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081 Neuseeland 8 / New Zealand 8 Takaka - St. Arnaud

 

Neuseeland 8

 

Takaka – St. Arnaud

 

(15. Dezember 2019 – 7. Januar 2020)

 

(geschrieben von Flinke Feder vom 23. Dezember 2019 bis 11. Januar 2020, redigiert vom grün gefiederten Papageienvogel; dem Ara)

(Die Red.) Diese Episode vom Reisemagazin „Leise Reisen„, erzählt unseren lieben Lesern von Wanderungen im Kahurangi und Nelson Lakes Nationalpark, dem Ausflug zum Farewell Spit und alles dazwischen.

 

New Zealand 8

 

Takaka – St. Arnaud

 

(December 15. 2019 – January 7. 2020)

 

(Written by Power Pen from December 23. 2019 – January 11. 2020 edited of the Green-feathered Parrot Bird Macaw)

(Editorial) This episode from the travel magazine ”Gravel travel”, tells our dear readers about Tramping in Kahurangi and Nelson Lakes National Park, the trip to Farewell Spit and everything in between.


Panorama mit Himmel und Meer beim Farewell Spit
Sicht von Old Man Ridge über Farewell Spit bis zum Wharariki Beach / View from Old Man Ridge over Farewell Spit to Wharakiki Beach

Anstrengende Wanderung

Flinke Feder (FF): Wir warten gespannt auf den Bericht der Wanderung. Doch was passierte noch davor?

David Brandenberger (DB): Ich besuchte die Labyrinth Rocks, eine Karstformation in Miniaturausgabe. Doch entdeckt man hier mit Fantasie die wildesten Fabelwesen. Ein natürlicher Irr-garten innert Jahrtausenden geformt. Eine etwas grössere Variante ist nicht weiter weg als «The Grove» (Das Wäldchen) bekannt. Die Mischung zwischen nördlichen und südlichen ursprünglichen Pflanzen ist einzigartig und man hat das Ge-fühl gleich guckt ein Dinosaurier um die Ecke. Ich musste schleunigst weg, nicht wegen den Dinosauriern, sondern irgendein Kraut blühte und ich bekam einen akuten Heu-schnupfenanfall. Die nächsten paar Tage habe ich mich auskuriert und die Regentage genutzt angestaute Arbeit nachzuholen.

FF: Wie war denn nun die Wanderung auf dem Anatoki Track im Kahurangi N.P.? (Karte ganz unten!)

DB: Das war eine ziemlich anspruchsvolle Wanderung. Erst-mals hatte ich fast den Eingang zum Track nicht gefunden, denn das Wegzeichen war hinter Zweigen versteckt. Das fängt ja schon gut an. Nachdem überwinden des ersten steilen Hügels, galt es einen alten Erdrutsch zu umgehen. Ich kletterte den Berg hoch und kämpfte mich durch den Busch, hielt mich an Ästen und Farn fest, um nicht runter zu rutschen. Sowas war kein Einzelfall, denn unzählige umgefallene Bäume versperrten den Track und ich musste mich durch das dichte Gebüsch schlagen um danach den Weg wiederzu-finden. Die anderen Hindernisse waren die vielen Bäche, die es zu überqueren galt – ohne Brücken natürlich. Das heisst: Wanderschuhe aus, Sandalen und Neoprensocken (gegen kalte Füsse) anziehen und durch das eiskalte Wasser waten.

FF: Wie tief war das Wasser?

DB: Teilweise so tief, dass es besser war auch keine Hose an-zubehalten, ausser Du hast Lust mit nasser Hose rum zu laufen. Die Schuhe habe ich nach jeder Querung wieder gewech-selt, was Zeit kostete. Manchmal war mir die Prozedur zu lange, was ich danach mit einem nassen Schuh quittierte. Gegen Abend fing es an zu tröpfeln und ich schlüpfte in den Regenschutz, da es auch ziemlich abkühlte. Zum Glück waren die Bachquerungen nun einfacher geworden und ich kam gerade Rechtzeitig vor dem Regenguss in der Anatoki Forks Hütte an. Das Wasser musste ich aus dem angeschwell-ten Fluss holen und abfiltern. Ich war total erschöpft von diesem Tag nach neun Stunden wandern.

FF: Bist Du am nächsten Tag weitergewandert?

Anatoki Track

DB: In der Nacht hatte es heftig geregnet und der Fluss schwoll mächtig an, darum ruhte ich mich in der Hütte aus. Zudem hat es den ganzen Tag immer wieder geregnet. Ich wollte den Fluss skizzieren, doch kaum setzte ich mich an den Fluss, fing es zu tröpfeln an. Ich konnte nur kurz vorskizzieren, in der Hütte einen Teil ausmalen und in der nächsten Regen-pause wieder an den Fluss. In dieser Weise ging der Tag auch vorbei. Abends bekam ich noch Gesellschaft von einem US-Amerikaner, der eine andere Strecke von der Hütte aus plante.

FF: Wurde das Wetter besser am dritten Tag?

DB: Der Himmel war Blau und der Wasserstand im Fluss ge-sunken, doch es war noch kühl am Morgen. Durch den Wald und sumpfige Stellen führte der Track dem Fluss entlang hoch. Die Bachquerungen waren einfacher und langsam stieg der Weg in die Höhe. Schnell war ich auf 1120m ange-langt und rumpelte durch den Wald auf der anderen Seite wieder hinunter bis zum Stanley River. Als ich den um die Kurve fliessen sah, dachte ich mir: «Wenn es wärmer wäre, könnte man hier baden». Erst dann sah ich, dass der Weg genau durch dieses tiefe Gewässer führt. Also hatte ich wieder alles ausgezogen, die Sandalen und Socken montiert und durchgewatet. Dem Fluss entlang folgte ich hinunter bis zum oberen Ende des Sees, der durch einen Erdrutsch in diesem Jahrhundert entstand. Dort galt es auch noch einen Fluss zu durchwaten, bevor ich bei einer Replika einer Zelt-hütte mein Lunch genoss und alle nassen Sachen in die Sonne legte.

FF: Bist Du im See baden gewesen?

DB: Wo denkst Du hin? Der war eisig kalt. Der Track führte mich durch den Wald und Bäume versperrten den Blick zum See. An dessen unteren Ende ist das Felssturzgebiet, welches immer noch unstabil ist und es heisst so schnell wie möglich und ohne Pause zu passieren. Das ist einfacher gesagt, als getan über die wackeligen Steinblöcke zu balancieren und durch das dichte Gebüsch den Weg zu suchen. Für die drei Ziegen, die ich sah, ist es sicher einfacher. Anschliessend brachte mich der Weg zum Fluss, manchmal im Flussbett ent-lang und manchmal mühsam durch den dichten Busch. Die Gegend schaut aus, als würde demnächst ein Zwerg, Hobbit oder zumindest Gandalf um die Ecke kommen. Nach einigen Pausen kam ich nach neun, anstelle der zehn veranschlag-ten Stunden schon bei der Waingaro Forks Hütte an. Eigent-lich ist das die längste Strecke, aber ich musste weniger die Schuhe wechseln und sparte somit einiges an Zeit. Doch kaum verarztete ich die Blasen an den Füssen, wurde ich umzingelt von hungrigen Sandflies. Auch das Essen im Freien war unmöglich.

FF: Wie hast Du den letzten Tag der Wanderung gemeistert?

Karte vom Nordteil der Südinsel Neuseelands
Karte der Solatrike Tour / Map of the Solatrike Tour

Farewell Spit

DB: Der fing aussergewöhnlich warm an und nach der Über-querung der Schlucht auf der Hängebrücke, stieg der Weg sachte der Flanke entlang hoch. Einige umgestürzte Bäume musste ich übersteigen, doch sonst war der Weg gut unter-halten, da er auch für Mountainbikes frei gegeben wurde. Trotzdem ging es endlos hoch und ich war erfreut um 11.00 Uhr schon bei der Abzweigung zu einer Not Hütte zu sein. Erst dann entdeckte ich auf der Karte, dass es nun nicht dem Grat entlang, sondern noch weitere 200 Höhenmeter hinauf geht. Unterwegs kreuzte ich zwei Wanderer, einen Läufer und ein Biker Paar. Ich kroch immer weiter hinauf, bis ich um die Mittagszeit endlich oben war. Wenigstens hatte ich jetzt eine Aussicht auf die umliegenden Berge und das Tal, aus dem ich hervorgekrochen kam. Doch ein kühler Wind zog auf und ich stülpte meine Jacke über. Ein endloser Abstieg im Zick-zackkurs folgte und zwischendurch begleitete mich Pedro, der Läufer, der wieder auf dem Rückweg war. Die Blasen an den Füssen meldeten sich, die Knie wurden wund und der Rücken von den Rucksäcken fing an zu schmerzen. Es wollte nicht werden. Endlos stieg ich hinunter und gelangte endlich in eine andere Vegetation. Der Farn schlug mir wieder ins Gesicht und nach acht Stunden Wanderung war ich ge-schlagen am Endpunkt angekommen. Pedro wartete schon zwei Stunden auf mich und brachte mich nach Takaka zurück, sonst hätte ich noch weitere 3km zur Strasse humpeln müssen.

FF: Was ist das Fazit der Wanderung?

DB: Nie wieder! Es war zwar schon schön, einsam und aben-teuerlich, aber die Strecken waren viel zu lange. Ich konnte mich nicht auf das Fotografieren konzentrieren, sondern schauen, dass ich überhaupt noch bei Tageslicht ankomme. In den drei Wandertagen habe ich einiges mehr Kilometer gemacht, als in der 5Tageswanderung davor. Acht bis neun Stunden wandern ist mir zu viel. Bevor ich weiterfahren konnte, brauchte ich zwei Tage zum Erholen, Wäsche waschen und Reparaturen am Material vorzunehmen.

FF: Ach Du bist aus Takaka auch einmal losgekommen?

DB: Für die nächsten vier Tage über Weihnachten. Erst fuhr ich nach Parapara, das ist zwar nicht weit, doch so hatte ich ein Naturschutzgebiet in der Nähe, welches ich ausgiebig auskundschaftete. Ich spazierte kreuz und quer durch den Milnthorpe Park und ruhte am Strand aus. Anschliessend fuhr ich ganz nach Norden bis Puponga. Dort besuchte ich den Fossil Point mit versteinerten Muscheln in den Küstengestein-en. Ich lief über die Sandhalbinsel auf welcher ein heftiger Wind weht. Darum wird die Halbinsel auch immer länger. Auf der Karte sieht sie aus, wie der Schnabel eines Kiwis. An dessen Basis steht die Old Man Ridge (Alter Mann Berg-rücken) über die ich Bergauf und -ab gewandert bin bis zum Cape Farewell – dem nördlichsten Punkt der Südinsel. Eine etwas windige aber herrliche Wanderung mit vielen hübschen Ausblicken. An den Seen in den Dünen entlang gelangte ich zum Westende des Wharariki Beach mit Aussicht auf die Archway Islands. Wer auf Windows 10 das Standard-bild für den Sperrbildschirm oder Desktophintergrund aufruft, kennt sie sofort. Weil ich auf Ebbe warten musste, um dem Strand entlang zurücklaufen zu können, habe ich mich in eines der seltenen Windschattenplätze gesetzt und die Inseln skizziert. Mit dem Wind im Rücken wurde der Spaziergang am Strand einfacher und es gibt ein paar Höhlen zu entdecken. Einige davon waren schon besetzt von sich ausruhenden Seelöwen.

FF: Welche erschreckende Entdeckung hast Du noch gemacht?

Abschied aus Takaka

DB: Beim zurückfahren nach Takaka schepperte etwas und ich konnte mir einfach keinen Reim machen, was das ist. Geschockt stellte ich fest, dass bei der ersten Schraube die Deichsel gebrochen ist. Als ich in Takaka zurück war, fragte ich herum und bei Waitapu Engineering wurde ich fündig. Dort bohrte mir ein Angestellter kurzerhand zwei neue Löcher und ich versetzte die Montageschrauben. Das hält vorläufig, bis ich eine neue Deichsel habe.

FF: Was für ein zufälliges Wiedersehen gab es in Takaka?

DB: Meine Gastgeber in Wellington, Ismene und Hugh sind kurz über den Hügel gefahren und brachten ihre Tochter Tamina mit deren Freund mit. Wir trafen uns im Café und machten einen Ausflug der Küste entlang zu Patons Rock und Collingwood, was ich ausgelassen habe bei der Fahrt. Dafür zeigte ich ihnen noch The Grove beim Rückweg.

FF: Wann bist Du endlich aus Takaka losgekommen?

DB: Am ersten Januar machte ich mich wieder auf den Weg und verliess die Golden Bay über den Takaka Hill. Wie beim Hinweg machte ich alle 100 Höhenmeter eine Pause, um Luft zu schnappen und den Regulator abzukühlen. In Motueka deckte ich mich mit Esswaren für die nächsten Tage ein und fuhr durch das Motueka Valley in zwei Etappen nach St. Arnaud. Die Nebenstrasse ist zwar weniger befahren, doch der Belag ist eine gestampfte Kiesgrube. Das kleine Dorf ist ein Wanderparadies und darum sind auch die Preise ge-salzen hoch. Ich musste in den sauren Apfel beissen, da ich mein Trike für die nächsten Tage sicher parkieren wollte.

FF: Was hattest Du vor?

DB: Eine weitere Rundwanderung im Nelson Lakes N.P. Leider war die bekannte Angelus Hütte auf Tage ausgebucht, also änderte ich meine Route für eine vier Tage lange Wande-rung; dem Travers – Sabine Circuit.

FF: Du hast gesagt: «Nie wieder!» doch wieso bist Du schon wieder acht Stunden unterwegs?

Travers - Sabine Circuit

DB: Die Abstände zwischen den Hütten waren zu kurz für eine Tageswanderung, also wanderte ich nach 4 ½ Stunden weitere drei bis zur nächsten Hütte. Bis zum Startpunkt habe ich das Wassertaxi genommen, welches aber erst um halb elf losfuhr. Die Tage waren lang und ich kam noch rechtzeitig in der Upper Travers Hütte an, welche einen herrlichen Ausblick ins Tal bietet. Dort habe ich andere Wanderer getroffen, die auf dem Te Araroa Track unterwegs sind, der auch da durch-führt. Die haben noch 1000km bis zum Südende der Insel vor sich. Mir reichten die paar Tage und ich schleppte mich den Pass hoch, erst durch den Wald, dann über Geröllfelder bis ich durch den Nebel stiess. Da ich frühmorgens los bin, stand ich schon um 8.15 Uhr auf dem Travers Sattel und schaute über das Nebelmeer.

FF: Fing danach die Tortour an?

DB: Der Track führte senkrecht fadengerade hinunter, kein Zickzack. Ein paar Traversen über Geröllfelder und weiter Senkrecht durch den Wald. Endlose 1000 Höhenmeter hin-unter war zu viel für mein rechtes Knie. Mehr als die Hälfte der Strecke humpelte ich hinunter und hatte erstaunlicherweise nach 6 ¼ Stunden gerade kurz vor dem Regenguss die West Sabine Hütte erreicht. (Die Strecke ist mit 6-9 Stunden veran-schlagt). Zum Glück hatte ich noch die Voltaren Salbe dabei, mit welcher ich das Knie ausgiebig einschmierte.

FF: Du musstest aber noch zwei Tage weiter. Wie ging das?

DB: Für die erste Stunde am nächsten Tag noch gut, doch dann fing das Knie wieder an zu schmerzen. Der Track führte durch moosbesetzte Bäume und Geröllfelder dem Sabine Fluss entlang. Unzählige kleine Auf- und Abstiege über Wurzeln und Steine waren zu bewältigen und mein Humpeln verlangsamte mich enorm. Den ganzen Tag regnete es dazu noch, was mir aufs Gemüt schlägt. Ausblicke auf die Berge durch die Bäume und Wolken waren überdies selten. Als ich in meiner Mittagspause zur Wasserflasche greifen wollte, war die verschwunden. Vielleicht war die in einen der mühsamen Bachquerungen herausgefallen, als ich das steile Ufer hin-unter oder hinauf kletterte. Ich hatte noch eine weite Flasche dabei, doch so konnte ich nicht mehr weiterwandern.

FF: Was hast Du beschlossen?

Wanderung abgebrochen

DB: Das letzte Stück von einer Abzweigung zur Sabine Hütte war mit 30 Minuten ausgeschildert aber ich brauchte eine geschlagene Stunde dafür. Der letzte Wandertag wäre auch noch eine Achtstündige Wanderung über die Berge gewe-sen. Das hatte ich aber gestrichen und entschloss mich mit dem Wassertaxi zurück zu fahren. Die Abendstimmung mit den wolkenverhangenen Bergen über dem Rotoroa Lake habe ich noch am späten Nachmittag in einer Regenpause skizziert.

FF: Wie lautet nun Dein Fazit zu den Wanderungen?

DB: Die Wanderwege in Neuseeland sind ziemlich anspruchs-voll, doch ehrlich gesagt sieht man dauernd Wurzeln und Steine, die man überqueren muss und ist darauf konzentriert. Ausblicke in die Gegend sind aus dem Wald selten und irgendwann hat man genug Wald gesehen – jedenfalls ich. Vielleicht mache ich höchstens noch kleine Tagestouren.

FF: Ob er diesen Vorsatz auch halten kann und wo es mit dem Solatrike weiter geht, erfährt Ihr im nächsten Blog. Wir sind nämlich wieder zu weit gegangen – oder gewandert, oder wie soll ich das sagen?

DB: Mach Schluss!

Passende Links dazu:

Exhausting Hike

Power Pen (PP): We eagerly await the report of the Tramping Tour. But what happened before that?

David Brandenberger (DB): I visited the Labyrinth Rocks, a karst formation in miniature. But if you use your imagination you can discover the wildest mythical creatures here. A natural maze formed within thousands of years. A somewhat larger version is not far away known as "The Grove". The mix-ture between northern and southern native plants is unique and you have the feeling as if a dinosaur is looking around the next corner. I had to leave immediately, not because of the dinosaurs, but because some herb was blooming and I got an acute hay fever attack. The next few days I cured myself and used the rainy days to catch up on my back-logged work.

PP: How was the hike on the Anatoki Track in Kahurangi N.P.? (Maps down at the bottom of this page)

DB: It was a quite demanding hike. For the first time I almost didn't find the entrance to the track, because the signpost was hidden behind branches. Well, that's a good start. After overcoming the first steep hill, I had to avoid an old landslide. I climbed up the hill and fought my way through the bushes, holding on to branches and fern to avoid sliding down. This was not an exception, because countless fallen trees block-ed the track and I had to fight my way through the dense bushes to find my way back. The other obstacles were the many creeks that had to be crossed - without bridges of course. That means: Take off your hiking boots, put on sandals and neoprene socks (against cold feet) and wade through the icy cold water.

PP: How deep was the water?

DB: Sometimes it was so deep that it was better not to wear any pants, unless you feel like walking around with wet pants. I changed my shoes after each crossing, which took time. Sometimes the procedure was too long for me, which I then quit with a wet shoe. Towards evening it started to drip and I slipped into the rain cover, because it also cooled down quite a bit. Fortunately, the creek crossings had become easier now and I arrived at the Anatoki Forks hut just in time before the rain downpour. I had to fetch the water from the swollen river and filter it. I was totally exhausted from this day after nine hours of tramping.

PP: Did you continue tramping the next day?

Anatoki Track

DB: It had rained heavily that night and the river swelled a lot, so I rested in the hut. It also rained the whole day again and again. I wanted to sketch the river, but as soon as I sat down at the river, it started to dribble. I was only able to sketch for a short time, draw a part in the hut and in the next rain break I could go back to the river. In this way the day also went by. In the evening I got company from an US-American, who planned another route from the hut.

PP: Did the weather get better on the third day?

DB: The sky was blue and the water level in the river dropped, but it was still cool in the morning. Through the forest and swampy places, the track led up the river. The creek cross-ings were easier and slowly the track rose up. I quickly reached 1120m and rumbled through the forest on the other side down to the Stanley River. When I saw it flowing around the bend, I thought: "If it was warmer, you could swim here". Only then did I see that the path leads right through this deep water. So, I had taken everything off again, put on the sandals and socks and waded through. I followed the river down to the upper end of the lake, which was created by a landslide in this century. There I also had to wade through a river before I enjoyed my lunch at a replica of a tent hut and put all my wet clothes in the sun.

PP: Have you been swimming in the lake?

DB: What do you think? It was freezing cold. The track led me through the forest and trees blocked the view to the lake. At the lower end of the lake is the landslide area, which is still unstable and you have to pass it as fast as possible without a break. This is easier said than done, balancing over the wobbly stone blocks and searching the track through the dense bushes. For the three goats I saw, it is certainly easier. Afterwards the path took me to the river, sometimes along the riverbed and sometimes laboriously through the dense bush. The area looks as if a dwarf, Hobbit or at least Gandalf would soon come around the corner. After some breaks I arrived at the Waingaro Forks hut after nine hours instead of the ten hours I had planned. Actually, this is the longest dis-tance, but I had to change my shoes less and saved a lot of time. But as soon as I treated the blisters on my feet, I was surrounded by hungry Sandflies. Even eating outside was impossible.

PP: How did you master the last day of the hike?

Farewell Spit

DB: It started off unusually warm and after crossing the gorge on the suspension bridge, the path rose gently along the slope. I had to climb over some fallen trees, but otherwise the path was well maintained, as it was also open for mountain bikes. Nevertheless, it went up endlessly and I was glad to be at the turnoff to a hut at 11 am. Only then I discovered on the map that it is now not along the ridge but up another 200 meters of altitude difference. On the way I crossed two hikers, a runner and a biker couple. I crawled further and further up until I finally reached the top around noon. At least now I had a view of the surrounding mountains and the valley I crawled out of. But a cool wind came up and I put on my jacket. An endless descent in a zigzag course followed and in between I was accompanied by Pedro, the runner who was on his way back again. The blisters on my feet appeared, my knees became sore and my back from the backpacks began to hurt. It did not want to end. Endlessly I descended and finally reached another vegetation. The fern hit me in the face again and after eight hours of walking I arrived at the end point, beaten. Pedro already waited two hours for me and brought me back to Takaka, otherwise I would have had to limp for another 3km to the road.

PP: What is the conclusion of the hike?

DB: Never again! It was beautiful, lonely and adventurous, but the distances were much too long. I couldn't concen-trate on taking pictures, I had to make sure that I would arrive in daylight at all. In the three hiking days I did a lot more kilo-metres than in the 5-day hike before. Eight to nine hours hik-ing is too much for me. Before I could continue, I needed two days to relax, do some laundry and repair the equipment.

PP: Oh, you also got out of Takaka once?

DB: For the next four days over Christmas. First, I drove to Parapara, which is not far, but so I had a nature reserve near-by, which I explored extensively. I walked all over Milnthorpe Park and rested on the beach. Afterwards I drove north to Puponga. There I visited the Fossil Point with petrified shells in the coastal rocks. I walked over the sand peninsula where a strong wind is blowing. Therefore, the peninsula is getting longer and longer. On the map it looks like the beak of a kiwi. At its base is the Old Man Ridge, over which I walked up and down to Cape Farewell - the northernmost point of the South Island. A somewhat windy but beautiful hike with many beautiful views. Along the lakes in the dunes I reached the west end of Wharariki Beach with a view of the Archway Islands. If you call up the standard picture for the wallpaper or lock screen on Windows 10, you know it immediately. Because I had to wait for low tide to be able to walk back along the beach, I sat down in one of the rare slipstream places and sketched the islands. With the wind behind me, walking along the beach became easier and there are a few caves to discover. Some of them were already occupied by resting sea lions.

PP: What other frightening discovery did you make?

Leaving Takaka

DB: On the way back to Takaka something rattled and I just couldn't make up a rhyme what it was. I was shocked to dis-cover that at the first screw the tow bar broke. When I got back to Takaka, I asked around and I found a solution at Waitapu Engineering. There an employee drilled two new holes for me and I moved the mounting screws. That will hold for now until I have a new tow bar.

PP: What kind of accidental reunion was there in Takaka?

DB: My hosts in Wellington, Ismene and Hugh went over the hill and brought their daughter Tamina with her boyfriend. We met at the café and took a trip along the coast to Patons Rock and Collingwood, which I left out on the drive. In return I showed them The Grove on the way back.

PP: When did you finally get out of Takaka?

DB: On the first of January I started again and left Golden Bay via Takaka Hill. Like on the way there I took a break every 100 meters of altitude to get some air and cool down the regulator. In Motueka I stocked up on food for the next days and drove through the Motueka Valley in two stages to St. Arnaud. The side road is less frequented, but the surface is a crushed gravel pit. The small village is a hiker's paradise and therefore the prices are staggeringly high. I had to take a bite of the bullet, because I wanted to park my trike safely for the next days.

PP: What did you have in mind?

DB: Another circular hike in Nelson Lakes N.P. Unfortunately, the well-known Angelus Hut was booked out for days, so I changed my route for a four-day hike; the Travers - Sabine Circuit.

PP: You said: "Never again!" but why are you on the hike for another eight hours?

Travers - Sabine Circuit

DB: The distances between the huts were too short for a day hike, so after 4 ½ hours I hiked another three until the next hut. I took the water taxi to the starting point, but it didn't leave until half past ten. The days were long and I arrived in time at the Upper Travers hut, which offers a beautiful view into the valley. There I met other hikers who are on the Te Araroa Track, which also passes through there. They still have 1000km to go to the south end of the island. The few days were enough for me and I dragged myself up the pass, first through the forest, then over scree fields until I came through the fog. As I left early in the morning, I was already standing on the Travers saddle at 8.15 am and looking over the sea of fog.

PP: Did the Tortour start afterwards?

DB: The track went straight down, no zigzag. A few traverses over scree fields and further vertical through the forest. End-less 1000 meters down was too much for my right knee. More than half of the way I hobbled down and surprisingly after 6 ¼ hours I had reached the West Sabine Hut just before the downpour. (The distance is estimated to be 6-9 hours). Luckily, I still had the Voltaren ointment with me, which I used to grease my knee extensively.

PP: But you had to go two days further. How did that work?

DB: For the first hour the next day still good, but then the knee started to hurt again. The track led through moss-covered trees and scree fields along the Sabine River. Countless small ascents and descents over roots and stones had to be mastered and my limping slowed me down enormously. The whole day it was raining, which is a real pain in the neck. Moreover, views of the mountains through the trees and clouds were rare. When I wanted to reach for my water bottle during my lunch break, it had disappeared. Maybe it had fallen out in one of the laborious stream crossings when I climbed down or up the steep bank. I still had a second bottle with me, but I couldn't go on walking like this anymore.

PP: What did you decide?

Hiking quitted

DB: The last part from a turn-off to the Sabine hut was sign-posted with 30 minutes but it took me a full hour. The last hiking day would also have been an eight-hour hike over the mountains. But I had cancelled that and decided to go back with the water taxi. The evening mood with the cloudy mountains above Rotoroa Lake I sketched in the late after-noon in a rain break.

PP: What is now your conclusion to the hikes?

DB: The hiking trails in New Zealand are quite challenging, but honestly, you constantly see roots and stones that you have to cross and you are focused on them. Views into the area from the forest are rare and at some point, you have seen enough forest - at least I have. Maybe I only do small day trips at the most.

PP: If he can keep this resolution and where the Solatrike will go from here, you will find out in the next blog. Because we went too far again - or hiked, or how shall I say it?

DB: Finish it!


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Kommentare: 1
  • #1

    Kurt Hostettler (Montag, 13 Januar 2020 13:52)

    Hey David
    Du hast doch etwas Pech mit dem Wetter, oder hast du im Gebet um Wasser ersucht? Nei, spass bei Seite, du bist ja konditionell in Topform wen ich dein Bericht durchlese. Hat es da noch Niemandsland das du so viel am Wandern bist oder willst du nicht mehr fahren. Hahaa! Wir haben sehr viel Sonnenschein angenehme winterliche Temperaturen jedoch nicht so kalt.
    Dir wünsche ich auf deiner Weiterreise-Wandern viel Spass und erhol dich zwischendurch auch richtig.
    Liebe Grüsse aus Klosters Kurt