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086 Neuseeland 13 / New Zealand 13 Christchurch (Lock down1)

 

Neuseeland 13

 

Christchurch

(26. März – 14. Mai 2020)

 

(geschrieben von Flinke Feder vom 13. April – 14. Mai. 2020, redigiert vom grün gefiederten Papageienvogel; dem Ara)

(Die Red.) Was macht man so, wenn man unplanmässig vom Reisenden zum Sesshaften verbannt wird? Diese Ausgabe des Reisemagazins „Leise Reisen„, widmet sich einmal mehr den stationären Aktivitäten.

 

New Zealand 13

 

Christchurch

(March 26. – Mai 14. 2020)

 

(Written by Power Pen from April 13. – Mai 14. 2020 edited of the Green-feathered Parrot Bird Macaw)

(Editorial) What do you do when you are unplanned banished from traveling to settle down? This issue of the travel magazine ”Gravel travel” is once again dedicated to stationary activities.


Neuer Song

Flinke Feder (FF): Was hast Du unternommen, als Du in Deiner Isolationsunterkunft angekommen bist?

David Brandenberger (DB): Am ersten Tag hatte ich nichts gemacht.

FF: Was? Ich dachte Dir wird es nie langweilig?

DB: Das schon nicht, aber ich brauchte erst einmal Ruhe, denn in den letzten Tagen hatte ich so viel um die Ohren, dass ich mich erst aufs Ohr hauen musste und alles sortieren, bevor ich mich in die neue Arbeit stürzte. Auf meiner Web-seite habe ich für alle Kohlezeichnungen eine Übersetzung ins Englische eingerichtet und die Informationen zu den Skizzen aktualisiert. Die letzte Fahrt vom Solatrike in Neuseeland habe ich in einem Film verwurstet. Doch bevor ich den letzten Blog anfangen konnte, musste ich mein Internetprogramm neu hochladen. Dies hat mir alle Favoriten gelöscht und es brauchte Zeit, bis ich die Nötigsten wieder gespeichert hatte. Mein Laptop bereitete mir in den nächsten Tagen auch Sorgen, da die Festplatte mit den Programmen überfüllt ist aber ich kann doch kein Programm löschen. Auch das Löschen der temporären Daten brachte nur kurzfristig eine Lösung. Die Flüge musste ich auch mehrmals canceln und schlussendlich konnte ich endlich den letzten Blog veröffentlichen.

FF: Das hört sich nicht so sehr nach viel Ruhe an.

DB: So ist das Leben: Es kommen immer weitere Sorgen dazu. Ich arbeitete auch an einem neuen Song, dessen Text ich schon vor Jahren geschrieben hatte. Damals eigentlich nicht als Liedtext gedacht, darum ist es wieder viel Text. Doch die Aussage finde ich immer noch aktuell und wichtig, darum habe ich den Text etwas überarbeitet und zu Versformen geändert. Musikalisch schwebte mir etwas im Stil von Stryper vor (Heavy Metal), habe in den letzten Tagen wohl zu viel Mark Knopfler gehört und dann doch eher was in seinem Stil geschrieben. Ich wage mich nicht mich mit ihm zu ver-gleichen, der Einfluss wird aber doch zu hören sein, da ich die dominante Gitarrenstimme auch mit den Fingern zupfen werde. Den Stryper Stil werde ich aber doch mit einer zweiten Gitarrenstimme einfliessen lassen.

FF: Das klingt spannend, gibt es schon eine Aufnahme?

DB: Das noch nicht, denn ich bin erst noch am Üben und am herauskristallisieren, wie es am Besten rüber kommt. Das ist immer ein längerer Prozess. Ich hatte auch schon mal ein Lied (Out of my mind) am selben Tag aufgenommen, an dem ich es geschrieben hatte. Doch mittlerweile spiele ich es schon etwas anders. Darum machte ich eine neue Auf-nahme und legte noch eine Bassstimme und Perkussion darüber. In der Garage meines Vermieters fand ich ein paar Metallkübel, montierte Pfannendeckel an Stative und Mic-ständer und hämmerte mit Kochkellen darauf herum. Nur das Highhead und die Basstrommel fehlten natürlich.

FF: Hast Du nicht im letzten Blog noch etwas vergessen?

Verschiedene Interviews

DB: Im ganzen Trubel ging ganz unter, dass das grosse Inter-view im deutschen Heft ElektroRad nach einem Jahr Ver-spätung doch gedruckt wurde. Es ist in der Ausgabe 02/2020 und nun auch online zu lesen. Dazu wurde am 30. März im belgischen TV-Sender VRT NU in der Serie «Idereen beroemd» (Jeder ist berühmt) einen 3minütigen Zusammenschnitt ge-zeigt, als ich in Taupo Wouter Deboot traf. Ich hatte mit ihm damals über eine Stunde lang übers Radeln geplaudert. Mir kam dann erst später in den Sinn, dass mir vor 6Jahren ein anderer Belgier von ihm erzählte und nun trafen wir uns am anderen Ende der Welt.

FF: Langsam wirst Du wirklich berühmt.

DB: Ach was, es ist schön, dass über das Projekt berichtet wird und so vielleicht noch mehr Menschen einen Anstoss ge-geben werden kann. Zum Rockstar bin ich zu alt und zu wenig talentiert.

FF: Du wurdest aber trotzdem als Rockmusiker anerkannt und gerade deswegen zu einer weiteren Ausgabe des Laidback Bike Reports (Liegerad Nachrichten) eingeladen.

DB: Ich war selber überrascht, denn die Ankündigung war, dass fünf musikalisch talentierte Liegeradfahrer eingeladen wurden über ihre Musik und das Liegeradfahren zu plaudern, dazu konnte jeder zwei Stücke vorstellen. Es war eine schöne Mischung von wunderschönen sanften Balladen, gefühlvoller Folkmusik, gut arrangierter Rockmusik einer Band und er-greifende klassische Musik mit der Tuba. Dazu kam ich, der noch nie in einem Tonstudio sass. Wir wählten das neue Video, in welchem ich einen Zusammenschnitt meiner Reise von Kirgisistan bis Australien machte, und mit dem Solatrike Thema Song unterlegte. Dies hatte ich zusammen mit Mark Hess am Schlagzeug aufgenommen. Der zweite Song, den ich beisteuerte, war das Instrumentalstück «Laidback Dream» (Entspannter Traum), welches den Bezug zum «Laidback» hat. Dies war eigentlich nur ein vorprogrammierter Schlagzeug-loop zu dem ich improvisierte. Die Show ist in YouTube nachzugucken, mein Auftritt ist in der Mitte der Show.

FF: Du arbeitest an Deinen weiteren Auftritten?

Schockmoment

DB: Die sind anderer Natur. Ich habe meine Multivisions-Show «Solatrike, 15'000 km mit solar betriebenem Pedelec Trike» überarbeitet. Das heisst einige Anpassungen bei den Über-gängen und Synchronisierung mit der Musik gemacht. Dabei habe ich sie auch versucht etwas zu kürzen, was schwieriger war. Anschliessend habe ich die ganze Show ins Englische übersetzt und kann sie nun in zwei Sprachen anbieten. An-fragen diesbezüglich habe ich schon und einen Probelauf mache ich hier bei meinem Vermieter im Wohnzimmer.

FF: Bist Du die ganze Zeit drinnen geblieben?

DB: Anfangs schon, denn es wurde ziemlich kalt. Als sie Sonne wieder herauskam und alles erwärmte, hielt ich es nicht mehr länger aus. Ich musste raus. In der Nähe hat es einen Natur-park, wo ich hin spazieren konnte. Die Strassen sind leer und nur wenige Leute unterwegs. Ich setzte mich auf eine Park-bank und skizzierte die Aussicht auf den Teich. An dieser Skizze arbeitete ich zwei Tage, denn der Flachs im Vorder-grund hat mich fast gekillt.

FF: Was für einen Schockmoment hattest Du noch?

DB: Mein Visum lief am 2. April aus und ich besass nur ein Interimsvisum bis ein Entscheid gefällt wurde. Zum Verbleiben muss ein Beweis geliefert werden, dass man nicht ausreisen kann wegen gestrichenen Flügen und so. Das EDA der Schweiz arbeitete mit Hochdruck daran, die gestrandeten Schweizer mit Sonderflügen heim zu beringen. Für diese Leute eine gute Sache, doch das könnte für mich schlecht aus-gehen, wenn die Immigration mich auf diese Flüge abschie-ben will. Ich müsste ja einen Lagerort für mein Trike finden, aber wo? Hier in Neuseeland oder doch nach Kanada schicken? Und wo in Vancouver dahin damit, für wie lange? Ein Ersatzmotor ist ja auch noch unterwegs hier hin. Das EDA hatte einen Rückflug für in ein paar Tagen organisiert und das setzte mich unter grossen Druck. Fünf Minuten später kam schon das Mail der Immigration mit dem Entscheid.

FF: Was wurde Entschieden? Musstest Du nach Hause mit dem Flieger?

DB: Das Visum wurde – verlängert bis am 25. September. Das gibt mir nun Zeit den Verlauf der Geschehnisse zu verfolgen und dementsprechend zu planen.

FF: Hast Du gleich weitergearbeitet?

Neue Multivisions Show

DB: Ich produzierte einen neuen Trailer (Film) über die Sola-trike Reise von Kirgisistan bis Australien. (Welcher vorher erwähnt wurde).

FF: Wieso nur bis Australien? Du bist doch schon in Neu-seeland.

DB: Das schon, nur will ich den zweiten Teil der neuen Multi-visions-Show nicht überladen. Bis und mit Australien ist schon viel. Das war nämlich mein nächstes Projekt, welches viel Zeit beansprucht. Und da ich nun Zeit habe, fing ich schon ein-mal an. Ich weiss nicht wieviel Tausend Fotos ich in dieser Zeit gemacht hatte. Doch alle sichtete ich nicht mehr, sondern habe die Vorauswahl der Fotos durchforstet, um dort noch-mals auszusieben. Dazu stellte ich für jeden Monat einen Ordner her, der die ausgesuchten Fotos, Filme, Zeitraffer, Skizzen und Tonaufnahmen enthält. Dieser Reiseabschnitt ist 27 Monate lang und für eine komplette Zweistunden-Show (inklusive 15 Minuten Pause und Einführung) reichen schluss-endlich nur noch 3.5 Minuten pro Monat. Das heisst, dass ich auch die Vorauswahl nochmals durchsieben muss.

FF: Gehst Du in dieser Show viel berechnender vor, als in der Letzten?

DB: Um einiges mehr. Bei der letzten Show hatte ich ja noch das ganze Programm lernen müssen und einfach ange-fangen. Jetzt kenne ich es schon etwas, wie es läuft und versuche einige Anfangsfehler zu vermeiden. Sicherlich musste ich mich nochmals durch die Bedienungsanleitung lesen, da die aktualisierte Version einige Änderungen mit sich brachte. Grosse Entscheidungen hatte ich für den Einstieg in die Show zu machen, wo ich einige Elemente von der ersten Show übernahm, um eine Konstante zu haben. Änderungen im Verlauf musste ich aber trotzdem unternehmen, um die Zeiten besser zu verteilen. Die Show selber herzustellen brauchte alle meine Zeit in den nächsten Wochen, denn einfach Fotos zeigen ist das nicht. Da muss eine Story erzählt, Abfolgen von verschiedenen Abschnitten sortiert, Übergänge harmonisiert, mit den entsprechenden Tonaufnahmen synchronisiert und schlussendlich der passende Text und die Musikauswahl getroffen werden. Ich habe auch schon Stunden verbracht für einen schönen Effekt, der nur 4 Sekunden zu sehen sein wird.

FF: Man sieht sowas entsteht nicht einfach in fünf Minuten. Bist Du nicht ein wenig pedantisch und perfektionistisch?

DB: Das ist möglich, aber ich will auch Freude an meinem Produkt haben und was Schönes zeigen. Diese Show wird noch besser, als die Letzte und diesmal ist sie wirklich zwei Stunden MIT Pause.

FF: Spielst Du wieder live zu der Musik?

Weitere Pläne

DB: Bei meiner eigenen Musik versuche ich das natürlich schon. Es ist aber noch zu früh zu sagen, da es noch nicht ganz fertig ist. Im Asien Teil habe ich viele Tonaufnahmen von unterwegs einbauen können. Der Australische Teil wird komplett anders. Ich möchte eigentlich auch neue Instrumentals einspielen, es fehlen hier aber die geeigneten Möglichkeiten zum Aufnehmen. Dazu habe ich eigentlich nur eine neue Idee und nicht mehrere. Da muss ich vielleicht warten, bis ich wieder in der Schweiz zurück bin und ich hoffe wieder mit Mark zusammen arbeiten zu können.

FF: Wann werden wir in den Genuss der Show kommen?

DB: Wenn ich wieder zurück in der Schweiz bin. Das kann ich aber momentan noch nicht wissen, wann genau das sein wird.

FF: Das Visum läuft am 25. September aus.

DB: Spätestens dann. Es ist aber schon was in der Pipeline für früher, doch das hängt im Moment noch alles in der Luft. Es weiss momentan niemand wie und wann es wieder einiger-massen Normal wird, man wieder reisen und sich treffen kann. Geplant war ja diesen Sommer durch Britisch Kolumbien in Kanada zu fahren und im Herbst in die Schweiz zurück zu kehren, um ein US-Visum zu beantragen. Nun sind alle Pläne über den Haufen geworfen. Ich tendiere nun dazu, alles um ein ganzes Jahr zu verschieben. Das heisst ich muss hier in Christchurch einen Lagerort für das Solatrike finden bis zum nächsten März oder April. Irgendwann bis zum Sep-tember werde ich in die Schweiz zurückkehren und den Winter verbringen. Dabei versuche ich irgendeine Arbeit zu finden, um mein Budget wieder aufzubessern. Falls jemand etwas weiss bin ich froh. Bevorzugt wäre der Raum Zürich, da ich dann bei meiner Mutter wohne und nicht noch eine Wohnung mieten müsste. Ich muss ja nicht als Optiker arbeiten und kann auch als Müllmann gehen. Bart abschnei-den nur wegen einem halben Jahr kommt nicht in die Tüte, daran habe ich zu lange gearbeitet.

FF: Wie lang ist der denn?

DB: Geflochten etwa einen halben Meter.

FF: Was planst Du noch nebenbei zu machen?

DB: Für meine erste Show versuche ich Auftrittsmöglichkeiten zu finden, falls das Versammlungsverbot im Winter aufge-hoben ist. Anfragen habe ich schon aus Deutschland und Tschechien, und in der Schweiz bin ich im Gespräch mit Velo Plus und Vivamos. Die zweite Show versuche ich in Klosters und in Urdorf oder Zürich zu zeigen.

FF: Was hast Du denn noch vor bis zur Rückkehr?

DB: Ein paar Cartoons zeichnen, zwei habe ich schon. Die Show fertig stellen natürlich. Und ich muss noch meinen Vordermotor auswechseln. Der gelieferte Motor war der Falsche und zurückschicken ist momentan sehr teuer. Da warte ich lieber noch etwas ab. Weitere Reparaturen sind noch nötig, wenn die Veloläden wieder offen sind. Den neuen Song aufnehmen und… mehr verrate ich doch nicht, sonst bleibt es nicht mehr spannend.

FF: Das sind nun schon viele Katzen aus dem Sack und weitere werden folgen.

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Passende Links dazu:

Karte von Südinsel Neuseeland mit Reiseroute eingezeichnet.
Reise durch die Südinsel Neuseelands / Journey around the south Island of New Zealand.

New song

Power Pen (PP): What did you do when you arrived in your lock down accommodation?

David Brandenberger (DB): On the first day I had done nothing.

PP: What? I thought you never get bored?

DB: I never got bored, but I needed some rest first, because I had so much troubles in the last few days that I had to rest and sort everything out before I started my new work. On my website I have arranged a translation into English for all char-coal drawings and updated the information about the sketches. I made a movie from the last trip of the Solatrike in New Zealand. But before I could start the last blog, I had to upload my internet program again. This deleted all my favourites and it took me some time to save the most impor-tant ones. My laptop also worried me during the next days, because the hard disk is overcrowded with the programs but I can't delete any program. Even deleting the temporary data was only a short-term solution. I had to cancel the flights several times and finally I could publish the last blog.

PP: That doesn't sound so much like a quiet time.

DB: That's life: More and more troubles come along. I was also working on a new song whose lyrics I had written years ago. At that time, it wasn't really meant to be song-lyrics, so it's a lot of text again. But I still find the statement up-to-date and important, so I reworked the lyrics a bit and changed them to verse forms. Musically I had something in mind in the style of Stryper (Heavy Metal), I have heard too much Mark Knopfler in the last days and then I wrote something in his style. I don't dare to compare myself with him, but the influ-ence will be heard, because I will be finger picking the dominant guitar part. But I will let the Stryper style flow in with a second guitar part.

PP: That sounds exciting, is there already a recording?

DB: Not yet, because I'm still practicing and trying to figure out the best way to get it across. That is always a longer process. I had recorded a song (Out of my mind) the same day I wrote it. But now I play it a little bit differently. Thus, I made a new recording and put a bass part and percussion over it. In the garage of my landlord I found some metal buckets, mounted pan covers on tripods and mic stands and hammered on them with ladles. Only the high head and the bass drum were missing of course.

PP: Didn't you forget something in the last blog?

Various Interviews

DB: In all the hustle and bustle it was lost that the big inter-view in the German magazine “ElektroRad” was printed after a year delay. It is in the issue 02/2020 and now you can read it online. On March 30th, the Belgian TV station VRT NU showed a 3-minute cut together in the series "Idereen beroemd" (Everyone is famous), when I met Wouter Deboot in Taupo. I had been chatting with him about cycling for over an hour. It was only later that I remembered that 6 years ago another Belgian told me about him and now we met at the other end of the world.

PP: Slowly you are getting really famous.

DB: Oh no, it's nice that there are reports about the project and that maybe more people can get an impulse. I am too old to be a rock star and not talented enough.

PP: But nevertheless, you were recognized as a rock musician and therefore you were invited to another issue of the Laidback Bike Report.

DB: I was surprised too, because the announcement was that five musically talented recumbent riders were invited to talk about their music and recumbent riding, each of them could present two pieces. It was a nice mixture of beautiful soft ballads, soulful folk music, well arranged rock music by a band and poignant classical music with the tuba. In addition, I appeared, who never sat in a recording studio before. We chose the new video, in which I made a summary of my journey from Kyrgyzstan to Australia, and underlaid it with the Solatrike theme song. I recorded this together with Mark Hess on drums. The second song I contributed was the instru-mental "Laidback Dream", which is related to "Laidback". This was actually just a pre-programmed drum loop to which I improvised. You can check the show on YouTube, my perfor-mance is in the middle of the show.

PP: You are working on your further performances?

Shock moment

DB: They are of a different nature. I have reworked my Multivision show "Solatrike, 15'000 km with solar-powered e-assisted trike". That means I made some adjustments in the transitions and synchronisation with the music. I also tried to shorten it a bit, which was more difficult. Afterwards I trans-lated the whole show into English and can now offer it in two languages. I already have requests in this regard and I am doing a test run here with my landlord in the living room.

PP: Did you stay inside the whole time?

DB: In the beginning I did, because it got quite cold. When the sun came out again and warmed everything up, I couldn't stand it any longer. I had to get out. There is a nature park nearby where I could take a walk. The streets are empty and only a few people are on the way. I sat down on a park bench and sketched the view of the pond. I worked on this sketch for two days because the flax in the fore-ground almost killed me.

PP: What other shock moment did you have?

DB: My visa expired on April 2nd and I only had an interim visa until a decision was made. To stay you have to prove that you cannot leave the country because of cancelled flights and so on. The FDFA of Switzerland was working hard to rescue the stranded Swiss with special flights home. This is a good thing for these people, but it could turn out badly for me if immigration wants to deport me on these flights. I would have to find a storage place for my trike, but where? Here in New Zealand or send it to Canada? And where in Vancou-ver for how long? There's a spare motor on the way to here too. The FDFA had organized a return flight in a few days and that put me under a lot of pressure. Five minutes later I received the  e-mail from Immigration with the decision.

PP: What was decided? Did you have to take the plane home?

DB: The visa was - extended until 25 September. This gives me time to follow the course of events and plan accordingly.

PP: Did you continue working right away?

New Multivisions show

DB: I produced a new trailer (movie) about the Solatrike journey from Kyrgyzstan to Australia. (Which was mentioned before).

PP: Why only to Australia? You are already in New Zealand.

DB: Yes, but I don't want to overload the second part of the new Multivision show. Up to and with Australia is already a lot. That was my next project, which takes a lot of time. And since I have time now, I started already. I don't know how many thousands of photos I had taken in that time. Well I didn't review all of them, but searched through the pre-selection of the photos to filter them out again. For this purpose, I created a folder for each month, which contains the selected photos, films, time-lapse, sketches and sound recordings. This part of the journey is 27 months long and for a complete two-hour show (including 15 minutes break and introduction) only 3.5 minutes per month are left in the end. This means that I also have to screen the preselection again.

PP: Are you much more calculating in this show than in the last one?

DB: A lot more. At the last show I had to learn the whole program and just started. Now I already know it a bit how it works and try to avoid some initial mistakes. Surely, I had to read through the manual again, because the updated version brought some changes. Big decisions I had to make for the start of the show, where I took some elements from the first show to have consistency. But I still had to make changes in the course of the show to balance the times better. To create the show myself took all my time in the next weeks, because just showing photos is not enough. A story has to be told, sequences of different sections have to be sorted, transitions have to be harmonized, synchronized with the corresponding sound recordings and finally the right text and music has to be chosen. I have also spent hours for a nice effect that will only be visible for 4 seconds.

PP: You don't just produce something like that in five minutes. Aren't you a bit pedantic and perfectionist?

DB: That is possible, but I also want to enjoy my product and show something beautiful. This show will be even better than the last one and this time it really is two hours WITH a break.

PP: Do you play live to the music again?

Further plans

DB: With my own music of course, I try to do that. But it is too early to say, because it is not quite finished yet. In the Asia part I was able to include a lot of sound recordings from the road. The Australian part will be completely different. Actually, I would like to record new instrumentals, but there are no suitable possibilities for recording. For this I have actually only one new idea and not several. I might have to wait until I'm back in Switzerland and I hope to work with Mark again.

PP: When will we be able to enjoy the show?

DB: When I am back in Switzerland. But at the moment I can't know when exactly that will be.

PP: The visa expires on September 25th.

DB: At the latest then. There is already something in the pipeline for earlier, but at the moment everything is still pending. At the moment nobody knows how and when it will become more or less normal again, you can travel and meet again. The plan was to travel through British Columbia in Canada this summer and return to Switzerland in autumn to apply for a US visa. Now all plans are thrown over. I now tend to postpone everything for a whole year. That means I have to find a storage place for the Solatrike here in Christchurch until next March or April. Sometime until September I will return to Switzerland and spend the winter. I will try to find some work to improve my budget again. If someone knows something, I am happy. I would prefer the area around Zurich, because then I would live with my mother and wouldn't have to rent another apartment. I don't have to work as an optician and I can also go as a garbageman. Cutting off the beard just because of half a year doesn't suit me, I worked too long on that.

PP: How long is it?

DB: Braided about half a meter.

PP: What are you planning to do on the side?

DB: For my first show I'm trying to find performance possi-bilities, if the ban on assembly is lifted in winter. I already have requests from Germany and the Czech Republic, and in Switzerland I'm in contact with Velo Plus and Vivamos. The second show I try to show in Klosters and in Urdorf or Zurich.

PP: What are your plans until your return?

DB: Draw a few cartoons, I already made two. Finish the show of course. And I still have to change my front motor. The delivered motor was the wrong one and sending it back is very expensive at the moment. I'd better wait a bit longer. More repairs will be necessary when the bike shops are open again. Recording the new song and... I won't tell you more, otherwise it won't be exciting anymore.

PP: There are already many cats out of the bag and more will follow.


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