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122 Marokko 5 / Morocco 5

Marokko 5

 

(9. Februar bis 1. März 2026)

 

(Geschrieben von Flinke Feder vom 20. Februar bis 3. März 2026, redigiert vom grün gefiederten Papageienvogel; dem Ara,)

 

(Die Red.) Die Reise in Marokko mit dem Solatrike bringt uns vom mittleren Atlas nach Fès, Meknès und zurück nach Tangier. Die Abenteuer sind exklusiv im Reisemagazin «Leise Reisen» zu lesen.

 

Morocco 5

(February 9. – March 1. 2026)

 

(Written by Power Pen from February 20. to March 3rd 2026, edited by the green-feathered parrot bird, the macaw)

 

(The editors) Our trip through Morocco with the Solatrike takes us from the Middle Atlas to Fès, Meknès and back to Tangier. You can read all about our adventures exclusively in the travel magazine Gravel Travel".

 


Wilder Westen

Flinke Feder (FF): Welche wichtigen Arbeiten erledigtest du innerhalb der Erholungspause?

 

David Brandenberger (DB): Erst ersetzte ich den defekten Kontroller vom Vordermotor. Den lasse ich ausgeschalten. Da muss nicht Strom durchfliessen, wenn ich ihn nicht brauche. Die geknickte Fahnenstange kürzte ich um ein Glied, sodass ich sie weiterhin benutzen kann. Weitere Routinearbeiten an der Kette und Speichen folgten.

 

FF: Wann warst du wieder bereit loszufahren?

 

DB: Nach drei Tagen legte sich der Wind und der Regen liess nach. Ich pedalte dem Moyen Atlas (Mittleren Atlas) entlang durch die Halbwüste mit langen Baustellen auf dem Weg. In Outat El-Haj organisierte ich Esswaren und verschlang meinen Lunch auf dem Parkplatz vor dem Hotel. Da kam der Besitzer angewackelt und fragte mich, ob ich einchecken wolle. «Später», meinte ich und er zeigte mir, wo ich das Solatrike in die Garage stellen kann. Kaum geparkt, beförderte ich das Gepäck ins Zimmer und arbeitete am Film weiter, den ich in den Tagen vorher anging.

 

FF: Warst du im Wilden Westen?

 

DB: So kam es mir vor. Die Landschaft hatte grosse Ähnlichkeiten, wie in den Spaghetti-Western, womöglich wurden sie sogar hier gedreht. Die schneebedeckten Berge der mittleren Atlasberge auf der linken Seite der Strasse standen im enormen Kontrast. Das Camping in Lamrija vermietete mir ein Zimmer für die Nacht inklusive Abendessen, Frühstück und intensivem Abendrot.

 

FF: Was wollte die Polizei von dir?

Zeitumstellung

DB: Bei der Stadtgrenze stehen Polizisten und bisher wurde ich immer durchgewunken. Ich radelte bis nach Gersif hinunter und bei der Ausfahrt aus der Stadt stoppte mich die Polizei. Passkontrolle, woher ich komme und wohin ich wolle, war die Standardfrage. Der gedachte mich aber zu belehren, dass es auf der Strasse gefährlich sei. Wo soll ich sonst fahren? Meinte ich und er referierte zusätzlich über die Grenze mitten in Marokko. Das ist nicht mein Bier, lasst mich mit eurer Politik in Ruhe! Ich pedalte wieder gegen den Wind nach Taza. Dort fand ich die Beherbergung am eingezeichneten Ort nicht. Ich schrieb den Vermieter an, dass ich hier sei, aber ihn nicht finde. Telefonisch erreichte ich ihn nicht und mich belagerten eine Horde Kinder. Ein Teenager meinte, er bringe mich zum Hotel und als wir unterwegs waren, rief der Hotelier an. Die Unterkunft lag völlig woanders und ich konnte das Zimmer auswählen. Da nahm ich das, was näher zum Parkplatz war. Das Solatrike parkierte ich wenigstens sicher hinter dem Tor. Da fiel mir erst auf, dass die Horde Kinder mir das linke solare Rücklicht stahlen.

 

FF: Wieso bist du in Taza einen Tag länger geblieben?

 

DB: Es regnete Bindfäden und bei dem Wetter radle ich nicht gerne. In diesen Tagen bearbeitete ich Filme und Blogeinträge, damit ich nicht zu weit ins Hintertreffen gerate.

 

FF: Warum radeltest du am nächsten Tag nur eine kurze Strecke?

 

DB: Die Unterkunft in Taza verfügte zwar über eine separate Küche, aber sonst war es alles andere, als gemütlich. Ich kämpfte mich gegen heftigen Wind an und nach nur 13 km kehrte ich im nächsten Dorf ins Gasthaus ein. Somit konnte ich die Distanz für den anschliessenden Tag kürzen. Unterwegs pumpte ich die platten Reifen eines Kindervelos auf und erholte mich im Motel.

 

FF: Hattest du Zeitprobleme?

 

DB: Um halb acht am Morgen war die Sonne längst da und als ich die Zeit nachfragte, wurde mir berichtet, dass sie die Zeit umgestellt hatten. Es sei schon Ramadan seit 4 Tagen. Ich dachte, der fängt erst in drei Tagen an. Darauf kurbelte ich den 7-8% steilen Pass hoch, kam erschöpft an und sauste hinten wieder hinunter. Olivenhaine und Dörfer säumten die Strasse. Der Fluss zeigte Anzeichen von kürzlicher Überschwemmung und ich überquerte einige Hügel bis zum Stausee. Von dort führte die Strasse einen langen Höcker hinauf und kaum am oberen Ende, bog ich ab auf eine Kiesstrasse. In einem abgelegenen Ort sollte meine Unterkunft sein. Sicherheitshalber kontaktierte ich den Vermieter und schrieb, dass ich auf der Kiesstrasse sei. «Welche Kiesstrasse?» kam zurück.

 

FF: Warst du am falschen Ort?

Fès

DB: Ich nicht, aber die Markierung war komplett falsch. Das Apartment sei mitten in Fès, 44km weiter von hier. Es war bereits halb vier und ich wusste nicht, ob ich das schaffen werde. Ich wollte mir diese Strecke für morgen aufsparen. Es blieb mir keine andere Wahl, deshalb trat ich in die Pedalen. Einige Dörfer weiter nach einem auf und ab, war der Akku schon bei 48V und mir fehlt eine Stunde Sonnenzeit heute. Eine steile Passstrasse windet sich in zig Kehren hinunter, aber die Sonne steht zumal immer tiefer. Ich entschied, keine Ladepause einzulegen, sondern durch zu radeln.

 

FF: Erreichtest du Fès rechtzeitig?

 

DB: Was ich vermeiden erstrebte, traf ein: im Abendverkehr in eine grosse Stadt einzufahren mit einer fast leeren Batterie. Die Strasse führte mich immer höher hinauf, was den Akku weiter leerte, und ich geriet in den Abendstau. Als ich neben der Stadtmauer der Altstadt durchradelte, ging die Sonne unter und mein Weg eine steile gewundene Passstrasse hoch in die Medina. Dort drehte ich eine Zusatzrunde wegen einer Einbahnstrasse. Beim Parkplatz vor der Unterkunft jonglierte der Wächter mit den Autos und meinte zu mir: «Wieso hörst du nicht auf mich, wenn ich mit dir sprechen will?» Ich konterte: «Es wollen 100 Leute am Tag mit mir sprechen!» Trotzdem fand ich einen Platz für das Solatrike und ich kam geschafft nach 109 km und 1100 Höhenmetern mit einer ausgelaugten Batterie in Fès an.

 

FF: Bist du am Tag darauf weitergefahren?

 

DB: Ich war einen Tag früher, als geplant in Fès angekommen und die Ausgangslage am Rand der Medina war ideal. Darum verlängerte ich meinen Aufenthalt um eine Nacht, damit ich mir die Sehenswürdigkeiten angucken kann. Erst besuchte ich den kaum bekannten El Glaoui Palast, der von einem ansässigen Künstler in Schuss gehalten wird. Nicht perfekt, dennoch märchenhaft. Ich schlenderte weiter zu dem Gerberviertel. Hier sind die Leute weniger aufdringlich, wie in Marrakech und ich schaute mir die Szene von einer Terrasse eines Lederladens an. Seit 900 Jahren wird hier Leder gegerbt. Der Geruch ist im Winter nicht so penetrant, wie er in den wärmeren Monaten sein soll. Durch den Souk gelangte ich zum Museum Dar Bat'ha. Meinen Abschluss erreichte ich bei den goldenen Toren des königlichen Palastes und bummelte zurück. Mein Spaziergang ist im Film «Fès» zu sehen.

 

FF: Warum bist du weiterhin in Fès geblieben?

 

DB: In der neuen Stadt buchte ich mir ein Apartment für zwei Tage mehr, um weitere Arbeiten nachzuholen. Leider bemerkte ich beim Losfahren, dass jetzt zusätzlich die zweite solare Rückleuchte abgerissen wurde. Neben der Unterkunft ist eine Schule und da haben Kinder in der Pause das Rücklicht gestohlen. Im neuen Studio parkte das Solatrike sicher in der Garage. Inzwischen fing der Ramadan tatsächlich an. Die Information war demnach falsch, obwohl man im Ramadan nicht lügen soll. Sonst schon? Komische Regel. Derweil ich meine Arbeiten erledigte, entdeckte ich, dass bei meiner Webseite endlich der Content auf die ganze Breite gesetzt werden kann. Es geschehen noch Wunder! Die Layoutänderung brachte logischerweise Anpassungen auf jeder Unterseite mit sich. Somit halste ich mir weitere Arbeiten auf. Dennoch lohnte es sich.

 

FF: Bist du nicht aus dem Haus gegangen?

Meknès

DB: Doch schon, obwohl es sinnlos war. Die Post war wegen Ramadan zu und die Kunstgalerie leer. Wenigstens erneuerte ich mein Telefonabonnement bei dem Spaziergang. Am 20. Februar radelte ich von Fès nach Meknés. Unterwegs fand ich kein Versteck, damit ich Mittagessen konnte, da wartete ich, bis ich ankam. Ein wenig ausserhalb der Stadt mietete ich ein Apartment für vier Nächte. Nach etwas hin und her, stellte ich das Solatrike vor das Haus eines Nachbars, der nicht zuhause war, doch da waren Kameras installiert. Sicher nicht eingeschalten oder angeschlossen. Bis ich das Gepäck im Haus hatte, war es schon halb fünf und endlich ass ich meinen Lunch.

 

FF: Hast du dir Meknès angeschaut?

 

DB: Am nächsten Tag quetschte ich mich in ein Sammeltaxi bis zur Medina, besuchte das Dar Jamai und das Meknès Museum. Ersteres widmet sich der traditionellen Musik und das Zweite ist ein verstaubtes Heimatmuseum, das aber ein Astrolab ausstellt. Ich schlenderte durch die Altstadt, um Fotomotive zu erhaschen, und beendete meinen Rundgang beim Moulay-Ismaïl-Mausoleum. Ebenfalls dieser Spaziergang ist als Film verewigt.

 

FF: Was hast du in den nächsten Tagen gearbeitet?

 

DB: Mehrheitlich passte ich die Unterseiten der Webseite auf das neue Layout an. In den letzten Zeiten plagten mich Verdauungsstörungen. Die kriegte ich in den Griff, als ich statt Hahnenwasser, das Wasser aus der Flasche zum Kochen verwendete. Dazu kam aber eine laufende Nase und anschliessend einen hartnäckigen Husten. Diese Pausentage brauchte ich, um mich zu erholen.

 

FF: Bist du erholt weitergefahren?

 

DB: Der Husten blieb leider, doch die Strecke war mühelos, da sie hauptsächlich bergab führte. Nur einige Zwischenanstiege, die nicht steil waren und etliche Schlaglöcher würzten das Teilstück. Es wird wärmer, die Schildkröten sind wieder unterwegs und ich traf nachmittags in Sidi Slimane ein.

 

FF: Welche Überraschung wartete auf dich?

54'000 km

DB: Ich plante eine 100 km lange Strecke von Sidi Slimane nach Ksar-el-Kebir. Doch nach 17 km war die Strasse gesperrt. Über eine rumpelige Umleitung führte mich der 30 km lange Umweg. Zwischendurch wurde ich sogar beschattet. Um die Mittagszeit war ich erst bei 41 km und als die Strassen fahrbarer wurden, jagte ich über den Asphalt. Als ich um halb zwei die Panels stellte, war der Himmel stark bewölkt, dass keine Energie hineinkam und ich im Versteckten meinen Lunch ass – ich brauche Energie, Ramadan hin oder her. Über hunderte Schlaglöcher und Kiesstrecken gelangte ich nach Souk El Arbaa und von da aus in die Hügel. Dort gelang es mir, kurz Sonne zu tanken, um den Gipfel zu erreichen. Eine Talfahrt brachte mich nach Ksar-el-Kebir, wo ich frenetisch empfangen wurde. Die Leute applaudierten, winkten und riefen mir Glückwünsche entgegen, als wenn ich etwas gewonnen hätte. Na ja, mit dem Akku auf knapp 45V schaffte ich es eben noch zum teuren Hotel.

 

FF: Warum bist du nächsten Tags nicht gleich nach Tangier geradelt?

 

DB: Nochmals so einen Tag brauchte ich nicht und war froh, dass nach 60 km die Fahrt vorbei war. Die erste Strasse war mit unzähligen Flicken übersät und die nächste wurde überschwemmt. Proforma-Flickstellen liessen sie passierbar machen, aber ich kam nicht vom Fleck.

 

FF: Was feiertest du dennoch?

 

DB: Etwa zehn Kilometer vor Assilah erreichte ich 54'000 km! Entlang der gleichen Landstrasse, die ich beim Hinweg nahm, gelangte ich nach Assilah und am nächsten Tag mit ein paar Streckenänderungen zurück nach Tangier. Leider erwischte ich eine übel stinkende Bruchbude, die ich nach der ersten Nacht fluchtartig verliess.

 

FF: Bevor wir den Blog abschliessen. Was hast du weiterhin unternommen?

 

DB: Da ich keine steilen Wege fahren vermag, buchte ich einen Tagesausflug nach Chefchaouen – die blaue Stadt. Jede Menge Häuser und Wege in der Altstadt sind blau gestrichen. Ich kam mir vor wie ein Schlumpf und mein Ohrwurm war: «I’m blue» von Eiffel 65. Ich strich kreuz und quer durch die blauen Häuser nach Fotomotiven, die ich zuhauf fand. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen, wenn ich schon einmal hier bin.

 

FF: Wir verlassen jetzt Marokko in Afrika und kehren mit der Fähre nach Spanien zurück.

 


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Passende Links dazu:

Wild West

Power Pen (PP): What important work did you do during the break?

 

David Brandenberger (DB): First, I replaced the defective controller on the front motor. I leave it switched off. That way, no electricity has to flow through it when I don't need it. I shortened the bent flagpole by one link so that I can continue to use it. Other routine work on the chain and spokes followed.

 

PP: When were you ready to set off again?

 

DB: After three days, the wind died down and the rain subsided. I cycled along the Moyen Atlas (Middle Atlas) through the semi-desert with long construction sites along the way. In Outat El-Haj, I organised some food and wolfed down my lunch in the car park in front of the hotel. The owner came strolling over and asked me if I wanted to check in. ‘Later,’ I said, and he showed me where I could put the Solatrike in the garage. No sooner had I parked it than I carried my luggage to my room and continued working on the film I had started the previous days.

 

PP: Were you in the Wild West?

 

DB: It felt like it. The landscape was very similar to that in spaghetti westerns; they may even have been filmed here. The snow-capped mountains of the Middle Atlas on the left side of the road stood in stark contrast. The campsite in Lamrija rented me a room for the night, including dinner, breakfast and an intense sunset.

 

PP: What did the police want from you?

Time changes

DB: There are police officers at the city limits and so far, I've always been waved through. I cycled down to Gersif and as I was leaving the city, the police stopped me. Passport control, where I was coming from and where I was going were the standard questions. But they thought they had to lecture me that it was dangerous on the road. Where else am I supposed to ride? I thought, and he also lectured me about the border in the middle of Morocco. That's not my cup of tea, leave me alone with your politics! I cycled back into the wind to Taza. There I couldn't find the accommodation at the marked location. I wrote to the landlord that I was here but couldn't find him. I couldn't reach him by phone and was besieged by a horde of children. A teenager said he would take me to the hotel, and while we were on our way, the hotelier called. The accommodation was somewhere else entirely, and I could choose the room. I took the one closest to the car park. At least I could park the Solatrike safely behind the gate. Then I noticed that the horde of children had stolen my left solar rear light.

 

PP: Why did you stay in Taza for an extra day?

 

DB: It was raining cats and dogs, and I don't like cycling in that kind of weather. I spent those days editing films and blog entries so that I wouldn't fall too far behind.

 

PP: Why did you only cycle a short distance the next day?

 

DB: The accommodation in Taza had a separate kitchen, but otherwise it was anything but comfortable. I battled against strong winds and after only 13 km I stopped at an inn in the next village. This meant I could shorten the distance for the following day. On the way, I pumped up the flat tyres on a child's bike and rested at the motel.

 

PP: Did you have time problems?

 

DB: At half past seven in the morning, the sun had long since risen, and when I asked what time it was, I was told that they had changed the time. Ramadan had already been going on for four days. I thought it didn't start for another three days. Then I pedalled up the 7-8% steep pass, arrived exhausted and whizzed back down the other side. Olive groves and villages lined the road. The river showed signs of recent flooding, and I crossed a few hills to reach the reservoir. From there, the road led up a long hill, and as soon as I reached the top, I turned onto a gravel road. My accommodation was supposed to be in a remote location. To be on the safe side, I contacted the landlord and wrote that I was on the gravel road. ‘Which gravel road?’ came the reply.

 

PP: Were you in the wrong place?

Fès

DB: I wasn't, but the marking was completely wrong. The apartment was in the middle of Fès, 44 km further on. It was already half past three and I didn't know if I would make it. I wanted to save this route for tomorrow. I had no other choice, so I started pedalling. A few villages further on, after some ups and downs, the battery was already at 48V and I was an hour short of sunlight today. A steep mountain pass winds down in dozens of hairpin bends, but the sun is getting lower and lower. I decided not to take a break to recharge, but to cycle on.

 

PP: Did you reach Fès on time?

 

DB: What I was trying to avoid happened: entering a big city in the evening traffic with an almost empty battery. The road led me higher and higher, which drained the battery further, and I got caught in the evening traffic jam. As I cycled past the old town's city walls, the sun set and my route took me up a steep, winding pass road into the medina. There I had to do an extra loop because of a one-way street. At the car park in front of my accommodation, the guard was juggling the cars and said to me, ‘Why don't you listen to me when I want to talk to you?’ I replied, ‘A hundred people a day want to talk to me!’ Nevertheless, I found a place for the Solatrike and arrived in Fès exhausted after 109 km and 1100 metres of elevation gain with a depleted battery.

 

PP: Did you continue the next day?

 

DB: I arrived in Fès a day earlier than planned and the location on the edge of the medina was ideal. Therefore, I extended my stay by one night so that I could check out the sights. First, I visited the little-known El Glaoui Palace, which is maintained by a local artist. Not perfect, but still magical. I strolled on to the tanners' quarter. Here, the people are less pushy than in Marrakech, and I watched the scene from the terrace of a leather shop. Leather has been tanned here for 900 years. The smell is not as pungent in winter as it is said to be in the warmer months. Through the souk, I reached the Dar Bat'ha Museum. I ended my walk at the golden gates of the royal palace and strolled back. My walk can be seen in the film ‘Fès’.

 

PP: Why did you stay in Fès?

 

DB: In the new city, I booked an apartment for two more days to catch up on some work. Unfortunately, as I was leaving, I noticed that the second solar rear light had also been torn off. There is a school next to the accommodation, and children stole the rear light during their break. In the new studio, the Solatrike was safely parked in the garage. In the meantime, Ramadan had actually begun. The information was therefore incorrect, even though one should not lie during Ramadan. Otherwise, one can? Strange rule. While I was doing my work, I discovered that the content on my website could finally be set to full width. Miracles do happen! Logically, the layout change meant adjustments had to be made to every subpage. This meant I had more work to do. Nevertheless, it was worth it.

 

PP: Didn't you leave the house?

Meknès

DB: Yes, even though it was pointless. The post office was closed for Ramadan and the art gallery was empty. At least I renewed my phone subscription during the walk. On 20 February, I cycled from Fès to Meknès. I couldn't find anywhere to hide to have lunch on the way, so I waited until I arrived. Just outside the city, I rented an apartment for four nights. After some back and forth, I parked the Solatrike in front of a neighbour's house who wasn't home, but there were cameras installed. They were definitely not turned on or connected. By the time I had brought my luggage into the house, it was already half past four and I finally ate my lunch.

 

PP: Did you visit Meknès?

 

DB: The next day, I squeezed into a shared taxi to the medina, visited the Dar Jamai and the Meknès Museum. The former is dedicated to traditional music and the latter is a dusty local history museum, but it does have an astrolabe on display. I strolled through the old town to snap some photos and ended my tour at the Moulay Ismaïl Mausoleum. This walk is also immortalised on film.

 

PP: What did you work on over the next few days?

 

DB: I mainly adapted the subpages of the website to the new layout. Recently, I've been plagued by digestive problems. I got them under control when I started using bottled water for cooking instead of tap water. But then I got a runny nose and a persistent cough. I needed these days off to recover.

 

PP: Did you continue your journey feeling refreshed?

 

DB: Unfortunately, the cough remained, but the route was easy as it was mainly downhill. Only a few gentle climbs and quite a few potholes spiced up the section. It's getting warmer, the tortoises are on the move again and I arrived in Sidi Slimane in the afternoon.

 

PP: What surprise awaited you?

54.000 km

DB: I planned a 100 km route from Sidi Slimane to Ksar-el-Kebir. However, after 17 km, the road was closed. A bumpy alternative route took me on a 30 km detour. At one point, I was even secretly followed. By lunchtime, I had only covered 41 km, and when the roads became more passable, I sped along the asphalt. When I set up the panels at half past one, the sky was so cloudy that no energy was coming through, and I ate my lunch in hiding – I need energy, Ramadan or no Ramadan. Over hundreds of potholes and gravel roads, I reached Souk El Arbaa and from there into the hills. There I managed to recharge my batteries briefly in the sun to reach the summit. A descent took me to Ksar-el-Kebir, where I was greeted frenetically. People applauded, waved and shouted congratulations to me as if I had won something. Well, with the battery at just under 45V, I just made it to the expensive hotel.

 

PP: Why didn't you cycle straight to Tangier the next day?

 

DB: I didn't need another day like that and was glad that the journey was over after 60 km. The first road was littered with countless patches and the next was flooded. Pro forma patches made them passable, but I couldn't get anywhere.

 

PP: What were you celebrating anyway?

 

DB: About ten kilometres before Assilah, I reached 54,000 km! I took the same country road I had taken on the way there to get to Assilah and, with a few detours, back to Tangier the next day. Unfortunately, I ended up in a foul-smelling dump, which I fled after the first night.

 

PP: Before we finish the blog, what else did you do?

 

DB: As I can't ride on steep paths, I booked a day trip to Chefchaouen – the blue city. Heaps of houses and paths in the old town are painted blue. I felt like a Smurf and the song ‘I'm Blue’ by Eiffel 65 was stuck in my head. I criss-crossed the blue houses looking for photo opportunities, which I found in abundance. I didn't want to miss out on that, since I was already here.

 

PP: We are now leaving Morocco in Africa and returning to Spain by ferry.

 


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In collaboration with Horyzon, I will pass 50% of the money donations to the charity organization.

Information about Horyzon in their own Web page.


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Comments: 2
  • #1

    Kurt Hostettler (Tuesday, 31 March 2026)

    Einen schönen guten Tag David
    Ja, du wirst nicht verwöhnt mit europäischem Strassennetz und ich kann mir gut vorstellen das dies doch die grösste Herausforderung an dich wie auch deinem Fahrrad stellt. So auch die Hotels sind sicher nicht immer so Luxseriös wie ich aus deinen Worten entnehmen kann. Doch darf man dies nicht immer negativ betrachten, hast du doch die Möglichkeit selbst zu entscheiden, dass es für dich stimmt. Auch staune ich immer wieder wie komplex du deine Routen beschreibst und so fühle ich mich manchmal als Mitfahrer deiner grossartigen Reise, welche du bist jetzt mehrheitlich Gesund überstanden hast.
    Herzlichen Dank für deine so vielen Berichterstattungen über dein Reisen. Wünsche dir weiterhin viel Spass und Freude, gute Gesundheit und wohlergehen.
    Liebe Grüsse aus Klosters

    Kurt

  • #2

    Huletts (Friday, 03 April 2026 07:14)

    Hallöchen, wieder einmal ganz eindrücklich, was Du alles auf der Reise erlebst. Leider gibt es kleine und grosse Diebe auf dieser Welt und der Gruppenzwang ist manchmal auch sehr gross! Wir haben ähnliches im Innland von Australien auch schon erlebt. Weiterhin viel Kraft und Durchhaltewillen, wir freuen uns, dass wir an deinen erlebnisreichen Reisen teilhaben dürfen. Vielen herzlichen Dank und frohe, gesegnete Ostern. Herzliche Grüsse aus Australien