Marokko 3
(14. – 27. Januar 2026)
(Geschrieben von Flinke Feder vom 22. Januar bis 2. Februar 2026, redigiert vom grün gefiederten Papageienvogel; dem Ara,)
(Die Red.) Die Reise mit dem Solatrike führt von Marrakech über die hohen Berge des Atlas und an dessen südlichen Endes entlang. Im Reisemagazin «Leise Reisen» sind die Abenteuer hautnah mitzuerleben.
Morocco 3
(January 14. – 27. 2026)
(Written by Power Pen from January 22. to February 2nd. 2026, edited by the green-feathered parrot bird, the macaw)
(The editors) The journey with the Solatrike leads from Marrakech over the high mountains of the Atlas and along its southern end. You can experience the adventures up close in the travel magazine "Gravel Travel".
52'000 km
Flinke Feder (FF): Was war defekt beim Verlassen von Marrakech?
David Brandenberger (DB): Mein Tachometer fand schlichtwegs keine Verbindung mit dem Sensor, der am anderen Ende des Kabels ist. Zum Glück habe ich dazu den Tacho am Cycle Analyst und nach 17km Fahrt ausserhalb der Stadt erreichte ich 52'000 km. Beim Cycle Analyst zeigt es mir nur die zurückgelegte Distanz seit Vancouver an: 12312 km. Das ist aktuell meine 52'000 km Marke. Kaum radle ich weiter, zählt mein Tacho wieder.
FF: Warum pedaltest du zu einem Dorf hoch?
DB: Da hätte es Unterkünfte, doch die Erste war geschlossen und die zwei anderen erreichte ich per Telefon ebenso nicht. Da beschloss ich, um 16.00 Uhr nach 63 km weitere 53 km mit 450 Höhenmeter anzusetzen. Die Sonne wurde von einer Wolke verdeckt und ich schob langsam Panik. Das reicht nie! Ich passiere ein Dorf nach dem anderen, doch nirgends hatte es eine Übernachtungsmöglichkeit. In der Abenddämmerung pedalte ich mit letzter Kraft den steilen Hang hinauf und traf kurz vor dem Eindunkeln in Imintanout ein. Geschafft stellte ich das Solatrike in einen bewachten Parkplatz und genoss eine Vegipizza beim Hotel.
FF: Wie heftig war die Fahrt am nächsten Tag?
DB: Ich hatte einen Aufstieg auf 1330m vor mir, doch ein 1200m Pass vorher und einer auf 990m nachher gesellten sich dazu. Ich radelte in klirrender Kälte los und nach 13km stand ich auf dem ersten Pass. Da legte ich eine Ladepause ein, weil die Sonne schien. Unterwegs erblickte ich die schneebedeckten Gipfel des Atlasgebirges und kurbelte mich hoch bis zum 1330m hohen Pass. Ich fegte auf der anderen Seite mit bis zu 59 km/h herunter, verschlang meinen Lunch und beim Stausee auf 660m kraxelte ich zum letzten Pass hoch. Bei 986m war ich oben, zog mir die Windjacke über und sauste hinunter durch das Tal. Einen kleinen Aufstieg durch ein Seitental weg von der Autobahn brachte mich bei schlichten Dörfern hindurch. Kurz vor Agadir buchte ich das nächstgelegene Apartment für die nächsten zwei Nächte. Nach 130km und 1380 Höhenmeter brauchte ich eine Pause.
FF: Was hast du unternommen?
Agadir
DB: Ich latschte eine Stunde lang durch Siedlungsbunker zur Universität, um das Meteoritenmuseum anzuschauen. Doch das ist nicht mehr dort, die haben es verlegt und niemand weiss wohin. Enttäuscht wackelte ich wieder zurück.
FF: Bist du nächsten Tags weitergeradelt?
DB: Am Morgen packte ich meine Sachen und verlies das kalte Apartment, das keine Heizung besass und drin kälter war, als draussen. Ich radelte zu einem Hotel, doch in der Hälfte der Strecke entdeckte ich, dass mein Tacho fehlte. Sofort drehte ich um und pedalte die 5km wieder zurück, doch leider ohne Erfolg. Entweder wurde der aufgelesen oder er rutschte unter ein geparktes Auto. Obwohl er in letzter Zeit nicht mehr alle Kilometer zählte, vermiss ich vor allem die Höhenmeterangabe. Die neuen Tachos stoppen bei 10’000km, da kann ich die 52’000km nicht einmal übertragen. Das wurmt mich schon.
FF: Hast du weitere Pausetage eingelegt?
DB: In einem gesichtslosen Hotelquartier kam ich unter und besuchte die Art Gallery von Agadir. Alle privaten Kunstgalerien waren zu oder nicht mehr existent. Agadir selber ist eine riesige Stadt mit vielen Häusern und es werden immer mehr gebaut. Doch sonst finde ich nichts Spezielles daran. Die Zeit nutzte ich, um Arbeiten nachzuholen und die neuen Strecken zu planen.
FF: Wo führte die Reise hin?
DB: Entlang vom Südende des Atlasgebirges radelte ich eine direkte Route durch unzählige Dörfer. Doch leider wies diese hunderte Bodenschwellen, Schlaglöcher und unebene Strassenstellen auf. Ich kam nur schleppend voran. Die Verbindungsstrasse, laut Komoot asphaltiert, stellte sich als rumpelige Erdstrasse heraus. Endlich auf der Überlandstrasse angekommen, ging es flotter voran. In Taroudant mietete ich mir ein schmuckes Apartment. Das Trike trennte ich vom Anhänger, nahm alle Taschen hinaus und schob den Anhänger seitwärts gekippt durch das Tor. Somit war alles hinter der Mauer sicher verstaut.
FF: Hielt das sonnige Wetter an?
Auf der Strecke umgedreht
DB: Am Morgen zogen Wolken auf, dennoch radelte ich frohen Mutes los. Eine leichte Steigung führte mich zwischen Atlas und Antiatlas hoch bis zur Stelle, wo die Gebirge zusammenkommen. Unterwegs traf ich ein älteres deutsches Radlerpaar, die in dieselbe Richtung unterwegs waren. Nach einigen Ladepausen setzte ich an und nahm den bis zu 12% steilen Pass in Angriff. Zu meiner eigenen Überraschung schaffte ich alles mit dem Hintermotor und im zweiten Gang bei 8 km/h. Oben brauchte ich logischerweise eine Verschnaufpause. Die Gegend wurde karger und die Berge weisen kurvige Schichtungsmuster auf. Abends traf ich in Taliouine ein und steuerte zu einem Hotel. Der Besitzer liess die Preisliste verschwinden, zeigte mir ein Zimmer und wollte 300 Dirham (ca. CHF 25.-) dafür. Ich zückte mein Handy und buchte über Booking das Zimmer für CHF 15.-
FF: Was passierte bei der nächsten Passfahrt?
DB: Am Vortag verzogen sich die Wolken wieder, doch an diesem Tag startete ich schon mit starker Bewölkung. Trotzdem radelte ich los, merkte dagegen bald, dass durch diese Wolkendecke keine Energie hineinkam, aber ich eine Menge brauchte. Nach 200 Höhenmetern verschnaufte ich und kurbelte mich weiter die gewundene Strasse hoch. Doch im nächsten Dorf auf 1400m nach 400 Höhenmetern brach ich die Fahrt ab. Die Batterie war fast leer und ich hatte noch nicht einmal die Hälfte der Höhenmeter gemacht. Es nieselte bei 6°C, ohne eine Chance aufzuladen. Das erste Mal auf meiner Reise drehte ich um und sauste den steilen Pass wieder hinunter. Fast durchgefroren kam ich zum Hotel zurück, wo ich mich für die nächsten zwei Nächte einbuchte.
FF: Schautest du dir die Gegend an?
DB: Nachmittags spazierte ich zur Kasbah El Glaui, die in sich zusammenfällt. Auch die Bab Kasbah sah vor 5 Monaten besser aus. Leider wird das historische Bauwerk sich selbst überlassen und in baldiger Zeit gänzlich verschwinden. Abends plauderte ich mit zwei jungen deutschen Radlern, die nach Agadir unterwegs sind.
FF: Wie lange hast du gewartet, bis du wieder losgezogen bist?
Zweiter Versuch
DB: Zum eingeschobenen Pausentag gesellten sich zwei mehr. Dabei erledigte ich viele aufgestaute Arbeiten. Am Sonntag sollte sich das Wetter bessern, deshalb zog ich nach drei Tagen erneut los. Der Aufstieg war zermürbender, denn unterdessen wusste ich, was auf mich zukommt. Nach den ersten 200 Höhenmetern legte ich die erste Ladepause ein, die sich hinzog, weil just zwischen dem Solatrike und der Sonne sich eine grosse Wolke bequemte. Den nächsten steilen Anstieg kurbelte ich hoch und erreichte erleichtert aber erschöpft die nächste Siedlung, wo ich letztes Mal umdrehte. Diesmal pedalte ich weiter und pausierte erst beim Sattel auf 1500m mitten im eisigen Wind. Nach einem Zwischenanstieg brachte mich die Strasse durch ein Dorf und anschliessend etwas weniger aufsteigend hoch. Meinen Lunch verschlang ich bevor ich oben ankam, weil ich geschafft und hungrig war. Gestärkt kroch ich über den ersten Pass von 1840m. Der höchste Gebirgspass wartete 5km weiter mit einem steilen Schlussanstieg. Erschöpft erreichte ich 1855 m und schoss abwärts. In der Ebene kamen mir zwei Radler aus Basel entgegen. Wir tauschten Informationen über die Strecke und unsere Reisen aus und radelten weiter. Ich hatte nur noch einen Pass zu überqueren und sauste darauf hinunter. In Taznakht fragte ich beim ersten Hotel nach und erhielt ein Zimmer. Das Solatrike wurde vor das Hotel geparkt hinter die Tische und Stühle.
FF: Das war eine enorme Leistung. Unter diesen Umständen hast du eine heisse Dusche verdient.
DB: Leider nicht. Da kam kein warmes Wasser aus dem Brausekopf, selbst nach minutenlangem Warten nicht. Egal, am nächsten Tag stand nochmals eine Passfahrt an. Nicht so lang, dafür steiler. Ich kurbelte das Solatrike, um die Kurven die Passstrasse hoch bis auf 1700 m. Diesmal reichte eine Ladepause, um hinauf zu kommen. Von oben erschlossen sich herrliche Aussichten auf die Atlasberge. Mit einigen Fotostopps sauste ich hinunter und rastete bei Bab Serwa, zwei Türmchen, die eine Regionsgrenze markieren. Ich steuerte das Solatrike durch eine unbeschreiblich bezaubernde Gegend, bis ich die alten Filmkulissen zum Horrorfilm: «The Hills Have Eyes» (Die Hügel haben Augen) erreichte. Nevada in Marokko. Die Kulissen rotten vor sich hin und das nutzte ich für einen eigenen kleinen Gruselfilm. Doch ich musste mich sputen, die Strecke war weiterhin lang und zwei steile Anstiege standen im Weg.
FF: Bist du rechtzeitig angekommen?
DB: Unterwegs füllte ich in Ouarzazate meinen Lebensmittelvorrat auf und radelte durch die Stadt zum Aussenquartier, wo ich eine Bleibe reservierte. In einem traditionellen Haus versorgte ich mein Gepäck und das Solatrike beim Eigner in seiner Garage.
FF: Hast du den Ort Ouarzazate besichtigt?
Kein passendes Hotel
DB: Am Morgen radelte ich früh los und durchquerte die Innenstadt. Die Kasbah umrundete ich nur und pedalte weiter. Mittlerweile sehen die Schlösser alle ähnlich aus. Unterwegs passierte ich mehr Kastelle und eine riesige Solaranlage. Ich pedalte und pedalte, doch hatte das Gefühl nicht weiter zu kommen. Nach der Mittagspause radelte es sich flotter und ich erreichte meinen Zielort um vier Uhr. Kurzum guckte ich mir ein Hotel und dessen Parkplatz an und buchte. Leider sollte ich wieder stornieren, weil sie kein warmes Wasser haben. Ich radle zur nächsten Unterkunft, begleitet von nervigen Kindern, wie zuvor. Doch da gab es keinen Parkplatz, deshalb machte ich kehrt und schüttle endlich die Balgen ab. Über einen rumpeligen Erdweg schüttelte es mich zur weiteren Herberge. Dort ist niemand, ergo wieder zurück schütteln.
FF: Hast du eine Bleibe gefunden?
DB: Ein Hotel nach dem Anderen schlug ich aus, entweder schwerlich erreichbar, oder keinen Parkplatz. Ein Herr sprach mich an und lud mich zu sich ein, zu übernachten, was sich als Hotel entpuppte. Leider ohne geeignete Parkmöglichkeit. Die Zeit schritt voran, ich klapperte alle Hotels auf der Strecke ab und wurde zunehmend nervöser. Auf Google Maps entdeckte ich in El-Kelâa M'Gouna ein Hotel um die Ecke, das ich über Agoda buchte. Kaum war ich angekommen, erlebte ich mein blaues Wunder. Die online Reservation funktioniere nicht, ich müsse den doppelten Betrag in Bar bezahlen. Das Abendessen sei dafür inklusive. Ich war mit den Nerven am Ende, zahlte, lud mein Gepäck ins Zimmer bzw. Eisschrank.
FF: War das Abendbrot das Geld wert?
DB: Anstelle meine zwanzigste Vegi-Tajine zu essen, stellten sie eine Vegi-Platte zusammen. Dazu ein Omelett und eine Fruchtschale hinterher. Das war zwar viel zu viel, aber konnten den Preis für das schäbige Zimmer nicht wettmachen. Als ich mitbekam, dass sonstige Gäste für die Wasserflasche horrende 20 DH bezahlten, füllte ich meine Taschen mit dem Obst und Brot. Das Hotel beherbergt hauptsächlich Gruppentouren, die keine andere Wahl haben. Ausser dem sicheren Parkplatz und der Aussicht auf die Berge lohnen sich die 700 DH (ca, 60.- CHF) nicht. Zum Glück erhielt ich von Agoda, nach langem Hin und Her, den vorher bezahlten Preis zurück.
FF: Schade, dass wir mit einer miserablen Erfahrung diesen Blog beenden müssen.
DB: Für die kommenden positiven Erlebnisse reicht der Platz nicht mehr aus. Die Reise durch die Halbwüste südlich des hohen Atlas entlang, bereitet noch manche Überraschungen.
FF: Alles im nächsten Blog.
Eine kleine Frage an die Leser: Ist es mit dem Abstand besser zu lesen?
Bitte schreibt es unten in den Kommentar. Danke!
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Passende Links dazu:
52.000 km
Power Pen (PP): What was broken when you left Marrakech?
David Brandenberger (DB): My speedometer simply couldn't connect to the sensor at the other end of the cable. Luckily, I have another speedometer connected to the Cycle Analyst, and after cycling 17 km outside the city, I reached 52,000 km. The Cycle Analyst only shows me the distance travelled since Vancouver: 12,312 km. That's currently my 52,000 km mark. As soon as I continue cycling, my speedometer starts counting again.
PP: Why are you cycling up to a village?
DB: There was accommodation there, but the first place was closed and I couldn't reach the other two by phone. So, at 4 p.m., after 63 km, I decided to tackle another 53 km with 450 metres of elevation gain. The sun was covered by a cloud and I slowly started to panic. I'll never make it! I passed one village after another, but nowhere was there anywhere to stay. At dusk, I pedalled up the steep slope with my last ounce of strength and arrived in Imintanout shortly before dark. Exhausted, I parked the Solatrike in a guarded car park and enjoyed a veggie pizza at the hotel.
PP: How tough was the ride the next day?
DB: I had a climb to 1330 m ahead of me, but a 1200 m pass before that and another at 990 m after that were added to the mix. I set off in the freezing cold and after 13 km I reached the first pass. I took a break to recharge because the sun was shining. On the way, I saw the snow-capped peaks of the Atlas Mountains and pedalled my way up to the 1330 m high pass. I swept down the other side at speeds of up to 59 km/h, wolfed down my lunch and scrambled up to the last pass from the reservoir at 660 m. At 986 metres, I was at the top, put on my windbreaker and whizzed down through the valley. A short climb through a side valley away from the motorway took me past simple villages. Shortly before Agadir, I booked the nearest apartment for the next two nights. After 130 kilometres and 1,380 metres of elevation gain, I needed a break.
PP: What did you do?
Agadir
DB: I trudged through residential bunkers for an hour to get to the university to see the meteorite museum. But it's no longer there; they've moved it and no one knows where. Disappointed, I trudged back again.
PP: Did you continue cycling the next day?
DB: In the morning, I packed my things and left the cold flat, which had no heating and was colder inside than outside. I cycled to a hotel, but halfway there I discovered that my speedometer was missing. I immediately turned around and cycled the 5 km back, but unfortunately without success. Either someone picked it up or it slipped under a parked car. Although it hadn't been counting all the kilometres lately, I especially miss the altitude reading. The new speedometers stop at 10,000 km, so I can't even transfer the 52,000 km. That really bothers me.
PP: Did you take any more days off?
DB: I stayed in a faceless hotel and visited the Agadir Art Gallery. All the private art galleries were closed or no longer existed. Agadir itself is a huge city with lots of houses, and more and more are being built. But otherwise, I don't find anything special about it. I used the time to catch up on work and plan the new routes.
PP: Where did the journey take you?
DB: Along the southern end of the Atlas Mountains, I cycled a direct route through countless villages. Unfortunately, however, this route had hundreds of speed bumps, potholes and uneven road surfaces. I made very slow progress. The connecting road, which according to Komoot was paved, turned out to be a bumpy dirt road. Once I finally reached the main road, I made faster progress. In Taroudant, I rented a nice apartment. I detached the trike from the trailer, took out all the bags and pushed the trailer sideways through the gate. Now everything was safely stored behind the wall.
PP: Did the sunny weather continue?
Turned around on the way
DB: Clouds rolled in in the morning, but I set off in good spirits nonetheless. A slight incline took me up between the Atlas and Anti-Atlas Mountains to the point where the ranges meet. On the way, I met an older German couple who were cycling in the same direction. After a few breaks to rest my legs, I set off and tackled the pass, which had a gradient of up to 12%. To my own surprise, I managed it all with the rear motor and in second gear at 8 km/h. At the top, I naturally needed a breather. The landscape became more barren and the mountains showed winding stratification patterns. In the evening, I arrived in Taliouine and headed for a hotel. The owner hid the price list, showed me a room and wanted 300 dirhams (approx. CHF 25) for it. I pulled out my mobile phone and booked the room for CHF 15 via Booking.
PP: What happened on the next pass?
DB: The clouds had cleared the day before, but on this day I set off under heavy cloud cover. I cycled on regardless, but soon realised that the cloud cover meant there was no energy coming through, and I needed a lot of it. After climbing 200 metres, I took a breather and pedalled further up the winding road. But in the next village at 1,400 metres, after climbing 400 metres, I stopped. The battery was almost empty and I hadn't even covered half the altitude. It was drizzling at 6°C, with no chance of recharging. For the first time on my trip, I turned around and whizzed back down the steep pass. Almost frozen through, I returned to the hotel, where I booked in for the next two nights.
PP: Did you explore the area?
DB: In the afternoon, I walked to the Kasbah El Glaui, which is falling apart. Even the Bab Kasbah looked better five months ago. Unfortunately, the old building is being left to its own devices and will soon disappear completely. In the evening, I chatted with two young German cyclists who are on their way to Agadir.
PP: How long did you wait before setting off again?
Second attempt
DB: Two more days were added to the planned rest day. I used the time to catch up on a lot of work that had piled up. The weather was supposed to improve on Sunday, so I set off again after three days. The climb was more gruelling because I now knew what to expect. After the first 200 metres of elevation gain, I took my first break to recharge, which took a while because a large cloud had settled between the Solatrike and the sun. I pedalled up the next steep climb and reached the next settlement, where I had turned back last time, feeling relieved but exhausted. This time, I pedalled on and only paused at the saddle at 1,500 metres in the middle of the icy wind. After an intermediate climb, the road took me through a village and then uphill at a slightly gentler gradient. I ate my lunch before I reached the top because I was exhausted and hungry. Refreshed, I crawled over the first pass at 1,840 metres. The highest mountain pass awaited me 5 km further on with a steep final climb. Exhausted, I reached 1855 m and shot downhill. On the plain, I met two cyclists from Basel. We exchanged information about the route and our travels and cycled on. I only had one more pass to cross and whizzed down it. In Taznakht, I asked at the first hotel and got a room. The Solatrike was parked in front of the hotel behind the tables and chairs.
PP: That was an enormous achievement. Under these circumstances, you deserve a hot shower.
DB: Unfortunately not. No hot water came out of the shower head, even after waiting for minutes. Never mind, the next day there was another pass to cross. Not as long, but steeper. I pedalled the Solatrike up the winding pass road to 1700 m. This time, one charging break was enough to get to the top. From the summit, there were magnificent views of the Atlas Mountains. After a few photo stops, I whizzed downhill and took a break at Bab Serwa, two small towers that mark a regional border. I steered the Solatrike through an indescribably enchanting area until I arrived at the old film sets for the horror film ‘The Hills Have Eyes’. Nevada in Morocco. The sets were rotting away, and I used them for my own little horror film. But I had to hurry, as I still had a long way to go and two steep climbs ahead of me.
PP: Did you arrive on time?
DB: On the way, I stocked up on food in Ouarzazate and cycled through the city to the outskirts, where I had booked accommodation. I left my luggage in a traditional house and parked the Solatrike in the owner's garage.
PP: Did you visit Ouarzazate?
No suitable Hotel
DB: I set off early in the morning and cycled through the city centre. I just rode around the kasbah and continued on my way. By now, all the castles look similar. On the way, I passed more fortifications and a huge solar power plant. I pedalled and pedalled, but felt like I wasn't getting anywhere. After lunch, I cycled faster and reached my destination at four o'clock. I quickly looked at a hotel and its car park and booked a room. Unfortunately, I had to cancel again because they didn't have hot water. I cycled to the next accommodation, accompanied by annoying children, as before. But there was no parking space, so I turned around and finally shook off the bellows. A bumpy dirt road shook me to the next hostel. There was no one there, so I was shaken back again.
PP: Did you find a place to stay?
DB: I rejected one hotel after another, either because they were difficult to reach or had no parking. A gentleman approached me and invited me to stay at his place, which turned out to be a hotel. Unfortunately, there was no suitable parking. Time was ticking away; I checked out all the hotels along the way and was getting increasingly nervous. On Google Maps, I discovered a hotel in El-Kelâa M'Gouna around the corner, which I booked through Agoda. No sooner had I arrived than I got a nasty surprise. The online reservation didn't work; I had to pay double the amount in cash. Dinner was included, though. I was at my wit's end, paid, and loaded my luggage into the room, or rather, the icebox.
PP: Was dinner worth the money?
DB: Instead of eating my twentieth vegetarian tajine, they put together a vegetarian platter. This was accompanied by an omelet and a fruit bowl afterwards. It was far too much, but it couldn't make up for the price of the shabby room. When I realised that other guests were paying an exorbitant 20 DH for a bottle of water, I filled my pockets with fruit and bread. The hotel mainly accommodates group tours who have no other choice. Apart from the secure car park and the view of the mountains, it's not worth the 700 DH (approx. CHF60.-). Fortunately, after much back and forth, Agoda refunded me the price I had paid in advance.
PP: It's a shame that we have to end this blog on such a miserable note.
DB: There isn't enough space left for the positive experiences that lie ahead. The journey through the semi-desert south of the High Atlas still has a few surprises in store.
PP: All in the next blog.
A quick question for readers: Is it easier to read with the spacing?
Please write your answer in the comments below. Thank you!
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Kurt Hostettler (Wednesday, 25 February 2026 21:08)
Guate Abed David
So endlich wieder es paar Ziele zu läse van miar. So eine kleine Botschaft von einer anstehenden Krankheit, hat sich in meinem Blutbild angezeigt. Anzeichen von Prostatakrebs war die Diagnose. Das versuchte ich zuerst zu akzeptieren in dem ich mit einer Elektrotherapie versuchte, dieses Ergebnis zu umgehen. Doch nach drei Monaten keine spürbaren in Aussicht, hatte ich nur noch die Wahl, zwischen Bestrahlen oder OP.
So habe ich mich dann für die OP am 22. Januar 26 endschieden und verweile jetzt in der Erholungsphase, welche sicher bis Mitte März läuft wenn alles stimmt mit den Werten des Spitals.
Ja auch du hast wieder einiges erleben dürfen und es freut mich für dich, dass deine Gesundheit all die Strapazen erleiden mag.
Schöne und erholsame Weiterreise und Gruss aus Klosters
Kurt