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077 Neuseeland 4 / New Zealand 4 Auckland

 

Neuseeland 4

 

Reparaturen und Fahrten

in Auckland

 

(18 September - 11. Oktober 2019)

 

(geschrieben von Flinke Feder am 14. + 15. Oktober 2019, redigiert vom grün gefiederten Papageienvogel; dem Ara)

(Die Red.) Die Reise mit dem Solatrike erfuhr eine weitere Zwangspause. Diese Episode im Reisemagazin „Leise Reisen„, erzählt von den Reparaturen und den Ausfahrten in Auckland.

 

New Zealand 4

 

Repairs and drives in Auckland

 

(September 18. – October 11. 2019)

 

(Written by Power Pen on October 14. +15. 2019 edited of the Green-feathered Parrot Bird Macaw)

(Editorial) The journey with the Solatrike experienced another forced break. This episode in the travel magazine ”Gravel travel”,tells about the repairs and the trips in Auckland.


Stadt Auckland mit Hafen im Vordergrund.
Auckland Westhaven

Reparaturliste

Flinke Feder (FF): Wie entwickelte sich das Lied weiter?

David Brandenberger (DB): Den Text habe ich noch etwas verfeinert und erweitert. Nun feile ich an der Musik herum. Ich brauche noch Zeit und einige Male üben, bis ich den provi-sorisch aufnehmen kann. Die Musik hat mir geholfen aus dem Loch heraus zu kommen. Ausserdem blieb ich im Trockenen.

FF: Du hattest ja gleich eine grosse Liste mit Reparaturen. Was versuchtest Du zuerst zu lösen?

DB: Das Telefon brachte ich zum Händler zurück. Dazu musste ich aber wieder zum Flughafen fahren du für die «Garantie-reparatur» 55$ vorschiessen. Sie gaben mir ein altes Telefon als Überbrückung. D.h. ich habe für 55$ ein altes Telefon gekauft, welches ich nicht mal gebrauchen konnte. Eine Woche später wollten sie für die Reparatur, welche natürlich nicht mehr in der Garantie ist, 344$ haben. Mehr als der Neu-wert. Da habe ich abgewartet und mir bei einem anderen Anbieter ein günstigeres gekauft.

FF: Hattest Du nicht auch Probleme mit dem Laptop?

DB: Der stürzte einige Male mitten in der Arbeit ab. Das Ge-rüttel der Strasse tut der Festplatte nicht gut. Ich sollte einen ohne Festplatte haben. Erst speicherte ich alle Daten auf eine externe Festplatte, bis die gefüllt war. So war ich wenigs-tens sicher. Doch später musste ich alle Daten auf eine neue grössere externe Festplatte abspeichern. Anschliessend er-holte sich der Laptop wieder und stürzte nicht mehr ab. Er braucht nur etwa mehr Belüftung.

FF: Konntest Du nun Deine Recherchen starten?

Berechnungen

DB: Es fiel mir ein Stein vom Herzen und landete auf meinem Fuss. Ich musste ja einen neuen Motor organisieren, das Ver-schiffen von Christchurch schon einleiten und die Blogs über den Northland loop eintippen, Fotos bearbeiten, Filme kreie-ren und alles online stellen. Ich klapperte alle Fahrradläden in Auckland ab, doch niemand konnte mir helfen. Die Recher-che im Internet brachte mich auf drei Motoren. Der erste Motor war nicht für meine Bedürfnisse ausgelegt, bekam ich zur Antwort. Auch Bafang schrieb zurück, dass sie keinen passenden Motor für mich hätten. Dann war es nur noch einer. Von Lunacycle bekam ich nie eine Antwort, entgegen den vielen Lobhudeleien auf ihrer Webseite, dass der Kun-dendienst so vorzüglich sei. (Das sind wohl alles Mitarbeiter mit falschen Namen). Die haben aber ein Forum und dort bekam ich eine hilfreiche Antwort. Jemand empfahl mir einen Motor, der sogar noch leistungsstärker war und Luna-cycle gar nicht im Verkauf hat. Somit habe ich gleich in Taiwan bei Cyclone angefragt und Paco stand mir hilfreich zur Seite, um die passenden Komponenten zu bestellen.

FF: Konntest Du nicht einfach den Motor wechseln?

DB: So einfach war das nicht. Der neue Motor hat ein grösse-res Ritzel (14 Zähne), weil der Freilauf dort integriert ist. Der alte Motor hatte 9 Zähne. Falls ich das einfach ersetzt hätte, wäre die Ratio anders und der Motor hätte zu wenig Kraft.

FF: Hast Du das alles selber herausgefunden?

DB: Einige Überlegungen und Berechnungen brachten mich darauf. Aber ich war mir nicht sicher, ob ich damit richtig liege. Darum habe ich ein paar Freunde angefragt, die es besser wissen, da ich nicht vom Fach bin. Danke an Honza, Andi, Stefan und Mic für die Hilfe!

FF: Was hast Du nun ändern müssen?

DB: Die Lösung war, dass ich das grösste Ritzel mit dem Motor verbinden muss, damit die Ratio wieder stimmt. Zugleich werde ich das kleinste Ritzel nun für die steilen Aufstiege nutzen können. Anstelle der zwei Ritzel mit 42 und 52 Zähnen, fahre ich nun die zwei mit 42 und 32 Zähnen. Eigentlich für die meiste Zeit wie gehabt mit dem 42er nur bergauf nutze ich das 32er. Der Nachteil ist, dass ich somit das 52er verliere, welches ich für Geschwindigkeiten über 27km/h brauchte (ohne Motor notabene), um den Schwung von Abfahrten oder im Flachen bei gutem Strassenbelag zu nutzen. Sowas wird sowieso selten und ich brauche eher die Steighilfe.

FF: War es einfach den vorderen Umwerfer neu zu platzieren?

Weitere Arbeiten

DB: Keinesfalls. Einen ganzen Tag war ich damit beschäftigt alles einzustellen. Einem Fahrradmechaniker würde es wohl übel, wenn er das sieht. Ich brauche ja noch genügend Ab-stand, damit die Kette über das grösste Ritzel führt. Diese Arbeit machte ich noch bevor ich den Motor bestellt. Hätte ich es nicht hingekriegt, wäre alles umsonst gewesen.

FF: Hast Du gleichzeitig auch noch andere Arbeiten erledigt?

DB: Den Hintermotor habe ich geöffnet und das Fett ersetzt. Eine zeitraubende Bastelei. Dazu habe ich die gelben Streifen auf den Schutzblechen der Vorderräder ersetzt und gleich-zeitig neue über dem Hinterradschutzblech und den Stangen daneben geklebt. Nun sieht alles wieder schön aus und ich falle mehr auf, wenn ich nur mit dem Trike unterwegs bin. Die gelb-schwarzen Streifen sind natürlich eine Hommage an Stryper.

FF: Brauchte auch der Anhänger Reparaturen?

DB: Eine Stelle vom Gepäcknetz ist fast durchgescheuert (nicht zu verwechseln mit bescheuert, was der Autor ist), also habe ich dort mit einem Seil eine Verstärkung eingeknotet und mit altem Schlauch überzogen zum Schutz. Ausnahms-weise habe ich am Anhänger nicht viel mehr Arbeit ge-braucht.

FF: Wurde Dir dazu neue Probleme aufgehalst?

DB: Mein Webhoster in der Schweiz stellte das Webhosting ein, also musste ich mich umschauen. Nun lasse ich alles von Jimdo hosten, wo ich auch meine Webseite habe. Der Um-zug dauerte auch noch fünf Tage, an dem die Webseite beschränkt zugänglich war. Dabei zog auch meine zweite Mailadresse um (david@d-t-b.ch). Weil die Mailadresse beim alten Host blieb, musste ich alle alten Mails abspeichern. Die ganze digitale Adressverwaltung ging dabei auch verloren und ich speicherte alle Adressen vorher ab.

FF: Hast Du das Training gemacht, um Dich innerlich wieder zu beruhigen?

Schulstreik für das Klima

DB: Vielleicht war das der Grund. XR (Extinction Rebellion) bot einen Kurs an für gewaltlose Konfliktbewältigung und Ver-halten gegenüber Gewalt bei gewaltlosen Einsätzen. Das war natürlich im Hinblick auf die Demonstrationswoche, die XR überall in der Welt (hier in Wellington) organisierte. Einiges kann ich auch auf Reisen gut gebrauchen.

FF: Bleiben wir bei der Demonstration. Hast Du an der Frei-tagsdemonstration «Schulstreik für das Klima» (auch FFF: «Friday for Future») teilgenommen?

DB: Das Solatrike war sogar auch mittendrin (siehe Film!). Es war die grösste Demonstration seit dem Beginn. Eigentlich waren ja Schulferien, also kein Kind hatte die Schule ge-schwänzt dafür, doch immer mehr Erwachsene nehmen teil und solidarisieren sich. Eine friedliche Demonstration mit viel Musik und Gesang startete am Aotea Platz und marschierte anschliessend der Queenstreet entlang hinunter bis zum Hafen, wo eine Menschenkette symbolisch die neue Küsten-linie bildete bei einem weiteren Anstieg des Meeres. Mitten in den Leuten erblickte ich auch Neil Finn (ex Crowded House), doch für ein Foto reichte es nicht (ist aber kurz im Film zu sehen). Nach der Demo bin ich noch etwas durch die Stadt gekurvt, wenn ich schon hier bin.

FF: Wie lange brauchte der Motor, bis der hier war?

DB: Der kam überraschend schnell. Anstelle von vier Arbeits-tagen, war der über das Wochenende nach vier Tagen schon hier und ich konnte gleich loslegen. Erst versuchte ich herauszufinden, welches Kabel mit welchem verbunden sein muss. Das war nun einfacher, als beim letzten Motor und beim Testlauf funktionierte alles. Nur hatte ich einen neuen Gasgriff mit Schlüssel bekommen und die alten konnte ich nicht mehr gebrauchen. Der Lichtschalter fehlt auch, darum verband ich die Vorderlichter direkt mit der Batterie und montierte einen Schalter dazwischen. Auch der Kontroller ist wieder neu (dieser sei sogar Wasserdicht) und alle Verkabe-lungen musste ich ersetzen. Die Montageaufnahme am Motor ist natürlich auch wieder anders und ich musste einiges an den zwei Alublechen herum feilen, bis es passend war. Schlussendlich brauchte ich nur noch Löcher für die Schrau-ben zu bohren, aber ohne Werkzeug war das schwierig.

FF: Konntest Du etwas finden?

DB: Kein Fahrradladen konnte helfen und auch ein Werkplatz für Hobbybastler wollte nicht helfen. Die Tage flogen dahin und ich suchte weiter. Inzwischen hatte ich noch einen neuen Schalthebel montiert, weil der alte unbrauchbar wurde. Maurice vom Electric Bike Team, erklärte mir, wie ich den Umwerfer nach einen Gangkabelwechsel einfach einstellen könne. Das erspart mir viel Ärger.

FF: Wieviel Ärger hattest Du mit der Motormontage?

Motormontage

DB: Nur so viel, bis ich jemanden gefunden hatte, der mir aus-helfen konnte. Bei Paul von LS Engineering bin ich fündig geworden und wir schauten uns das gemeinsam an. Wir bohrten die Löcher für die Verbindung von den Montage-blechen zu der bestehenden Halterung. Doch der Motor war schief und die Verbindung klappte nicht. Also bog er die Bleche zurecht und sägte die Aufnahmeblöcke kürzer. Nun sind die nur noch so breit, wie das Rohr. Kürzere Schrauben halten nun den Motor in Position. Auch die Lichter musste ich neu platzieren und sind jetzt weiter oben, weil es unten keinen Platz mehr hatte. Das ist nicht gerade mein Wunsch, vielleicht finde ich noch eine Lösung. Für die ganze Arbeit ein grosses Dankeschön an Paul.

FF: Also konnte die neue Kette montiert werden?

DB: Dachte ich. Die Überraschung kam als die Kette nicht in der Flucht war. Der Motor war etwas zu weit nach links mon-tiert. LMAA!!! Kurzum habe ich die Halterungen getauscht und den Abstand somit verändert, dass es nun passte. Neu ist ein Kettenspanner, welchem wir ein längeres Verbindungs-stück einsetzten, damit die Montageschraube nicht der Kette im Weg ist. Beim Backpacker hatte ich Hilfe von Rémy be-kommen, einer der vielen Franzosen hier und ein cooler Typ.

FF: Hast Du eine Probefahrt gemacht?

DB: Ja, jedoch nur mit dem Trike, wie es dann mit dem voll-beladenen Anhänger ist, werde ich auf der Strecke heraus-finden. Es läuft schon mal besser und das kleine Ritzel kann ich gut gebrauchen. Ich musste noch ein paar kleinere An-passungen machen und einige Reflektorkleber für die Sicht-barkeit am Motor anbringen.

FF: Dann konnte es ja losgehen…

DB: …mit der Planung der weiteren Reise. Einige Leute, welche mich eingeladen haben schrieb ich an, ob sie nun auch zuhause waren, denn es ist Ferienzeit. Daneben ver-öffentlichte ich noch den letzten Blog, machte weitere Vor-bereitungen zur Reise und traf Esther aus der Schweiz für einen kurzen Schwatz, der sich zu einem langen Gespräch entwickelte. Wir hatten viel auszutauschen, weil sie auch eine Radreisende war und momentan den Wanderweg quer durch Neuseeland in Angriff nimmt.

FF: Wie unser Abenteuer weiter geht, erfahrt Ihr im nächsten Blog.


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Passende Links dazu:

List of repairs

Power Pen (PP): How did the song evolve?

David Brandenberger (DB): I refined and extended the lyrics a bit. Now I'm tinkering with the music. I still need time and practice a few times before I can record it provisionally. The music helped me to get out of the hole. I also stayed dry.

FF: You had a big list of repairs. What did you try to solve first?

DB: I brought the phone back to the dealer. I had to go back to the airport and I had to advance $55 for the "warranty repair". They gave me an old telephone as a temporary solution. That means I bought an old phone for $55, which I couldn't even use. A week later they wanted 344$ for the repair, which of course is no longer under warranty. More than the new purchase value. So, I waited and bought a cheaper one from another provider.

FF: Didn't you also have problems with your laptop?

DB: It crashed several times in the middle of my work. The shaking of the road doesn't do the hard disk any good. I should have one without a hard disk. First, I saved all my data to an external hard disk until it was full. So at least I was on the safe side. But later I had to store all data on a new bigger external hard disk. Afterwards the laptop recovered and didn't crash anymore. It just needs more ventilation.

FF: Could you start your research now?

Calculations

DB: I had to organize a new motor, start with the shipping from Christchurch and type in the blogs about the Northland loop, edit photos, create movies and put everything online. I checked all the bike shops in Auckland, but nobody could help me. Internet research put me on three motors. The first motor wasn't designed for my needs, I got the answer. Also, Bafang wrote back that they had no suitable motor for me. Then it was only one. From Lunacycle I never got an answer, in contrast to the many praises on their website that the customer service was so excellent. (These are probably all employees with fake names). But they have a forum and there I got a helpful answer. Someone recommended me a motor that was even more powerful and Lunacycle doesn't sell at all. I asked Cyclone in Taiwan directly and Paco helped me to order the right components.

FF: Couldn't you just change the motor?

DB: It wasn't that easy. The new motor has a bigger sprocket (14 teeth) because the freewheel is integrated there. The old motor had 9 teeth. If I had simply replaced it, the ratio would be different and the motor would have too less power.

FF: Did you find out all that by yourself?

DB: Some considerations and calculations brought me to it. But I was not sure if I was right. That's why I asked a few friends who know better, because I'm not a professional. Thanks to Honza, Andi, Stefan and Mic for the help!

FF: What did you have to change now?

DB: The solution was that I had to connect the biggest Sprocket to the Motor to get the ratio right again. At the same time, I will be able to use the smallest sprocket for the steep ascents. Instead of the two sprockets with 42 and 52 teeth, I now drive the two with 42 and 32 teeth. Actually, for most of the time I drive as usual with the 42, only uphill I use the 32. The disadvantage is that I lose the 52, which I needed for speeds over 27km/h (without motor of course), in order to use the momentum of downhill or in the flat with good road surface. Such a thing is rare anyway and I rather need the climbing aid.

FF: Was it easy to reposition the front derailleur?

Further works

DB: Not at all. A whole day I was busy adjusting everything. A bicycle mechanic would probably be sick if he saw that. I still need enough distance for the chain to run over the biggest sprocket. I did this work before I ordered the motor. Had I not been able to do it, everything would have been in vain.

FF: Did you do any other work at the same time?

DB: I opened the rear motor and replaced the grease. A time-consuming tinkering. I replaced the yellow stripes on the mudguards of the front wheels and stuck new ones over the rear mudguard and the bars next to it. Now everything looks nice again and I attract more attention if I'm only on the way with the trike. The yellow-black stripes are of course a tribute to Stryper.

FF: Did the trailer also need repairs?

DB: One part of the luggage net is almost scraped through (not to be confused with crap what the author is), so I knot-ted a reinforcement with a rope and covered it with an old tube for protection. As an exception, I didn't need much more work on the trailer.

FF: Were you confronted with new problems?

DB: My Webhoster in Switzerland stopped webhosting, so I had to look around. Now I let Jimdo host everything, where I also have my website. The move also lasted five days, during which the website had limited access. My second mail address (david@d-t-b.ch) moved as well. Because the mail address remained with the old host, I had to save all old mails. The whole digital address administration got lost and I saved all addresses before

FF: Did you do the training to calm down inside?

Schoolstrike for Climate

DB: Maybe that was the reason. XR (Extinction Rebellion) offered a course in non-violent conflict resolution and be-haviour towards violence in non-violent missions. That was of course in view of the demonstration week that XR organized all over the world (here in Wellington). Some things I can also use when I'm traveling.

FF: Let's stick with the demonstration. Did you take part in the Friday demonstration "School Strike for the Climate" (aka FFF: "Friday for Future")?

DB: The Solatrike was even in the middle of it (see video). It was the biggest demonstration since the beginning. Actually, there were school holidays, so no child had skipped school for it, but more and more adults participate and show soli-darity. A peaceful demonstration with lots of music and sing-ing started at Aotea Square and then marched down Queen street to the harbour, where a human chain symbolically formed the new coastline when the sea continued to rise. In the middle of the people I also saw Neil Finn (ex Crowded House), but it wasn't enough for a photo (but you can see him in the video). After the demo, I was still rolling through the city while I was already here.

FF: How long did it take for the motor to get here?

DB: It came surprisingly fast. Instead of four working days, it was already here over the weekend after four days and I could start right away. First I tried to find out which cable had to be connected to which one. That was easier now than with the last motor and with the test run everything worked. But I got a new throttle grip with key and I couldn't use the old ones anymore. The light switch is missing too, so I connec-ted the front lights directly to the battery and mounted a switch in between. Also the controller is new again (it is even waterproof) and all wiring had to be replaced. The mounting of the motor is of course also different and I had to work on the two aluminium plates until it fit. Finally, I only had to drill holes for the screws, but without tools it was difficult.

FF: Could you find anything?

DB: No bicycle shop could help and also a workshop for hobbyists did not want to help. The days flew by and I con-tinued my search. In the meantime, I had mounted a new gear lever, because the old one became unusable. Maurice from the Electric bike team explained to me how I could easily adjust the derailleur after a gear cable change. That saves me a lot of trouble.

FF: How much trouble did you have with the motor assembly?

Motor assembly

DB: Just until I found someone who could help me out. I found Paul from LS Engineering and we inspected it together. We drilled the holes to connect the mounting plates to the existing bracket. But the motor was crooked and the con-nection didn't work. So, he bent the plates right and sawed the mounting blocks shorter. Now they are only as wide as the tube. Shorter screws now hold the motor in position. Also the lights I had to reposition and are now further up, because there was no more space at the bottom. That is not exactly my wish, maybe I will find a better solution. For all the work a big thank you to Paul.

FF: So the new chain could be mounted?

DB: I thought so. The surprise came when the chain wasn't in alignment. The motor was a bit too far to the left. F-Word!!!! In short, I exchanged the brackets and changed the distance so that it fitted now. New is a chain tensioner, in which we inserted a longer connecting piece, so that the mounting screw is not in the way of the chain. At the backpacker I got help from Rémy, one of the many Frenchmen here and a cool guy.

FF: Did you do a test drive?

DB: Yes, but only with the trike, as it is with the fully loaded trailer, I will find out on the road. It's going better and I can really use the small sprocket. I had to make some minor adjustments and put some reflector stickers on the motor for visibility.

FF: Then you could start...

DB: ...with the planning of the further journey. Some people, who invited me, I wrote to, whether they were also at home now, because it is holiday time. Besides I published the last blog, made further preparations for the trip. Then I met Esther from Switzerland for a short chat, which developed into a long conversation. We had a lot to talk about, because she was also a bicycle traveller and about to start the hiking trail across New Zealand.

FF: You can find out how our adventure continues in the next blog.


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Informationen über Horyzon in ihrer eigenen Webseite.

In collaboration with Horyzon, I will pass 50% of the money donations to the charity organization.

Information about Horyzon in their own Web page.


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Kommentare: 3
  • #1

    Hostettler Kurt (Freitag, 25 Oktober 2019 13:06)

    Hallo David
    Dir bleibt wohl nichts erspart, doch wie ich aus deinen Voten entnehmen kann bist du nun auch der Trike-Mechaniker ersten Ranges. Hahaaa!!!
    Schön das du den Mut nicht verlierst um weiter zu machen, wozu ich dir viel Mut und Zuversicht wünsche. Danke für deine Informationen die ich immer sehr gerne zur Kenntnis nehme.
    Alles gute für die weiteren Etappen und liebe Grüsse aus Klosters

    Kurt

  • #2

    Angela (Mittwoch, 30 Oktober 2019 14:57)

    Lieber David
    Da hast Du jetzt aber eine ganze Weile ziemlichen Kummer gehabt mit dem Motor! Hoffen wir, dass es nun klappt und Du mit demSolatrike bereit für die Südinsel bist;-).
    Wir sind zwischenzeitlich gut in der Schweiz angekommen, hängen jedoch noch immer unseren Reiseerinnerungen nach...
    In diesem Sinne: Jetzt wo alles ready ist bei Dir geniesse den Sommer auch ein wenig für uns mit!
    Save travellings and best greetings, Angela und Patrick mit Kindern

  • #3

    “Huletts” (Freitag, 01 November 2019 16:16)

    Hallöchen David, trotz all den Schwierigkeiten und den Stolpersteinen hast Du unglaubliches Durchhaltevermögen! Hut ab! Weiterhin viel Mut und gute Ideen bei Hindernissen aber hoffentlich jetzt wieder eine schöne, störungsfreie Weiterreise �