Aruba, Curaçao und Suriname
(9. – 23. November 2025)
(Geschrieben von Flinke Feder vom 9. – 24. November 2025, redigiert vom grün gefiederten Papageienvogel; dem Ara,)
(Die Red.) Die weitere Reise ohne Solatrike wird weitergeführt und führt uns durch die Karibik. Einsichtsvolle Geschichten werden im Reisemagazin «Leise Reisen» erzählt.
Aruba, Curaçao and Suriname
(November 9. – 23. 2025)
(Written by Power Pen from November 9. – 24. 2025, edited by the green-feathered parrot bird, the macaw)
(The editors) The journey continues without the Solatrike and takes us through the Caribbean. Insightful stories are told in the travel magazine "Gravel Travel".
Abschied von Ecuador
Flinke Feder (FF): Bevor wir in die Reise eintauchen wurde dir vorzügliche Ehre zuteil?
David Brandenberger (DB): In der neuen Webseite solar-mobility.com werden diverse solare mobile Projekte vorgestellt und ist im Aufbau. Als ersten Fremdbeitrag ist mein Solatrike-Projekt eingetragen.
FF: Kehren wir zurück zu deiner Weiterreise. Wieso bliebst du um ein Haar in Quito hängen?
DB: Ich verabschiedete mich von Camilo, Laura und Olga derweil mich Marco und Margarita zum Flughafen von Quito brachten. Beim Abfertigen verlangten sie, dass ich ein Online-Antrag ausfülle, bliebe aber bei der Flugnummer vom Weiterflug nach Curaçao hängen. Die weiss ich erst in einigen Tagen, wenn ich einchecken kann. Angestellte des Flughafens kümmerten sich darum und einer gab schlicht irgendeine Nummer ein und eilig füllte ich den Rest des Formulars aus. Ein turbulenter Flug brachte mich nach Panama, wo ich eine Nacht nahe dem Flughafen verbrachte.
FF: Wie bist du nach Aruba gekommen?
DB: Die Idee war, nach Suriname zu reisen. Da die Flüge ohnedies nicht direkt, sondern über Aruba und Curaçao führten, fragte ich mich, ob das nicht eine Gelegenheit ist, die Inseln für ein paar Tage zu erkunden? In Aruba erwischte ich ein Airbnb-Apartment für mich alleine, eine 2-Zimmer Wohnung mit allem Inklusive – sogar einem Willkommenskorb. Zwar günstig, aber abgelegen und ohne Taxi komme ich nirgends hin. Am ersten Tag organisierte ich eine Tour zu Plätzen, die sonst nicht zu erreichen sind.
FF: Hast du die im Internet gebucht?
Aruba
DB: Das klappte online nicht. Meine Debitkarte wurde nicht akzeptiert und die Kreditkarte läuft über ein 3D-Secure-System, das mir eine SMS auf eine alte Telefonnummer zur Bestätigung schickt. Da ich in jedem Land eine neue SIM-Karte habe, dauert die Umstellung zur neuen Nummer weitaus zu lange. Da bin ich schon wieder weiter im nächsten Land. Die zwei Slots im Telefon nützen mir dabei nicht. In jedem Fall buchte ich telefonisch und wanderte los der Westküste entlang.
FF: Was entdecktest du?
DB: Am Hafen überragte ein Kreuzfahrtschiff das nicht minder hohe Haus daneben. Der anliegende Stadtteil ersäuft in Dekadenz. Eine Luxusmarke neben der Nächsten versucht ihr Angebot an den Touristen zu bringen. Einige Strassen dahinter tauchte ich in das einheimische Viertel ein und deckte mich im Laden mit Esswaren zu lokalen Preisen ein. Meine Wanderung führte mich weiter zu den all-inclusive Hotel Resorts, die alles bieten, um ja nicht die Anlage zu verlassen. Die angrenzenden Strände werden von den Lederschildkröten als Plätze benutzt, um ihre Eier zu verbuddeln. Wie lange das mit dem Tourismus im Einklang steht, ist fraglich. Die Weststrände und -küste werden vom Fremdenverkehr dominiert.
FF: Du bist selber Tourist.
DB: Klar, das ist so und Aruba ist überwiegend von der Reisebranche abhängig, denn 85% arbeiten im Tourismussektor. Ein wenig trug ich bei, als ich die Tour mitmachte. Anfangs besuchten wir die zwei Grotten Quadrikiri und Fontein Cave. Erste beherbergt Fledermäuse und einige frühzeitliche Stalaktiten hängen herum. Öffnungen in der Decke lassen Tageslicht hinein und im richtigen Winkel ergeben die Steinstrukturen eine Herzform. Bei der zweiten Höhle sind alte Petroglyphen zu entdecken, dessen Bedeutung nicht überall geklärt sind. Wir rumpelten los zum Dos Playa Strand, der durch einen Felsblock geteilt ist. Hier guckten wir den Wellen zu und zogen weiter über eine rumpelige Strecke zum Conchi Natural Pool. Der ist von der ruppigen See durch Felsen geschützt und wird durch Meerwasser gespiesen, das von der Seite her hineinläuft. Kurz nach Sonnenuntergang planschten wir im Pool absolut alleine, da alle anderen Touren schon weggefahren sind.
FF: Am ersten Tag wandertest du 8 Kilometer, wie viel war es am letzten Tag?
DB: Da kam ich auf 13 km. Anfangs spazierte ich durch die Strassen zur Casibari Rock Formations. Das ist ein öffentlicher Kaktusgarten mit grossen runden Granitblöcken. Sie erinnern an die "Haystacks" in Südaustralien. Vom grössten Felsen bietet sich ein Panoramablick über die Insel.
FF: Stiegst du noch höher hinauf?
Wanderung
DB: Mein Weg führte mich zum Hooiberg (Heuberg) ein alter Vulkanstumpf. Aufwärts kraxelt man über Betonstufen zu den Antennen auf dem Gipfel. Durch die gigantischen Kakteen erspäht man ein Panorama über die ganze Insel. Ich setzte mich auf das Vulkangestein und skizzierte ein Teil der Aussicht und die Kakteen davor. Bunt leuchtende kleine Echsen huschten zwischen den Felsen herum und ich stieg vom Berg wieder hinunter. Durch die Strassen gelangte ich zur Innenstadt, wo ich das archäologische Museum besuchte und mich danach durch die Gassen treiben liess.
FF: Forderten deine Füsse eine Pause?
DB: Ich war froh, nicht nochmals eine lange Wanderung zu unternehmen, und packte meine Sachen, um zum Flughafen zu fahren. Leider hatte ich zahlreiche Lokale Währung gewechselt und brauchte die umzutauschen. Ich könne die in der Duty-free Zone umtauschen wurde mir versichert. Da wusste ich gleich, dass es unmöglich sei, was sich so bestätigte. Im Parfümladen meinten sie, ich solle etwas kaufen und erhielte das Rückgeld in Dollars. Da griff ich, ohne hinzuschauen, ins Regal und zahlte, was ich in die Hand erhaschte. Das Zeug schenkte ich der Verkäuferin, denn ich kannte nicht, was ich kaufte, und brauchen kann ich den Plunder ohnehin nicht.
FF: Was war speziell am Flug?
DB: Das Flugzeug fasste nur 18 Personen und wir quetschten uns in die zweimotorige Kiste hinein. Trotzdem war der Flug gemütlich, ausser ein paar Hopser vor der Landung. Zum Glück, denn neben mir sass eine junge deutsche Reisende, deren Magen grössere Hopser nicht ertragen hätten. In Curaçao schnappte ich mir ein Taxi, das mich zu der Unterkunft brachte, deren Adresse unauffindbar war. Ein Telefonat mit der Vermieterin und sie holte mich an Ort und Stelle ab, wo mich der Taxifahrer hinstellte.
FF: Welche Sehenswürdigkeiten erspähtest du hier?
DB: Ich wanderte kreuz und quer durch Willemstad und fotografierte einige Wandmalereien. Alle habe ich nicht gesehen, doch das holländische Erbe ist an den Gebäuden deutlich zu sehen. Bunte Häuser säumen die Strassen überall. Eine deutsche Künstlerin verkauft «Chichi» Skulpturen in allen Grössen, die erheblich an die Figuren von Niki de Saint Phalle erinnern, aber einen Bezug zur hiesigen Tradition herstellen.
FF: Hast du hier ebenfalls eine Tour gebucht?
Curaçao
DB: Ja, nur wurde diese nach der Zahlung wieder storniert. Die weiteren Ausflüge reizten mich nicht oder waren nur an festgelegten Tagen zu buchen. Ich spazierte zum Mambo Beach, der ein touristisches Highlight sein soll. Ein Shop reiht sich an den nächsten, Restaurants buhlten um Gäste, darum darf eigenes Essen nicht mitgebracht werden und Eintritt kostet der Strand dazu. Überfüllt mit übergewichtigen Touristen, die sich auf den Liegestühlen räkeln ist nicht meine Welt und ich kehrte sofort auf dem Absatz um. Im Schatten der Bäume am Maria-Pampoen-Strand setzte ich mich auf einen Stein und skizzierte lieber dort die Aussicht, die ich später mit einem geeigneten Vordergrund ergänzte.
FF: Ist das ebenfalls eine Chichi?
DB: Das könnte gut sein.
FF: Wie hast du die Zeit am Montag bis zum Flug totgeschlagen?
DB: Bis zum Auschecken nutzte ich die Zeit, um per Bus zum Postamt zu fahren. Ein Taxi brachte mich anschliessend zu den Hato Caves Nahe des Flughafens. Eine ¾ stündige Tour durch die Grotte ist Pflicht, um sie zu sehen. Fotografieren ist nur in einem Raum ohne Stalaktiten erlaubt und in der hintersten Kammer, die mässig beleuchtet ist. Die Höhle ist eher klein und nicht so der Brüller. Nach einem Spaziergang durch den anliegenden Garten buckelte ich mein Gepäck und trottete durch die brüllende Hitze zum Flughafen. Da wackelte ich zum Ankunftsterminal, um eine öffentliche Steckdose zu finden. Den Nachmittag verbrachte ich damit, meine Fotos zu bearbeiten und am Abend bezweckte ich einzuchecken.
FF: Was klappte nicht?
DB: Erst wurde der Flug um 4 ½ Stunden verschoben und dann vollständig gestrichen. Wenigstens organisierte die Airline für alle eine Hotelunterkunft. Somit bekam ich eine Gratisübernachtung mitten in Willemstad. Der einzige Wermutstropfen war, dass ich um 4 Uhr morgens wieder aus den Federn musste, um mit dem Taxi zum Flughafen zu gelangen. Dementsprechend müde checkte ich ein und ergatterte ein teures unschmackhaftes Frühstück vor dem Flug. Bei diesem erhielten wir ein mickriges Käsebrötchen und als ich mich aufs Klo begab, schnappte mir ein Herr die freie Toilette vor der Nase weg. Zum Glück, denn wir gerieten sogleich in heftige Turbulenzen und ich schnallte mich sofort im freien Platz vor dem WC fest. Ich will nicht wissen, wie der Mann im Klo das überstanden hatte.
FF: Wie war der Empfang in Suriname?
Suriname
DB: Mein Gastgeber Lloyd erwartete mich vor dem Flughafen und brachte mich zum Haus zurück, wo er mir ein Mittagessen organisierte. Wir verbrachten den Nachmittag im gekühlten Gebäude und tauschten Geschichten aus. Draussen war es zu heiss für eine Tour.
FF: Was hast du in den nächsten zwei Tagen erlebt?
DB: Ich spazierte durch die Stadt Paramaribo, deren Innenstadt mit den alten Holzhäusern zum UNESCO-Welterbe gehören. Selbst die Kathedrale ist hier komplett aus Holz gebaut. Dazu besuchte ich Museen und die Kunstgalerie. Speziell sind eine Moschee und eine Synagoge, die nebeneinanderstehen und sich respektieren. Mein Gastgeber begleitete mich am ersten Abend zu einem Hindutempel am Meer mit riesigen Standfiguren. Im Koto Museum erhielt ich eine Einführung in die traditionelle Kleidung von Suriname und im Numismatischen Museum entdeckte ich auf einer Münze Wilhelm Tell und die Schweiz. Suriname brachte eine Sondermünze heraus zur 700-Jahr-Feier der Schweiz und 125-Jahr-Feier des Roten Kreuzes. Die Rückfahrt per Bus stellte sich schwieriger heraus als angenommen. Bis ich herausfand, wo auf dem Bus die richtige Nummer stand, zogen etliche Busse an mir vorbei bei der einstündigen Wartezeit.
FF: Wieso standest du am letzten Tag früh auf?
DB: Ich buchte eine Tour zum Brownsberg Natur Park. Und der Guide holte mich um 6 Uhr früh beim Haus ab. Nachdem wir die restlichen 5 Gäste in der Stadt abholten, fuhren wir in Richtung Süden zum Park, der auf einem 500 m hohen Berg anzutreffen ist. Der Weg dahin führt über eine holperige Piste mit badewannengrossen Schlaglöchern und ausgewaschenen Rillen. Im Park trotteten wir durch den Dschungel und entdeckten Vögel, Frösche, Affen, Pilze und diverse Bäume. Der Wanderweg wies eine steile Stelle auf, bis wir beim Irene Wasserfall ankamen. Nach einer kurzen Pause stiegen wir denselben Weg wieder hoch zurück zum Auto. Etwas weiter genossen wir unseren verdienten Lunch und die Aussicht über den Stausee. Diese versuchte ich in einer halben Stunde zu skizzieren. Anschliessend holperten wir dieselbe Strecke heimwärts nach Paramaribo.
FF: Das war ein intensiver Tag. Wie tiefgehend wurde der Nächste?
DB: Zum Glück konnte ich ausschlafen und danach am Morgen die restlichen Fotos bearbeiten. Das Taxi spedierte mich zum Flughafen und nach dem üblichen Prozedere lief ich über den Tarmac zum Flugzeug, das mich mit hunderten von anderen Passagieren nach Amsterdam brachte.
FF: Fandest du Schlaf beim Nachtflug?
Schlafloser Rückflug
DB: Keine Minute, die französische Sitznachbarin zappelte schon die ganze Zeit mit dem Bein und als sie sich zum Schlafen zudeckte, blieb sie keine Minute ruhend. Neben so einer Zappelgrete war nicht an ein Nickerchen zu denken. Holpernd landeten wir in Amsterdam und ich fing meinen Marathonlauf an. Auf das Gepäck warteten wir über eine Stunde und bis zum Einchecken beim Terminal lief ich gefühlte 10 km und nochmals so viel bis zum Gate. Dort angekommen erfuhr ich, dass der Flug verspätet ist und bis zu einer Stunde dauern könne. Es war am Ende nicht so viel und um Mittag traf ich in Zürich ein, wo ich von meinem Bruder Urs und unserer Mutter empfangen wurde.
FF: Wie und wo deine Reise weitergeht, erzählen wir im nächsten Blog.
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Passende Links dazu:
Exit from Ecuador
Power Pen (PP): Before we dive into the journey, you were given a great honour?
David Brandenberger (DB): The new website solar-mobility.com presents various solar mobile projects and is currently under construction. My Solatrike project is listed as the first external contribution.
PP: Let's get back to your journey. Why did you almost get stuck in Quito?
DB: I said goodbye to Camilo, Laura and Olga while Marco and Margarita took me to Quito airport. During check-in, they asked me to fill out an online form, but I got stuck on the flight number for my onward flight to Curaçao. I won't know that until I can check in after a few days. Airport employees took care of it, and one of them simply entered any number, and I hurriedly filled out the rest of the form. A turbulent flight took me to Panama, where I spent the night near the airport.
PP: How did you get to Aruba?
DB: The idea was to travel to Suriname. Since the flights weren't direct anyway, but via Aruba and Curaçao, I wondered if this might be an opportunity to explore the islands for a few days. In Aruba, I found an Airbnb apartment for myself, a two-bedroom flat with everything included – even a welcome basket. It was cheap, but remote, and without a taxi I couldn't get anywhere. On the first day, I organised a tour to places that are otherwise inaccessible.
PP: Did you book it on the internet?
Aruba
DB: It didn't work online. My debit card wasn't accepted and my credit card uses a 3D Secure system that sends a text message to an old phone number for confirmation. Since I have a new SIM card in every country, switching to the new number takes far too long. By then, I'm already in the next country. The two slots in the phone are of no use to me. In any case, I booked by phone and set off hiking along the west coast.
PP: What did you discover?
DB: At the harbour, a cruise ship towered over the no less tall building next to it. The adjacent district is drowning in decadence. One luxury brand after another tries to sell its wares to tourists. A few streets behind, I immersed myself in the residential neighbourhood and stocked up on food at local prices in the shop. My hike took me further to the all-inclusive hotel resorts, which offer everything so that guests don't have to leave the complex at all. The adjacent beaches are used by leatherback turtles as places to bury their eggs. How long this will be compatible with tourism is questionable. The western beaches and coast are dominated by tourism.
PP: You're a tourist yourself.
DB: Sure, that's true, and Aruba is largely dependent on the travel industry, with 85% of the population working in the tourism sector. I contributed a little when I joined the tour. First, we visited the two caves, Quadrikiri and Fontein Cave. The first is home to bats and some ancient stalactites. Openings in the ceiling let in daylight and, at the right angle, the stone structures form a heart shape. In the second cave, there are ancient petroglyphs to discover, the meaning of which is not entirely clear. We rumbled off to Dos Playa Beach, which is divided by a boulder. Here we watched the waves and continued on a bumpy road to Conchi Natural Pool. It is protected from the rough sea by rocks and is fed by seawater that flows in from the side. Shortly after sunset, we splashed around in the pool all alone, as all the other tours had already left.
PP: On the first day, you hiked 8 kilometres. How far did you hike on the last day?
DB: I walked 13 kilometres. At first, I strolled through the streets to the Casibari Rock Formations. This is a public cactus garden with large round granite blocks. They are reminiscent of the ‘haystacks’ in South Australia. The largest rock offers a panoramic view of the island.
PP: Did you climb any higher?
Hiking
DB: My path led me to Hooiberg (Hay Mountain), an old volcanic stump. You scramble upwards over concrete steps to the antennas at the summit. Through the gigantic cacti, you can see a panorama of the entire island. I sat down on the volcanic rock and sketched part of the view and the cacti in front of it. Colourful little lizards scurried between the rocks and I climbed back down the mountain. I made my way through the streets to the city centre, where I visited the archaeological museum and then let myself drift through the alleys.
PP: Did your feet need a break?
DB: I was glad not to have to undertake another long hike and packed my things to go to the airport. Unfortunately, I had exchanged a lot of local currency and needed to exchange it back. I was assured that I could exchange it in the duty-free zone. I knew right away that this would be impossible, which was confirmed. In the perfume shop, they told me to buy something and I would get my change in dollars. So, without looking, I reached into the shelf and paid for whatever I could grab. I gave the stuff to the saleswoman as a gift, because I didn't know what I was buying and I didn't need the junk anyway.
PP: What was special about the flight?
DB: The plane only held 18 people and we squeezed into the twin-engine aircraft. Nevertheless, the flight was comfortable, except for a few bumps before landing. Luckily, because sitting next to me was a young German travelling woman whose stomach couldn't have handled any bigger bumps. In Curaçao, I grabbed a taxi to take me to my accommodation, the address of which was nowhere to be found. A phone call to the landlady and she picked me up right where the taxi driver dropped me off.
PP: What sights did you see here?
DB: I wandered all over Willemstad and photographed some murals. I didn't see them all, but the Dutch heritage is clearly visible in the buildings. Colourful houses line the streets everywhere. A German artist sells ‘Chichi’ sculptures in all sizes, which are reminiscent of Niki de Saint Phalle's figures, but also relate to local tradition.
PP: Did you book a tour here as well?
Curaçao
DB: Yes, but it was cancelled after I paid for it. The other excursions didn't appeal to me or could only be booked on specific days. I walked to Mambo Beach, which is supposed to be a tourist highlight. One shop after another, restaurants vying for guests, which is why you're not allowed to bring your own food and there's an entrance fee for the beach. Overcrowded with overweight tourists lounging on deckchairs is not my thing, so I turned on my heel and left immediately. In the shade of the trees on Maria Pampoen Beach, I sat down on a rock and sketched the view, which I later supplemented with a suitable foreground.
PP: Is that also a chichi?
DB: That could well be.
PP: How did you kill time on Monday until your flight?
DB: Before checking out, I used the time to take the bus to the post office. A taxi then took me to the Hato Caves near the airport. A 45-minute tour of the cave is a must to see it. Photography is only allowed in a room without stalactites and in the rearmost chamber, which is moderately lit. The cave is rather small and not that impressive. After a walk through the adjacent garden, I hoisted my luggage and trudged through the roaring heat to the airport. There I wandered to the arrivals terminal to find a public power socket. I spent the afternoon editing my photos and, in the evening, I intended to check in.
PP: What didn't work out?
DB: First, the flight was delayed by four and a half hours, and then it was cancelled altogether. At least the airline organised hotel accommodation for everyone. So, I got a free night's stay in the centre of Willemstad. The only downside was that I had to get up at 4 a.m. to take a taxi to the airport. Feeling very tired, I checked in and managed to get an expensive, unpalatable breakfast before the flight. We were given a measly cheese roll, and when I went to the toilet, a man snatched the free cubicle right in front of me. Luckily, because we immediately hit severe turbulence and I immediately strapped myself into the free seat in front of the toilet. I don't want to know how the man in the loo survived that.
PP: How was the reception in Suriname?
Suriname
DB: My host Lloyd was waiting for me outside the airport and took me back to the house, where he organised lunch for me. We spent the afternoon in the air-conditioned building and exchanged stories. It was too hot outside for a tour.
PP: What did you do over the next two days?
DB: I walked through the city of Paramaribo, whose city centre with its old wooden houses is a listed UNESCO World Heritage Site. Even the cathedral here is built entirely of wood. I also visited museums and the art gallery. Of particular interest are a mosque and a synagogue, which stand side by side and respect each other. On the first evening, my host accompanied me to a Hindu temple by the sea with huge statues. At the Koto Museum, I was given an introduction to the traditional clothing of Suriname, and at the Numismatic Museum, I discovered William Tell and Switzerland on a coin. Suriname issued a special coin to mark the 700th anniversary of Switzerland and the 125th anniversary of the Red Cross. The return journey by bus proved more difficult than expected. By the time I found out where the correct number was on the bus, several buses had passed me by during the hour-long wait.
PP: Why did you get up early on the last day?
DB: I booked a tour to Brownsberg Nature Park. And the guide picked me up at 6 a.m. at the house. After picking up the remaining five guests in town, we drove south to the park, which is located on a 500-metre-high mountain. The road there is a bumpy track with bathtub-sized potholes and washed-out ruts. In the park, we trudged through the jungle and discovered birds, frogs, monkeys, mushrooms and various trees. The trail had a steep section until we arrived at Irene Waterfall. After a short break, we climbed back up the same path to the car. A little further on, we enjoyed our well-deserved lunch and the view over the reservoir. I tried to sketch it in half an hour. Then we bumped along the same route back home to Paramaribo.
PP: That was an intense day. How intense was the next one?
DB: Fortunately, I was able to sleep in and then edit the rest of the photos in the morning. The taxi took me to the airport and, after the usual procedures, I walked across the tarmac to the plane that took me and hundreds of other passengers to Amsterdam.
PP: Did you get any sleep on the night flight?
Sleepless flight back
DB: Not for a minute. The French woman sitting next to me was fidgeting with her leg the whole time, and when she covered herself up to sleep, she didn't stay still for a minute. With someone so restless next to me, there was no chance of getting any sleep. We landed in Amsterdam after a bumpy flight, and I began my marathon. We waited over an hour for our luggage, and by the time I checked in at the terminal, I felt like I had run 10 km, and then the same distance again to the gate. Once there, I learned that the flight was delayed and could be up to an hour late. In the end, it wasn't that long, and I arrived in Zurich at noon, where I was met by my brother Urs and our mother.
PP: We will tell you how and where your journey continues in the next blog.
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Kurt Hostettler (Friday, 19 December 2025 16:35)
Hallo David
Ja das sind doch sehr interessante Geschichten, welche du ausserhalb der Schweizergrenzen erleben konntest. Kenne ich doch einige Städte auch, doch vieles ist Neuland für mich, was du so beschrieben hast. So wünsche ich dir weiterhin viel Freude und Gesundheit, frohe Festtage, sowie ein glückliches Neues Jahr 2026.
Mit lieben Grüssen
Kurt