Marokko 2
(26. Dezember 2025 – 13. Januar 2026)
(Geschrieben von Flinke Feder vom 27. Dezember 2025 bis 17. Januar 2026, redigiert vom grün gefiederten Papageienvogel; dem Ara,)
(Die Red.) Die Geschichte vom Raub und der Reise mit dem Solatrike an der Küste Marokkos bis nach Marrakech. All das und noch viel mehr werden im Reisemagazin «Leise Reisen» erzählt.
Morocco 2
(December 25. 2025 – January 13. 2026)
(Written by Power Pen from December 27. 2025 to January 17. 2026, edited by the green-feathered parrot bird, the macaw)
(The editors) The story of the robbery and the journey with the Solatrike along the coast of Morocco to Marrakech. All this and much more is recounted in the travel magazine "Gravel Travel".
Ausgeraubt
Flinke Feder (FF): Spann uns nicht auf die Folter! Was war mit dem Räuber?
David Brandenberger (DB): Um drei Uhr in der Nacht hörte ich, wie mein Vermieter jemanden anschreit unten im Flur. Ich befürchtete Böses, juckte aus dem Bett und sah aus dem Fenster. Mein Solatrike stand verschoben halb auf der Strasse und alle Fahnenmasten waren weg. Ich rannte nach unten und erschrak vor Entsetzen. Drei Taschen, die Gitarre, der Benzinkanister und 3 Reifen fehlten. Der Besitzer hielt einen Mann fest und ich fluchte vor mich hin.
FF: Hast du dem Dieb eine ausgewischt?
DB: Hätte ich gerne, doch ich wusste zu der Zeit nicht, ob das der Gauner ist oder jemand, der den Raub meldete. Die Polizei kam angefahren und der Mann führte sie zu sich nach Hause, wo er die Beute versteckte. Zum Glück wurde alles sichergestellt und zurückgebracht. Unterdessen stellte ich das Trike zurück auf das Trottoir und deckte es vor dem Regen ab. Ich nahm die restlichen Taschen ins Haus und schloss den Anhänger wieder ab. Wir mussten mit aufs Polizeirevier, wo ich die Nacht verbrachte Fragen zu beantworten. Sie durchsuchten die Taschen, es dauerte, sie tippten. Langsam wurde es eisig kalt. Ich habe Formulare zu unterschreiben und um zwanzig nach sechs fuhren sie uns zur Unterkunft zurück. Die nächsten drei Stunden kriegte ich trotz völliger Übermüdung kein Auge zu.
FF: Bist du am Morgen weitergeradelt?
DB: Erst reparierte ich die abgebrochenen Fahnenmasten, die sind alle etwas kürzer. Das Tragenetz hat der Räuber aufgeknüpft und ich musste es wiederherstellen, die Reifen darunter montieren, obwohl unterdessen ein Spanngurt fehlt inklusive ein paar Halteschnallen. Dann packte ich das Gepäck wieder hinein und stellte fest, dass ein kleines Solarpanel fehlte. Um Mittag radelte ich los aus der Stadt Larache hinaus und hielt beim Supermarkt für meinen Lunch.
FF: Wie war die weitere Strecke?
Überflutete Strassen
DB: Die Strasse war zu Beginn bequem zu radeln auf einer 100er Strecke. Nach einer Abzweigung durch die Felder sah es dann schrecklich aus. Einige Stellen wiesen riesige badewannengrosse Schlaglöcher auf, durch die ich hindurch zu schwimmen hatte. Total dreckig kam ich in Moulay Bousselham beim Hotel an, das direkt am See lieht. Dort durfte ich das Trike unter ein Dach innerhalb des Gartens stellen.
FF: Wieso bist du da weitere zwei Tage geblieben?
DB: Die Wetterprognose war zum Heulen: Dauerregen. Ich habe mich erst erholt und dem wechselhaften Wetter zugeschaut. Die Zeit nutzte ich, um die Filme zu basteln, Blog zu schreiben, eine Skizze zu fertigen und mein Gepäck besser zu sichern.
FF: Was lief schief auf der nächsten Strecke?
DB: Der Dauerregen überflutete die Felder und Strassen. Bei einer Unterführung nach dem ersten Ort stand das Wasser so tief, dass es unmöglich war, hindurch zu kommen. Ich drehte um und wählte einen riesigen Umweg über Strassen, die zwischen den unzähligen Löchern etwas Asphalt aufwiesen. Eine Schlammpiste war zusätzlich inklusive. Nach einer 40 km langen Umleitung stand ich unweit vom Punkt entfernt, wo ich umdrehte. Die Strasse wies wenigstens weniger Schlaglöcher auf. Kurz zuvor passierte ich eine Schule und ein Teenie Idiot meinte, er könne sich auf meine Panels setzen. Der blieb zum Glück nicht lange sitzen, denn die Reissnägel in seinem Po wirkten.
FF: Hast du diese als Prävention auf die Panels geklebt?
DB: Genau darum. Die blieben nicht lange kleben, steckten aber in dem Typen fest. Geschafft kam ich um sechs Uhr abends bei der gebuchten Unterkunft an. Doch scheinbar machte Booking eine Doppelbuchung. Ich musste um diese Zeit eine neue Bleibe buchen und durch die eindunkelnde Stadt manövrieren. Nach 130 km war ich total erschöpft, konnte aber in einer Ferienanlage in ein Zimmer.
FF: Wieso steht bei deiner Liste nur 100 km?
Rabat und Casablanca
DB: Weil mein Tachometer zwischendurch ausgestiegen ist und die Kilometer nicht mehr zählte. In den nächsten Tagen wechselte ich die Batterie, doch daran lag es nicht. Entlang der Fahrbahn südlich von Kenitra steht ein vielversprechendes Museum. Das war leider geschlossen und ich folgte der Strasse nach Süden. In Salé machte ich eine Rundfahrt um die alte Stadtmauer und traf anschliessend in Rabat ein. Komoot berechnete mal wieder eine unmögliche Strecke und bei der Waterfront plante ich die Route neu. Meine Unterkunft lag unweit der Altstadt entfernt in einem traditionellen Haus. Das Solatrike parkte ich auf einem bewachten Parkplatz gleich daneben.
FF: Was schautest du dir in Rabat an?
DB: Ich besuchte einige Kunstgalerien und -museen, schlenderte zum Hassan Turm und dem Mohammed V Mausoleum. Durch die Medina erreichte ich die Kasbah und genoss von dort die Aussicht. Mit pochenden Füssen kehrte ich abends in die Unterkunft zurück.
FF: Wie sind die Temperaturen? Marokko stellt man sich heiss vor.
DB: Nicht im Winter. Abends und in der Nacht fällt das Thermometer in den einstelligen Bereich. Die meisten Häuser verfügen über keine Heizung, manche Hotels nur über eine Klimaanlage. Tagsüber ist es unter 20°C, nur wenn die Sonne scheint, kann es bis 25°C sein. Die Küstenstrasse brachte mich bei wechselndem Wetter in die 90 km entfernte Stadt Casablanca. Um vier Uhr nachmittags traf ich ein und versuchte vergeblich, den Inhaber der Ferienwohnung zu kontaktieren. Das Telefon war dauernd belegt und per Nachricht über Booking oder SMS reagierte er nicht. Die Adresse war ungenau und der Marker auf eine Kreuzung gesetzt. Ich wusste nicht, wo ich hinsollte, und erhielt keine Informationen. Das Einchecken sei bis sechs Uhr abends, doch bis dahin und drüber hinaus war Funkstille. Ich konnte nicht die ganze Nacht warten und buchte eine neue Unterkunft. Komischerweise lehnte der Vermieter die kostenlose Stornierung ab, meldete sich trotzdem nicht. Selbst bei Booking stiess ich auf taube Ohren. Da kümmert sich niemand darum und ich verlor allerlei Geld dabei.
FF: Fandest du eine neue Unterbringung?
DB: Ein Hotel im entfernteren Bereich von der Altstadt verfügt über eine Garage. Das klärte ich ab, bevor ich buchte. Die Garageneinfahrt ist so steil, dass ich nicht wusste, wie ich das Solatrike da wieder hinaus bekomme. Für die nächsten zwei Tage erkundete ich die Stadt. Ich besuchte die Kunstgalerien, die geöffnet sind und guckte mir die Hassan II Moschee von aussen an. Es war Freitag und massenweise Leute zog es in die Moschee, da musste ich nicht auch noch hinein. Beim Rick’s Café, das aus dem Film «Casablanca» bekannt ist, kam ich ebenfalls nicht hinein wegen eines geschlossenen Anlasses. Durch die Strassen und Gassen gelangte ich zum Hotel zurück. Nach 11 km Wanderung war ich müde und trotzdem latschte ich am nächsten Tag nochmals 11 km, um Kunstgalerien abzuklappern. Einige waren nicht mehr da, geschlossen oder am Umdekorieren. Ich kam dennoch in den Genuss von manchen lokalen Kunstwerken bei den wenigen geöffneten Galerien.
FF: Pedaltest du nach zwei Tagen weiter?
El Jadida
DB: Das hatte ich vor, doch die Wetterprognose stand miserabel für Sonntag und Montag. Darum verlängerte ich meinen Aufenthalt für zwei Tage, in denen ich weitere Arbeiten nachholte.
FF: Wie brachtest du das Solatrike aus der Garage?
DB: Nicht in einem Stück. Ich trennte das Trike vom Anhänger und schob es hoch. Hotelmitarbeiter halfen den Anhänger hinauszuziehen. Vor der Hoteltür verband ich beides wieder, lud das Gepäck ein und pedalte aus der Stadt. Die zahlreichen Rotlichter waren zu viel für meine Kette, sodass ein Glied riss. Mitten in einem Kreisel reparierte ich die havarierte Kette mit Hilfe eines örtlichen Mechanikers. Der Küste entlang radelte ich weiter und bestaunte in Azemmour die dicke Stadtmauer. In El Jadida stellte ich das Solatrike hinters Hotel und wurde von einer unbekannten Person angesprochen, der für den marokkanischen SunTrip arbeitete.
FF: Hast du hier noch jemanden getroffen?
DB: Said ist ein Warmshower Gastgeber, konnte mich aber nicht beherbergen. Er holte mich am nächsten Morgen beim Hotel ab und zeigte mir die Altstadt. Wir tauschten Geschichten aus und am Nachmittag erkundete ich auf eigene Faust.
FF: Wie verlief die weitere Fahrt?
DB: Von El Jadida verliess ich die Küste und pedalte ins Inland durch die Felder, Bauernhöfe und Dörfer. Leer ist es nicht. Es hat immer wieder Behausungen. Langsam stieg ich die Höhenmeter hoch. Bei einer langen rumpeligen Baustelle riss es mir die Kabelbinder im vordersten Solarpanel, die ich unterwegs ersetzte. Ebenso in Sidi Bennour verstauten die Hotelangestellten das Trike in der Garage. Sachte rollte ich das Solatrike rückwärts die steile Rampe hinunter. Das Zimmer erhielt ich für 25 CHF anstelle für 43€ auf Booking. Wenigstens sparte ich hier etwas vom Schaden, der mir die Organisation beifügte.
FF: Wie brachtest du das Trike hier hinaus?
Marrakech
DB: Genau gleich, wie in Casablanca. Die Strasse führte mich deutlich hinauf, bis ich vom Plateau aus die Berge des Atlasmassivs erblickte. Durch eine weitere lange Baustelle erreichte ich abends Marrakech. Das erste Hotel am Stadtrand war ausgebucht und so pedalte ich zum nächsten. Dies war zwar vorzüglich bewacht und abgesondert, das hatte aber seien Preis. Ich blieb nur eine Nacht in dem teuren Etablissement und radelte folgenden Tags zu einem zentraleren Quartier. Da sah ich mir die Parkmöglichkeiten der zu mietenden Wohnungen an und entschied mich für eine in einem abgeschirmten Viertel.
FF: War das Solatrike da sicher?
DB: Leider nicht vollkommen. Nachmittags spazierte ich zu Läden, um Esswaren einzukaufen. Als ich zurückkam, sah ich die Bescherung. Das Trike war verschoben und alle Reissnägel weggeklaut. Ich weiss nicht, was es mit den Kindern hier in Marokko auf sich hat, dass die alle unbedingt auf die Solarpanels sitzen wollen. Auf der ganzen Reise ist mir das noch nie passiert, doch hier häuft es sich. Sofort stellte ich das Solatrike neben die Unterkunft und holte alle Taschen hinein. Trotzdem fehlten nach der letzten Nacht die Marokko-Fahne und der BH am Fahnenmast.
FF: Was hast du in Marrakech angeschaut?
DB: Wie es sich für einen Touristen gehört, klapperte ich alle Sehenswürdigkeiten ab. Das Haus der Fotografie mit tollen S/W Bildern, die Medersa Ben Youssef, das Marrakech Museum, das Musikmuseum, den Secret Garden (Geheimer Garten) und das Dar El Bacha Museum am ersten Tag. Am zweiten Tag schlenderte ich erst durch das Gerberviertel, aber die Leute sind so aufdringlich, dass ich mich verzog. Der Palace Bahia ist im Wiederaufbau (nach dem Schaden vom Erdbeben), zieht dennoch die Leute in Scharen an. Der Badiì Palace traf dasselbe Schicksal und am Ende guckte ich die Saadi-Gräber an, bevor ich den langen Weg durch die Gassen und Souks zurückwanderte. Jeden Tag legte ich 10 – 12 km zurück. Darum beschloss ich mir am dritten Tag ein Taxi zum weit entfernten Menara Garten zu leisten.
FF: Warum bist du dort so lange geblieben?
DB: Es war wolkenloser Himmel und ich setzte mich beim Wasserbecken gegenüber dem Pavillon auf das Mäuerchen. Die Sicht auf den Pavillon und die Berge des Atlas dahinter skizzierte ich in mein Buch.
FF: Sind die Skizzen mittlerweile in die Webseite hochgeladen?
DB: Ja, ich weiss nicht, wieso die Letzten nicht hochgeladen waren. Ich dachte, die hätte ich schon drin.
FF: Vergesst nicht, die Fotos anzuschauen bis zum nächsten Blogeintrag.
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Passende Links dazu:
Robbery
Power Pen (PP): Don't keep us in suspense! What happened with the thief?
David Brandenberger (DB): At three o'clock in the morning, I heard my landlord shouting at someone down in the hallway. I feared the worst, jumped out of bed and looked out of the window. My Solatrike was half on the road and all the flagpoles were gone. I ran downstairs and was horrified. Three bags, the guitar, the petrol canister and three tyres were missing. The owner was holding a man and I cursed under my breath.
PP: Did you beat up the thief?
DB: I would have liked to, but at the time I didn't know if he was the crook or someone who had reported the robbery. The police arrived and the man led them to his home, where he had hidden the loot. Fortunately, everything was recovered and returned. Meanwhile, I put the Trike back on the pavement and covered it from the rain. I took the remaining bags into the house and locked the trailer again. We had to go to the police station, where I spent the night answering questions. They searched the bags, which took a while, and typed. Slowly, it became freezing cold. I had to sign some forms, and at twenty past six they drove us back to our accommodation. Despite being completely exhausted, I couldn't sleep a wink for the next three hours.
PP: Did you continue cycling in the morning?
DB: First, I repaired the broken flagpoles, which are all a little shorter now. The thief had unfastened the carrying net and I had to put it back together and mount the tyres underneath, even though a tension belt and a few fastening buckles were missing. Then I packed my luggage back in and noticed that a small solar panel was missing. At noon, I cycled out of the city of Larache and stopped at the supermarket for lunch.
PP: How was the rest of the route?
Flooded streets
DB: At the beginning, the road was easy to cycle on and had a speed limit of 100 km/h. After a turn-off through the fields, it looked terrible. Some places had huge bathtub-sized potholes that I had to swim through. I arrived at the hotel in Moulay Bousselham, which is located directly on the lake, completely filthy. There, I was allowed to park the trike under a roof in the garden.
PP: Why did you stay there for another two days?
DB: The weather forecast was terrible: continuous rain. I first recovered and watched the changeable weather. I used the time to edit the films, write my blog, make a sketch and secure my luggage better.
PP: What went wrong on the next stretch?
DB: The continuous rain flooded the fields and roads. At an underpass after the first village, the water was so deep that it was impossible to get through. I turned around and took a huge detour via roads that had some asphalt between the countless potholes. A muddy track was also included. After a 40 km detour, I found myself not far from the point where I had turned around. At least the road had fewer potholes. Shortly before, I passed a school and some teenage idiot thought he could sit on my panels. Fortunately, he didn't stay there long, because the thumbtacks in his bum did their job.
PP: Did you stick them on the panels as a preventive measure?
DB: Exactly. They didn't stick for long, but they stuck in the guy. Exhausted, I arrived at my booked accommodation at six in the evening. But apparently Booking had made a double booking. I had to book a new place to stay at that time and manoeuvre through the darkening city. After 130 km, I was totally exhausted, but I was able to get a room in a holiday resort.
PP: Why does your list only say 100 km?
Rabat and Casablanca
DB: Because my speedometer stopped working at some point and stopped counting the kilometres. I changed the battery over the next few days, but that wasn't the problem. There is a promising museum along the road south of Kenitra. Unfortunately, it was closed, so I followed the road south. In Salé, I took a tour around the old city walls and then arrived in Rabat. Komoot once again calculated an impossible route, so I replanned my route at the waterfront. My accommodation was not far from the old town in a traditional house. I parked the Solatrike in a secure car park right next to it.
PP: What did you see in Rabat?
DB: I visited a few art galleries and museums, strolled to the Hassan Tower and the Mohammed V Mausoleum. I reached the Kasbah through the medina and enjoyed the view from there. With my feet aching, I returned to my accommodation in the evening.
PP: What are the temperatures like? One imagines Morocco to be hot.
DB: Not in winter. In the evening and at night, the thermometer drops to single digits. Most houses don't have heating, and some hotels only have air conditioning. During the day, it's below 20°C, and only when the sun is shining can it reach 25°C. The coastal road took me to the city of Casablanca, 90 km away, in changeable weather. I arrived at four in the afternoon and tried in vain to contact the owner of the holiday apartment. The phone was constantly busy and he did not respond to messages via Booking or SMS. The address was inaccurate and the marker was set at a junction. I didn't know where to go and couldn't get any information. Check-in was supposed to be until six in the evening, but until then and beyond, there was no response. I couldn't wait all night and booked new accommodation. Strangely enough, the landlord refused to cancel free of charge, but still didn't get in touch. Even Booking turned a deaf ear. Nobody cared and I lost a lot of money in the process.
PP: Did you find new accommodation?
DB: A hotel further away from the old town has a garage. I checked that before I booked. The garage entrance is so steep that I didn't know how I would get the Solatrike out again. I spent the next two days exploring the city. I visited the art galleries that were open and looked at the Hassan II Mosque from the outside. It was Friday and crowds of people were drawn to the mosque, so I didn't need to go in as well. I couldn't get into Rick's Café, famous from the film ‘Casablanca’, either because it was closed for a private event. I made my way back to the hotel through the streets and alleys. After an 11 km hike, I was tired, but I still walked another 11 km the next day to visit art galleries. Some were no longer there, closed or being redecorated. Nevertheless, I was able to enjoy some local artwork at the few galleries that were open.
PP: Did you continue cycling after two days?
El Jadida
DB: I had planned to, but the weather forecast was miserable for Sunday and Monday. So, I extended my stay by two days, during which I caught up on some work.
PP: How did you get the Solatrike out of the garage?
DB: Not in one piece. I detached the trike from the trailer and pushed it up. Hotel staff helped pull the trailer out. In front of the hotel door, I reconnected the two, loaded my luggage and cycled out of town. The numerous red lights were too much for my chain, causing a link to break. In the middle of a roundabout, I repaired the damaged chain with the help of a local mechanic. I cycled on along the coast and marvelled at the thick city walls in Azemmour. In El Jadida, I parked the Solatrike behind the hotel and was approached by a stranger who worked for the Moroccan SunTrip.
PP: Did you meet anyone else here?
DB: Said is a Warmshower host, but he couldn't accommodate me. He picked me up at the hotel the next morning and showed me the old town. We exchanged stories and, in the afternoon, I explored on my own.
PP: How did the rest of the trip go?
DB: From El Jadida, I left the coast and cycled inland through fields, farms and villages. It's not empty. There are dwellings here and there. I slowly climbed the altitude. On a long, bumpy construction site, the zip ties on the front solar panel broke, which I replaced on the way. Likewise, in Sidi Bennour, the hotel staff stowed the trike in the garage. I gently rolled the Solatrike backwards down the steep ramp. I got the room for CHF 25 instead of €43 on Booking. At least I saved some of the damage caused to me by the organisation.
PP: How did you get the trike out here?
Marrakech
DB: Exactly the same way as in Casablanca. The road led me steadily uphill until I could see the Atlas Mountains from the plateau. After passing through another long construction site, I reached Marrakech in the evening. The first hotel on the outskirts of the city was fully booked, so I cycled to the next one. It was well guarded and secluded, but that came at a price. I only stayed one night in the expensive establishment and cycled to more central accommodation the following day. I looked at the parking options for the flats available to rent and decided on one in a secluded neighbourhood.
PP: Was the Solatrike safe there?
DB: Unfortunately, not completely. In the afternoon, I walked to the shops to buy food. When I came back, I saw the mess. The trike had been moved and all the thumbtacks had been stolen. I don't know what it is about the children here in Morocco that makes them all want to sit on the solar panels. This has never happened to me before on my travels, but it's happening a lot here. I immediately parked the Solatrike next to my accommodation and brought all my bags inside. Nevertheless, after the last night, the Moroccan flag and the bra on the flagpole were missing.
PP: What did you see in Marrakech?
DB: As befits a tourist, I visited all the sights. The House of Photography with its amazing black and white pictures, the Medersa Ben Youssef, the Marrakech Museum, the Music Museum, the Secret Garden and the Dar El Bacha Museum on the first day. On the second day, I first strolled through the tanners' quarter, but the people are so pushy that I left. The Bahia Palace is under reconstruction (after damage from the earthquake), but still attracts crowds of people. The Badiì Palace suffered the same fate, and in the end I looked at the Saadi tombs before walking back the long way through the alleys and souks. I covered 10–12 km every day. So on the third day, I decided to treat myself to a taxi ride to the distant Menara Gardens.
PP: Why did you stay there so long?
DB: The sky was cloudless, and I sat down on the low wall by the water basin opposite the pavilion. I sketched the view of the pavilion and the Atlas Mountains behind it into my book.
PP: Have the sketches been uploaded to the website yet?
DB: Yes, I don't know why the last ones weren't uploaded. I thought I had already put them in.
PP: Don't forget to check out the photos before the next blog entry.
PDF-Document for download and print.
































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Huletts (Tuesday, 27 January 2026 11:49)
Wow, was für ein Abenteuer. Zum Glück wurde Deine Gitarre und wichtige Sachen welche gestohlen wurden wieder retourniert! Du hast enorm viel durchhalte Vermögen bei Deinen Reisen. Unglaublich bei Wind und Wetter trotzdem noch so schöne Skizzen hinzukriegen, schafft auch nicht jeder :-) Wir wünschen Dir eine pannenfreie und wohlbewahrte Weiterreise.
Herzliche Grüsse aus Down Under