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075 Neuseeland 2 / New Zealand 2 Auckland - Kahoe

 

Neuseeland 2

 

Auckland – Kahoe,

Northland Tour Teil 1

(24. August - 3. September 2019)

 

(geschrieben von Flinke Feder vom 27. August – 18. September 2019, redigiert vom grün gefiederten Papageienvogel; dem Ara)

(Die Red.) Die Reise mit dem Solatrike geht weiter! Diese Episode im Reisemagazin „Leise Reisen„, erzählt von der Weiterfahrt von Auckland in den Norden durch Northland bis nach Kahoe.

 

New Zealand 2

 

Auckland – Kahoe,

Northland Tour part 1

(August 24. – September 3. 2019)

 

(Written by Power Pen from August 27. to September 18. 2019 edited of the Green-feathered Parrot Bird Macaw)

(Editorial) The journey with the Solatrike continues! This episode in the travel magazine ”Gravel travel”, tells of the journey from Auckland to the north through Northland to Kahoe.


Spitzer Berg hinter Kuhweiden in Northland, Neuseeland.
Tokatoka Peak in Northland

Erste Fahrt in die Hügel

Flinke Feder (FF): Wie bist Du aus Auckland herausge-kommen?

David Brandenberger (DB): Es hat mich regelrecht heraus ge-blasen mit starkem Seitenwind. Die Fahrradwege neben dem Motorway sind in gutem Zustand und gut beschildert. Ausser-halb der Stadt folgte ich der Landstrasse, wo ein Seitenstreif-en für Fahrräder markiert ist. Nur sind darauf viele Autos parkiert, der ganze Müll liegt hier herum und manchmal fehlt der Streifen gänzlich.

FF: Ist der Strassenbelag besser, als in Australien?

DB: Der ist in etwa gleich und auch von der Sorte: «Grobe Raspel». Ich habe nur noch zwei Ersatzreifen dabei und hier sind 20’’ Mangelware. Bei der ersten Fahrt habe ich noch eine Zusatzschlaufe gedreht, um einen meiner Rückspiegel wieder zu finden. Abends wurde ich mit der Neuseeländi-schen Gastfreundschaft bekannt gemacht, als ich beim Campingplatz wieder weggeschickt wurde. Es seien keine Zelte erlaubt, dafür fehlten auch die Duschen, die Küche und Waschmaschine und in den Toiletten der Wasseranschluss. Also habe ich mich bei der Bootsanlegestelle neben dem Parkplatz auf das feuchte Gras gepflanzt.

FF: Wie bist Du den Überhang hinaufgekommen?

DB: Vorsichtshalber hatte ich schon das Seil montiert, um alles heraufzuziehen, doch brauchte ich es nicht, denn mittels Vordermotor bin ich das steile Stück hinaufgekommen. Das war zwar der höchste Hügel, aber anschliessend kamen noch viel steilere Aufstiege, die ich alle im Schneckentempo und grösstem Kraftaufwand überwand. Ich wurde nicht nur vom Regen, sondern auch vom schwitzen nass. Schluss-endlich, als ich in Wellsford ankam, hatte ich über 1000 Höhenmeter gemacht. Diesmal fand ich Unterschlupf in einen keinen Anbau eines Versammlungshauses. Mein Zelt hatte gerade gut Platz da drin.

FF: Musstest Du Dir Deine Feier verdienen?

Kauri Wald

DB: Kurz nachdem ich den Ort verlassen hatte, rumpelte es im Anhänger – Plattfuss! Zum Glück hielt das Wetter beim Auswechseln des Schlauches. Ein paar Kilometer weiter konnte ich die 35'000 km feiern mit einem Schluck aus der Wasserflasche. Es ging der Hauptstrasse entlang mit viel Verkehr und Lastwagen. Ich war froh bei Brynderwyn links abzubiegen auf die Kauristrasse. Den ganzen Tag fuhr ich hoch auf über 100m und runter, um über eine Brücke von 30 – 39 Höhenmetern zu überqueren. Vom Regen bin ich auch nicht verschont geblieben. Wenn es heisst 20% Regen, heisst es nicht, dass es kaum regnet, sondern, dass es mit Sicherheit 20 Minuten regnet. Ein Tag ohne Regen ist kein Neuseeländ-ischer Tag.

FF: Blieb der Regen Dir damit treu?

DB: Darum besuchte ich nach einer weiteren Fahrt über etliche Hügel das Kauri Museum in Matakohe, welches sich natürlich auch auf einem Hügel befindet. Klar hörte der Regen auf, während ich im Museum die Geschichte dieser langlebigen Riesenbäume studierte. Die Holzgewinnung hat die Kauri Bäume, welche bis zu mehr als 2000 Jahre alt wer-den können, fast ausgerottet. Aus den Sümpfen barg man gut erhaltene Exemplare für die Weiterverarbeitung und das steinerne Harz wurde für Firnis und zu Juwelen verarbeitet.

FF: Hast Du die speziellen Kartoffeln probiert?

DB: Das Gebiet ist bekannt für ihre Kumara Kartoffeln, doch die verkaufen sie nur in 15 kg Säcken. Ich sah auch keine Kartoffelfelder, sondern nur Kühe und Schafe. Diese lieben das feuchte Gras, im Gegensatz zu mir, der am Morgen den Zeltboden mit dem Föhn trocknen muss.

FF: Bist Du zu den schönen Kai Iwi Seen gefahren?

DB: Die wurden mir zwar empfohlen, doch es hat eine zu steile Stelle auf dem Weg dorthin, da wäre ich nicht mehr zurückgekommen. Also liess ich die links liegen und fuhr eine andere Steile Strasse hoch. Die Aussicht von oben ist zerstört durch massiven Holzschlag. Die Monokulturwälder werden ratzeputz abgeholzt. Da steht nachher nichts mehr und der Boden wird so auch ausgelaugt. Nur im Nationalpark steht noch eine Vielzahl von verschiedenen Bäumen, darunter auch die alten Kauri Bäume. Beim Campingplatz gibt es eine Führung durch den Wald am Abend. Interessante Hinter-gründe über die Fauna, Flora und Kultur werden vermittelt. Mit etwas Glück begegnet man auch einem Kiwi, doch wir hörten erst danach sein typisches rufen aus dem Wald. Der hatte sich vor uns zu gut versteckt.

FF: Hat Dir der Rundweg so gut gefallen?

Kein Campingplatz

DB: Von alleine hätte ich die Pflanzen wohl nicht gefunden, nun wusste ich wo die stehen, also bin ich am Morgen noch-mals spazieren gegangen, bevor ich mich auf den Weg machte. Eine Weitere gewundene Strasse kurvte durch den Wald in die Höhe. Bei den angelegten Spazierwegen zu den Kauri Bäumen braucht man vor und nachher die Schuhe zu putzen und desinfizieren, damit keine Pilzsporen hineinge-tragen werden, welche die Kauris befallen und töten könnten. Ich war fasziniert wie viele von den Bäumen noch stehen. Leider mussten zwei Wanderwege schliessen, um das Überleben der Bäume zu sichern. Somit bleib mir nur der Weg offen zum Te Matua Ngahere, dem zweitgrössten, aber älteren Kauri Baum, der ca. 2500 Jahre alt ist, und zum Tane Mahuata, dem grössten Kauri von 2000 Jahren. In der Baum-krone leben bis zu 160 weitere Pflanzen – und das ausge-schlossen von Moosen und Flechten. Es ist wie eine kleine Welt dort oben in der Baumkrone, welchen den ganzen Wald überragt.

FF: Bist Du wieder heruntergekommen?

DB: Nicht vom Baum, den haben andere zur Untersuchung bestiegen, aber vom hohen Hügel. Doch das härteste Stück Strasse lag noch vor mir. Die Aussicht auf Omapere muss man sich als Radfahrer verdienen. Hoch geht es auf beiden Seiten mit einer 12% Steigung. Das ist das Steilste, was ich noch fahren kann, bzw. ich krieche mit 4km/h hoch und verliere wohl etwa 3 Liter Schweiss auf der Strecke. Das Camping in Opononi bietet eine Sicht auf die gegenüber des Bays liegende Sanddüne und darum ist der Preis wohl auch so hoch. An der verlotterten Ausstattung kann es nicht liegen.

FF: Wurde das Wetter besser?

DB: Ich hatte Glück und konnte den Kauri Wald im trockenen besichtigen und auch bei der Weiterfahrt klarte der Himmel überraschend auf, sodass ich doch trocken bis zur Fähre kam. Bei Rawene verlangte der Fährmann nur den Fussgäng-erpreis für mich mit Velo. So fuhr ich nach der Überquerung des Hokianga Harbours am Fluss entlang hoch und danach rauf in die Hügel. Es ist hier alles von Landwirtschaft geprägt. Ein Hof steht neben dem Anderen und die Ländereien sind abgezäunt. Da gibt es keine Stelle, die niemandem gehört. Das heisst auch wild Zelten geht nicht. Also kurvte ich über unzählige Hügel und stand am Abend vor einer Einfahrt zu einem Camping einer dieser Farmen. Doch die Strasse dort hoch ist unbefestigt und ich kam dort nicht hoch. Als ich an-rufen wollte, hatte ich kein Empfang. Bingo! Eine Nachbarin fuhr dann hin und holte die Freundin der Besitzer, welche mich im Schlepptau hinaufzog.

FF: Du warst im Gegensatz dazu ziemlich schnell die Hügel runter.

DB: Ich erschrak, als ich meinen Tacho konsultierte stand da plötzlich eine neue Maximalgeschwindigkeit von 65.75 km/h. Meine Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt dennoch weiterhin 17 km/h, das natürlich wegen den vielen steilen und langen Anstiegen.  Einer davon lag auch auf der Strecke nach Aipara, wo der 90 Mile Beach (90 Meilen Strand) an-fängt. Die Strasse zum Strand ist aber geschlossen, weil das Meer sich in die Dünen frisst und eine Stufe von 1 m abge-graben hat. Ich fuhr weiter via Kaitaia nach Awanui und wurde dort von einer Horde Kinder belagert. Jeder wollte ins Trike sitzen. Im Camping liessen sie mich aber nicht zelten, weil das Gras sonst kaputt geht. Ich fand auch nichts anderes und musste zurück nach Kaitaia. Dort nistete ich mich in der ehemaligen Jugendherberge ein, einer Bruch-bude, wo nur noch gescheiterte Existenzen hausen. Da war ich ja gerade richtig für die nächsten drei Tage.

FF: Wolltest Du nicht zum Cape Reinga fahren?

Cape Reinga

DB: Das war der Plan. Doch die letzten 21 Kilometer sind nicht asphaltiert (auf der Karte, inzwischen aber schon), also wollte ich nur bis dorthin, den Anhänger stehen lassen und mit dem Trike zum Kap und zurück. Doch das Camping hat die Toilet-ten geschlossen und nun braucht man seine eigene mitzu-nehmen. Deshalb beschloss ich gar nicht erst dahin zu fah-ren, sondern in Kaitaia zu bleiben und eine Tour zum Cape Reinga zu buchen. Da kam mir noch der Vatertag am Sonn-tag dazwischen, wo keine Touren fahren. Also legte ich nach acht Tagen Fahren einen Ruhetag für meine Beine ein.

FF: Wie war die Tour zum Cape Reinga?

DB: Überraschenderweise war ich nicht mal der Einzige in der Nebensaison. Wir besuchten Houhora Heads, den weissen Strand bei Rarawa, assen ein Rieseneis unterwegs und ge-langten zum Cape Rainga (Reinga!). Nö, es hat natürlich wieder geregnet, als wir um den Leuchtturm tingelten. Lustiger war es die Düne bei Te Paki auf dem Surfboard hin-unter zu sausen. Anschliessend ging es über den 90 Mile Beach (Nur 90 Kilometer eigentlich) zurück und bei KaUri Unearthed (Kauri ausgegraben) besichtigten wir Kunsthand-werk aus den Sumpfkauris und eine Treppe, die in einen 45'000 Jahre alten Kauri Baum gehauen wurde.

FF: Hast Du Dir einen schlechten Tag für die Weiterfahrt herausgesucht?

DB: Es regnete nur einmal, dafür den ganzen Tag. Nach einigen Kilometern war ich schon tropfnass. Darum verzichte-te ich in den nächsten Tagen auf die Unterhose und zog anstelle die Badehose an. Der Regen nahm mir die Sicht auf das Display und durch den starken Wind, den Verkehr und die Kapuze um die Ohren, hörte ich den Motor nicht mehr. So hatte ich wohl bei den vielen Aufstiegen zu viel Energie ver-braucht, denn Sonne gab es nicht, also auch keine neue Energie. Mitten in einem Aufstieg sieben Kilometer vor dem Ziel war dann aus. Die Batterie leer. Ich musste ohne Unter-stützung weiter. Fünf Meter hinauftreten, verschnaufen, fünf Meter weiter, verschnaufen… So kam ich weiter und kämpfte mich die nächsten Hügel hoch, um nach mehr als einer Stunde total durchnässt und abgekämpft im Hostel in Kahoe anzukommen. Das Haus ist ein altes Privathaus mit Kauri Fuss-boden und Möbeln. Nicht nur das ist einzigartig, sondern auch die feine Pizza von Stefano, dem ausgewanderten Italiener. Nach nur einem Monat stieg leider auch mein Telefon aus und liess sich nicht mehr aufladen.

FF: Wir steigen nun auch aus dem Interview aus und berich-ten vom zweiten Teil der Northland tour in der nächsten Episode. Welche weiteren Strapazen durch strömenden Regen, steilen Hügeln und Pannen folgten. Welche Sehens-würdigkeiten und schönen Begegnungen auf dem weiteren Weg warteten.


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First ride into the hills

Power Pen (PP): How did you get out of Auckland?

David Brandenberger (DB): It really blew me out with a strong crosswind. The bike paths next to the motorway are in good condition and well signposted. Outside the city I followed the country road, where a side strip for bicycles is marked. Except there are many cars parked on it, all the garbage is lying around and sometimes the strip is missing completely.

PP: Is the road surface better than in Australia?

DB: It's about the same and of the same type: "rough grater". I only have two spare tires left and here are 20'' scarce goods. On the first trip I turned an extra loop to find one of my rear-view mirrors. In the evening I was introduced to the New Zealand hospitality when I was sent away again at the campsite. No tents are allowed, but the showers, the kitchen, the washing machine are missing and the toilets missed the water connection. I pitched my tent on the wet grass at the boat landing stage next to the parking lot.

PP: How did you get up the overhang?

DB: To be on the safe side I had already mounted the rope to pull everything up, but I didn't need it, because I got up the steep part with the front motor. Although this was the highest hill, there were much steeper climbs afterwards, which I overcame all at a snail's pace and with great effort. Not only did I get wet from the rain, but also from sweating. Finally, when I arrived in Wellsford, I had climbed over 1000 m of altitude all in all. This time I found shelter in an annex of a meeting house. My tent just fitted in there.

PP: Did you have to earn your celebration?

Kauri Forest

DB: Shortly after I had left the town, it rumbled in the trailer - Flat tyre! Fortunately, the weather held while changing the tube. A few kilometres further on I could celebrate the 35'000 km with a sip from the water bottle. It went along the main road with a lot of traffic and trucks. I was happy to turn left at Brynderwyn onto the Kauri street. The whole day I drove up to over 100m and down to cross a bridge of 30 - 39 m altitude. I wasn't spared from the rain either. If it is 20% rain predicted, it does not mean that it hardly rains, but that it certainly rains for 20 minutes. A day without rain is not a New Zealand day.

PP: Did the rain stay with you?

DB: That's why I visited the Kauri Museum in Matakohe, which of course is also located on a hill after another drive over several hills. Of course, the rain stopped while I studied the history of these long-lived giant trees in the museum. The logging has almost wiped out the Kauri trees, which can live up to more than 2000 years. From the swamps, well-preserved specimens were recovered for further processing and the gum was processed into varnish and jewels.

PP: Have you tried the special potatoes?

DB: The area is known for its Kumara potatoes, but they are only sold in 15 kg bags. I didn't see any potato fields either, only cows and sheep. They love the damp grass, unlike me, who has to dry the tent bottom with a hairdryer in the morning.

PP: Did you go to the beautiful Kai Iwi lakes?

DB: They were recommended to me, but it has a too steep spot on the way there, I wouldn't have come back there. So, I let it be and drove up another steep road. The view from above is destroyed by massive logging. The monoculture forests are being cleared. Afterwards nothing stands there and the ground is leached out. Only in the national park there are still a lot of different trees, among them the old Kauri trees. At the campsite there is a guided tour through the forest in the evening. Interesting backgrounds about the fauna, flora and culture are imparted. With a little luck you will also meet a Kiwi, but we only heard its typical call from the forest afterwards. He had hidden too well from us.

PP: Did you like the trail so much?

No camping

DB: I probably wouldn't have found the plants on my own, now I knew where they were, so I went for a walk in the morning before I set off. Another winding road turned up through the forest. During the walks to the Kauri trees you have to clean and disinfect your shoes before and after, so that no fungus spores are carried in, which could attack and kill the Kauris. I was fascinated how many of the trees are still standing. Unfortunately, two hiking trails had to close to ensure the survival of the trees. Thus, I only walked to Te Matua Ngahere, the second largest but older Kauri tree, which is about 2500 years old, and to Tane Mahuata, the largest Kauri of 2000 years. Up to 160 other plants live in the treetop - excluded from mosses and lichens. It is like a small world up there in the treetop, towering over the whole forest.

PP: Have you come down again?

DB: Not from the tree which others have climbed for investigation, but from the high hill. However, the hardest part of the road was still ahead of me. You have to earn the view to Omapere as a cyclist. Up it goes on both sides with a 12% gradient. That is the steepest thing I can still ride, respectively I crawl up with 4km/h and probably lose about 3 litres of sweat on the track. The camping in Opononi offers a view to the sand dune opposite the Bay and therefore the price is probably so high. It can't be because of the equipment that has gone to rack and ruin.

PP: Did the weather get better?

DB: I was lucky and was able to visit the Kauri forest in the dry and also with the continuation of the journey the sky cleared up surprisingly, so that I came nevertheless dry up to the ferry. At Rawene the ferryman only charged the pedestrian price for me with my bike. After crossing the Hokianga Harbour I drove up along the river and then up into the hills. Everything here is dominated by agriculture. One farm stands next to the other and the lands are fenced off. There is no place that belongs to nobody. That means wild camping is not possible. Thus, I turned over countless hills and stood in the evening before an entrance to a camping site of one of these farms. But the road up there is unpaved and I couldn't get up there. When I wanted to call, I had no signal. Bingo! A neighbour then drove there and fetched the friend of the owner, who pulled me up in tow.

PP: You were pretty fast down the hills.

DB: I was scared when I consulted my speedometer and suddenly there was a new maximum speed of 65.75 km/h. My average speed is still 17 km/h, of course because of the many steep and long climbs.  One of them was also on the way to Aipara, where the 90 Mile Beach starts. But the road to the beach is closed, because the sea swallows the dunes and has dug down a 1 m step. I drove on via Kaitaia to Awanui and was besieged there by a pack of children. Everyone wanted to sit in the trike. But in the camping, they didn't let me camp, because the grass would be damaged. I didn't find anything else and had to go back to Kaitaia. There I nestled down in the former youth hostel, a shack where only failed existences live. This was just the right place for me for the next three days.

PP: Didn't you want to go to Cape Reinga?

Cape Reinga

DB: That was the plan. But the last 21 kilometres are not asphalted (on the map, in the meantime it is already done), therefore I only wanted to go there, leave the trailer and with the trike to the cape and back. But the camping has closed the toilets and now you need to take your own. For that reason, I decided not to go there but to stay in Kaitaia and book a tour to Cape Reinga. Then Father's Day on Sunday came in my way, where no tours go. So, after eight days driving, I had a rest day for my legs.

PP: How was the tour to Cape Reinga?

DB: Surprisingly I wasn't even the only one in the low season. We visited Houhora Heads, the white beach at Rarawa, ate a giant ice cream on the way and reached Cape Rainga (Reinga!). Nope, of course it rained again when we went around the lighthouse. It was funnier to slide down the dune at Te Paki on the surfboard. Afterwards we went back over the 90 Mile Beach (only 90 kilometres actually) and at KaUri Unearthed we visited arts and crafts from the swamp Kauris and a staircase which was carved into a 45’000-year-old Kauri tree.

PP: Did you pick a bad day for your journey?

DB: It rained only once, but all day long. After a few kilo-metres I was dripping wet. That's why I decided not to wear my underpants in the next few days and put on my swimming trunks instead. The rain took my view of the display and due to the strong wind, the traffic and the hood around my ears, I couldn't hear the motor anymore. I had probably used too much energy with the many ascents, because there was no sun, thus also no new energy. In the middle of an ascent seven kilometres before the finish, it was over. The battery was empty. I had to go on without support. Five meters up, take a breather, five meters further, take a breather... So, I got on and fought my way up the next hills to arrive after more than an hour totally soaked and exhausted in the hostel in Kahoe. The house is an old private house with Kauri floor and furniture. Not only that is unique, but also the fine Pizza of Stefano, the emigrated Italian. After only one month, my new phone broke down and couldn't be recharged.

PP: We also break down the interview and report about the second part of the Northland tour in the next episode. Which further strains by pouring rain, steep hills and further break-downs followed. Which sights and beautiful encounters waited on the further way.


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