freude Verfollge ich deine Reise. Kürzlich war Deine Mutter bei mir Unverhoft auf Besuch gekommmen. Meinen Zustant hatte seit 3 Jahre so zu genommen jetzt bin ich 6 Monate gelegen und immer etwa 2 Stunde auf ,jetzt ist nach 6 Monate der Rollstuhl gekommen einen Neuen .Am 7.7.2016.Gruss Ruth T