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031 Iran 1

Iran 1

(29. Juli - 17. August 2016)

(geschrieben von Flinke Feder am 18. Oktober 2016 redigiert vom grün gefiederten Papageienvogel mit drei Buchstaben; dem Ara)

(Die Red.) Geschätzte Leser des Reisemagazins „Leise Reisen„ wir von der Seite des Redaktionsteam präsentieren hiermit, mit der gewohnten Verspätung, die neuste Ausgabe der Reise des Solatrikes. Diese führte nun in den Iran.

Flinke Feder (FF): Die Ausreise aus Aserbaidschan war nicht so glücklich. Wie war die Einreise in den Iran?

Iran 1

(July 29. - August 17. 2016)

(Written by Power Pen on October 18, 2016 edited of the Green-feathered Parrot bird Macaw)

(Editorial) Estimated readers of the travel magazine "Gravel travel", we from the side of the editorial team are presenting hereby, with the usual delay, the latest edition of the travel of the Solatrike. This led into the Iran.

Power Pen (PP): The departure from Azerbaijan was not so lucky. How was the entry into the Iran?


David Brandenberger (DB): Da wurde natürlich das Solatrike wieder von jedem Beamten, Soldaten und sonstigen Militärs interessiert betrachtet. Nach langem Warten auf irgendeinen Amtsschimmel, der irgendwo noch wieherte, bekam ich noch ein Einreiseformular für das Solatrike, obwohl ich für ein Velo gar keines gebrauchte. Dies wurde mir aber nach 200m vom nächsten Beamten wieder abgenommen – alles inter-venieren, dass ich das bei der Ausreise wieder brauche, nützte nichts. Nach einer kleinen Irrfahrt in Astara und der Hilfe lokaler Jungs war ich dann am Abend bei meinen neuen Gastgebern Azadeh und Arash angekommen.

FF: Dort hattest Du eine Überraschung.

DB: In der Einfahrt stand ein grünes Velo, das mir ziemlich bekannt vor kam: Der „grüne Koriander“ von Verena. Das wiedersehen war natürlich eine Überraschung, denn sie war ja etwas früher von Tbilisi aufgebrochen und durch Armenien gefahren. Ich dachte, sie sei schon einiges weiter. Ich wollte eigentlich auch gleich weiter, aber ich brauchte erst Geld zu wechseln bei einem Wechselbüro, eine neue SIM-Karte kaufen und eine Strassenkarte organisieren. Das brauchte Zeit und darum entschloss ich erst einen Tag später weiter zu fahren. So genossen wir einen kleinen Ausflug in die Land-schaft, zum Meer und in die Stadt mit unseren lustigen Gastgebern.

FF: Du fuhrst das erste Mal nicht alleine weiter.

DB: Für die nächsten zwei Tage bin ich dann mit Verena an der Küste des Kaspischen Meeres entlang geradelt. Der Weg führte leider nicht gerade an der Küste entlang. Doch am zweiten Tag liessen wir es uns nicht nehmen noch im Meer zu baden – Verena in Vollmontur natürlich anders ist es im Iran nicht erlaubt. Die Nacht dazwischen konnten wir bei einem Restaurant unterwegs in dessen Garten campieren – jeder in seinem Zelt natürlich. Verena zauberte mit den zusammen-gestellten Zutaten ein schmackhaftes Essen.

FF: In Rasht habt ihr Euch aber wieder getrennt.

DB: Wir beide hatten da andere Gastgeber gefunden. Ich konnte Faraz kennen lernen mit Frau und Baby. Er hatte natürlich unter der Woche zu arbeiten, doch organisierte er seinen Freund Mohammed, der noch seinen besten Freund mit nahm. Mit den zwei lustigen Jungs zog ich dann durch die Stadt. Nachdem wir die Sehenswürdigkeiten abgeklappert hatten fuhren wir zum berühmten Dorf Masuleh. Das ist weit oben in den Bergen und ein Haus ist über das andere ge-baut. Man steht sozusagen immer auf dem Dach des unteren Hauses, wenn man aus dem Haus kommt. Es ist schon lange kein Geheimtipp mehr und alles ziemlich touristisch aufge-peppt mit Souvenirshops, Restaurants und Folklore.

FF: Du gehst aber auch allem touristischem nach. Wie war das mit der Luftseilbahn in Ramsar?

DB: Da hatte ich noch etwas Zeit und dachte mir, warum nicht einmal in die Höhe. Naja, die Aussicht war nicht gerade berauschend – auch wenn wir in Klosters kein Meer haben ist unsere Aussicht hübscher. Ich habe mich dann beim Meer neben einem Lunapark mit meinem Zelt eingerichtet.

FF: Wie sind die Iranischen Zeltplätze?

DB: Zelten kommt da erst auf und alle haben die einwandig aufpoppenden Zelte. Die werden dann in betonierte Unter-stände gestellt und der Boden mit Teppichen belegt. Der Campingwart war ganz konsterniert, dass ich mein Zelt lieber in die Wiese stellen wollte. Als ich ihm dann gezeigt hatte, dass ich meine Fische nicht in den Beton schlagen kann, liess er mich im Gras zelten.

FF: Welche Fische?

DB: Ach die Heringe meine ich, oder heissen die Häringe?

FF: Wie ging es eigentlich dem Solatrike?

DB: Schon in Astara musste ich zwei gebrochene Speichen ersetzen, eine im Hinterrad und die erste im Anhängerrad. Als ich von Ramsar weiter wollte, war nochmals eine Speiche fällig. Die Schwellen im Iran sind etwas besser, als in Georgien und Aserbaidschan, aber die Strassen sind teilweise ziemlich holperig. Den Gangkabelmantel konnte ich unterwegs bei einem Veloladen mit einem Stück verlängern. Vorerst war es einmal behoben, doch es bleibt ein Provisorium. Die Kosten wurden von einem Onkel des Ladenbesitzers übernommen, der per Telefon übersetzte, da er in Teheran wohnt. Auf der Strasse wurde mir auch Birnen, Feigen und so weiter ge-schenkt. Dafür musste ich auch unzählige Male anhalten, um für Fotos zu posieren. Manchmal kam ich gar nicht voran vor lauter anhalten, da musste ich auch einmal nein sagen. Ach, berühmt sein ist nicht so einfach.

FF: Tu nicht so, die haben einfach noch nie so ein komisches Gefährt gesehen.

DB: Klar ist es deswegen! (lacht) Aber auch anderen Rad-fahrern geht es genauso. Radler sind im Iran immer noch eine Seltenheit.

FF: Du kamst bei Deinem ersten Zwischenziel an. Was hatte das an sich?

DB: In Abbas Abad konnte ich mein Trike für einige Tage unterstellen, damit ich nach Teheran für Visaangelegen-heiten fahren konnte. Jafar und Somayeh nahmen mich herzlich auf und ich durfte sie gleich zum Freitagsausflug begleiten. Wir fuhren nach Kelardasht, das in den Bergen gelegen und ein beliebter Ausflugort ist. Überall im Wald grillierten die Familien. Im Buchenwald sah es aus, wie im Schweizer Mittelland, wenn man die in Farsi beschriebenen Bäume ignorierte. Jafar betätigte sich dann auch als Grill-meister für die typischen Fleischspiesse und für mich gab es gebackene Kartoffeln (ohne Alufolie rund herum).

FF: Deine Reise setztest Du einmal ohne Solatrike fort.

DB: Morgens um vier fuhr das Taxi vor und brachte mich und drei andere Mitreisende nach Teheran. Das ist schon einmal ein Riesenschock. Ein totales Verkehrschaos, Autos überall und ein riesiges Häusermeer. Bei meinem Gastgeber konnte ich zwar die ganze Wohnung gebrauchen, doch hatte er keinen Internetzugang. So musste ich mühsam wieder ein Internetcafé suchen, die nicht mehr so zahlreich sind. Dafür hatte ich noch einen Trumpf im Ärmel: den Onkel, der mir die Gangkabelmantel-Reparatur bezahlt hatte. Ihn habe ich gleich angerufen und eine halbe Stunde später trafen wir uns. Milad war einiges jünger, als ich mir vorgestellt hatte, denn er als Onkel ist nur einige Jahre älter, als sein Neffe. Er hat mir dann ein paar Sehenswürdigkeiten von Teheran gezeigt; den Azadi-Platz, ein Baggersee, den Milad-Tower (nein, der ist nicht nach ihm benannt) und wir besuchten den Niavaran-Palast, den Wohnsitz des früheren Shahs.

FF: Warst Du nicht wegen den Visaangelegenheiten in Teheran?

DB: Natürlich musste ich das auch noch erledigen dazwi-schen. Das Usbekistan-Visum bekam ich ziemlich problemlos – sogar eine Broschüre wurde mir ausgehändigt. Die Turk-menische Botschaft war schon sonderbarer. Die Unterlagen musste man durch ein Fenster reichen und der Beamte bemängelte erst dies und das, bis alles nach seinen Wün-schen ausgefüllt war. Ich soll nach zehn Tagen oder eher vierzehn Tagen wieder kommen. Also hatte ich noch zwei Wochen Zeit. Die wollte ich aber nicht in Teheran verbringen, diese Stadt bekam mir nicht gut. Auch wenn ich unterdessen die Wohnung mit David und Ana aus Barcelona teilte und mit ihnen eine lustige und bereichernde Konversation hatte. Ich besuchte noch das Nationalmuseum und das Friedens-museum. Das zweite ist zwar lobenswert, dass es verschie-dene Kriege, deren Auswirkungen, Opfer und Sinnlosigkeit aufzeigt, aber auch etwas Einseitig informiert. Dem Iran wird im Iran-Irak Krieg (auch erster Golfkrieg genannt) die Opfer-rolle zugeschrieben. Auch wenn das Irakische Regime den Krieg begonnen hatte, für die Fortsetzung des Krieges tragen aber heute die Regime beider Länder Verantwortung. Ich will ja nicht wissen, was in den Geschichtsbüchern im Irak steht.

FF: Lassen wir die Kriege in den Geschichtsbüchern stehen und kehren zurück zu Deiner Reise.

DB: Da muss ich leider gleich wieder anknüpfen, denn der Gastgeber in Isfahan (auch Esfahan genannt) stammt aus dem Konfliktgebiet und spricht neben Farsi auch Arabisch. Khosrow und seine Frau Nafise sind nicht nur Gastgeber erster Klasse, sondern auch sehr unterhaltend, witzig und gebildet. Erst kam ich bei der Grossmutter unter, die in der Nähe der City lebte, damit ich nicht weit zu den Sehenswürdigkeiten habe. Diese habe ich dann unter der Führung von Daniel, einem 17jährigen wissbegierigen Schüler besuchen können. Wir hatten nicht nur den zentralen Shah-Platz, wo ich eine Skizze fertigte, mit ihren Moscheen und Shah-Palast besucht, auch die Brücken über den ausgetrockneten Fluss und die Kirchen im Armenischen Viertel.

FF: Kirchen im Iran?

DB: Das habe ich mich auch gefragt, doch diese werden noch erlaubt – wenn schon unter Kontrolle. Die Armenier wurden im 17.Jh. vom Shah von der Stadt Dschulfa hierher deportiert und heute haben sie „Gewohnheitsrecht“. (Ich geh, wohn und heiz hier)Zitat Otto. Das Beste aber war der Ausflug in das Sommerhaus. Die halbe Familie kam mit und wir fuhren nach Semirom inmitten eines Gebirges. Einen Besuch in der Vanak-Schlucht brachte mich der Iranischen Freizeitgestaltung noch etwas näher: es wird überall gegrillt was das Zeug hält, eine Familie breitet seine Decke neben der anderen aus und picknickt. Wir wanderten durch den Fluss die Schlucht ein wenig hinauf und wieder zurück. Es war zwar heiss, doch der Fluss ziemlich kalt da er mit frischem Quellwasser gespeist wird. Am nächsten Tag beim Wasserfall in der Nähe Semiroms war obschon die Ferien vorbei waren immer noch ein Menschenauflauf.

FF: So hast Du ja einiges mehr erlebt, als Du Dir erhofft hattest.

DB: Ja und wie. Obschon ich zurück in Isfahan meine Pläne änderte. Eigentlich wollte ich noch nach Shiraz und Perse-polis, doch die Zeit reichte nicht. Darum entschied ich mich das Iranvisum in Isfahan zu verlängern und nur noch nach Yazd zu fahren. Das Verlängern des Visums war ein Papier-krieg und ich musste von einem Büro zum nächsten, Passfotos machen, Kopien herstellen, zur Bank einzahlen und zurück zum nächsten Bürodauerlauf. Am nächsten Tag erhielt ich die Verlängerung nach nochmaligem Bürodauerlauf. Dafür durfte ich mit Khosrow und Nafise den bekannten Miniatur-maler Amir-Hushang Jazizadeh besuchen. Der 83jährige ist immer noch sehr aktiv und bereitete eine neue grosse Aus-stellung vor. Das war für mich natürlich eine grosse Ehre so eine Koryphäe kennen zu lernen. Wir besuchten auch noch zusammen den Blumengarten und alleine schaute ich mir die Jaime-Moschee, den Basar und einige Teile der Altstadt an bevor ich mich von meinen Gastgebern verabschieden musste.

FF: Du bestiegst den Bus nach Yazd, was wir im nächsten Blog beschreiben werden. Momentan bist Du ja schon in Kasach-stan und fährst mit dem Solatrike weiter nach Bischkek in Kyrgystan.

DB: Da werde ich hoffentlich noch vor dem Schnee an-kommen. Dort ist aber erst einmal Schluss – vorerst. Ich werde von da in die Schweiz fliegen für die Winterpause und im Frühling weiter fahren.

FF: Naja, Du hast zwar die ganze Spannung zur Sau gemacht, aber wenigstens hast Du danach mehr Zeit die Fotos zu be-arbeiten und die Blogs nach zu holen. Wir sind gespannt, was Du noch für Überraschungen zu bieten hast.

Anm.d.Red. Unterdessen sind auch die Filme von Armenien und Aserbaidschan aufgeladen worden, sowie diejenigen vom Solatrike.

Anfangs Iran wurde auch die 13'000 km Marke durchbrochen.

Bild: 13'000km,Solatrike,Iran
13'000 km per Solatrike

David Brandenberger (DB): The Solatrike was considered of course again interested by any officials, soldiers and other military. After a long wait on any red tape, I got still an entry form for the Solatrike, although I used none for a bike. But after 200 m this was removed again from the next official - all intervene, that I need it again at departure, no avail. After a little Criss-crossing in Astara and the help of local guys, I had arrived at my new hosts Azadeh and Arash in the evening.

PP: There you had a surprise.

DB: In the entrance stood a green bike that I was pretty familiar to: the ‘green coriander' by Verena. This reunion was a surprise of course, because she was broken up slightly sooner at Tbilisi and went through Armenia. I thought she was quite a bit further on the road. I wanted to go on further the next day as well, but I needed money to change only at an Exchange Office, to buy a new SIM card and organize a street map. That took time and that's why I decided to go on a day later. So, we enjoyed a little trip into the landscape, to the sea and the city with our funny hosts.

PP: For the first time you left not alone.

DB: For the next two days I was cycling with Verena along the coast of the Caspian Sea. Unfortunately the road led not just along the coast. But on the second day, we couldn’t stand not to bathe in the sea - Verena in full clothing of course otherwise it’s not allowed in Iran. The night in between we could camp at a restaurant by the road in the garden - each in his tent of course. Verena conjured up a tasty meal with selected ingredients.

PP: In Rasht you broke up again.

DB: We both had found other host. I could meet Faraz with his wife and baby. He had of course to work during the week, but he organized his friend Mohammed, who took his best friend. With the two funny guys, I then walked through the city. After we had wandered off the sights we headed to the famous village of Masuleh. This is high up in the mountains and one House has been built over the other. When you get out of the House, you’re standing on the roof of the lower House. But this is no well-kept secret anymore and everything is pretty touristy jazzed up with souvenir shops, restaurants, and folklore.

PP: But you go to all tourist attractions. How was it with the aerial cableway in Ramsar?

DB: Well there I had some time and thought to myself, why not to go up once. Well, the view was not exactly exhil-arating - even though we have no sea in Klosters our view is prettier. I have pitched my tent then at the sea next to an amusement park.

PP: How are the Iranian campsites?

DB: All have the cheap pop-up tents and camping is a new thing there. They are then put in concrete shelters and the floor will be covered with carpets. The camp guard was quite dismayed that I rather wanted to pitch my tent in the lawn. When I then showed him, that I cannot beat my tent peg in the concrete, he let me camping in the grass.

PP: How was the Solatrike actually?

DB: In Astara I had to replace two broken spokes, one in the rear wheel and the first in the trailer wheel. As I wanted to move of Ramsar, a spoke was to replace again. The speed bumps in Iran are slightly better than in Georgia and Azer-baijan, but the roads are fairly bumpy. I could extend the gear cable sheath on the road at a bike shop with a piece. For the time, it was once resolved, but it remains a provisional arrangement. The costs have been paid by an uncle of the shop owner and he translated by telephone because he lives in Tehran. On the road, I was given also pears, figs and so on. In return I had to stop numerous times to pose for photos. Sometimes I could not travel ahead of this many stops, and then I had also once said no. Oh, it is not so easy to be famous.

PP: Don't pretend that’s just as people have never seen a strange vehicle like this.

DB: That’s for sure because of that! (Laughs) But that happ-ens to other cyclists as well. Cyclists are still a rarity in Iran.

PP: You arrived at your first aiming point. What is the story of that?

DB: In Abbas Abad I could leave my Trike for a few days, so that I could go to Tehran for visa issues. Jafar and Somayeh welcomed me and I was allowed to accompany them right to a Friday trip. We drove to Kelardasht located in the moun-tains and this is very popular. The families made Barbies (BBQ) anywhere in the forest. In the beech grove it looked like in the Swiss low land, if you ignored the writings on the trees in Farsi. Jafar was then also a grill master for the typical meat skewers and there were baked potatoes for me (without aluminium foil around).

PP: You went on your journey once again without Solatrike.

DB: At four in the morning the taxi drove up and took me and three other companions to Tehran. This was a big shock. Total traffic chaos, cars everywhere and a huge sea of houses. Although I could use the whole apartment of my host while I was there, I couldn’t enjoy it: there was no Internet access. So, I had to find troublesome an Internet café, which are not so numerous. But I had still a trump card up my sleeve: the uncle who had paid me the gear cable sheath repair. I called him immediately and half an hour later we met. Milad was a lot younger than I imagined, because he is as Uncle only a few years older than his nephew. He showed me a few attractions of Tehran; the Azadi square, an artificial Lake, the Milad Tower (no, that is not named after him) and we visi-

ted the Niavaran Palace, the residence of the former Shah.

PP: Weren't you due to the visa issues in Tehran?

DB: Of course I had to do even that in between. I got the Uzbekistan visa pretty easily – even a brochure was delivered to me. The Turkmen Embassy was already strange. You had to pass the papers through a window and the officials complained first this and that, until everything was filled to his liking. I was told to come back after ten days or rather a fortnight. So I had two weeks time to spend but I won’t in Tehran, this city wasn’t good for me. Even if I, meanwhile, shared the apartment with David and Ana from Barcelona and with them had a fun and enriching conversation. I visited even the National Museum and the Museum of peace. The second is laudable, informing of different wars, which shows impact, victims and futility, but also something unilaterally. The Iran in the Iran-Iraq war (also called first Gulf war) is attributed to the role of victim. Even if the Iraqi regime had started the war, but the continuation of the war the regimes of both countries are responsible for. I don’t want to know what is written in the history books in Iraq.

PP: We leave the wars in the history books and return to your journey.

DB: Unfortunately I must take up again the cause, because the host in Isfahan (also called Esfahan) originates from the conflict area and speaks Farsi and Arabic. Khosrow and his wife Nafise are not only hosts of first class, but also very enter-taining, funny, and educated. As I arrived I could stay at the grandmother’s home, who lived in the vicinity of the city, so I can get easy access to the attractions. I could visit them under the leadership of Daniel, a 17 year old inquisitive student. We had not only visited the Central Shah square, where I made a sketch with their mosques and Shah Palace, also the bridges over the dry river and the churches in the Armenian quarter.

PP: Churches in Iran?

DB: I asked myself as well, but these are still allowed - although under control. The Armenians were deported here in the 17th century by the Shah of the town Dschulfa, and today they have "Common law". But the best was the excur-sion to the summer house. The half of the family came with us and we went to Semirom in the middle of a mountain range. A visit in Vanak Canyon brought me even closer to the Iranian leisure: BBQ everywhere like crazy, one family spread-

ing his blanket next to the other and had their Barbie. We walked back the Canyon a little up and back in the river. Although it was hot but the River was quite cold as it is fed with fresh spring water. The next day at the waterfall nearby Semirom was still a crowd although the holidays were over.

PP: So you've experienced quite a few more, as you had hoped for.

DB: Yes a lot! I changed my plans back in Isfahan. Actually I wanted to visit Shiraz and Persepolis, but I had not enough time. That's why I decided to extend the Iranian visa in Isfahan and to visit only Yazd. Extending the visa was paper-work and I had to go from one Office to the next, make passport photos, make copies, pay to the Bank and go back to the office for the next turn. The next day I received the extension after further hours waiting at the office. But in return, I was allowed to visit with Khosrow and Nafise the famous miniature painter Amir-Hushang Jazizadeh. The 83 years old painter is still very active and prepared a new large exhibition. That was for me of course a great honour to get to know such a luminary. We visited the flower garden also still together and alone I visited at the Jaime mosque, the Bazaar and some parts of the old town before I had to say goodbye by my funny hosts.

PP: You went by bus to Yazd, which we will describe in the next blog. You are currently already in Kazakhstan and go further to Bishkek in Kyrgyzstan with the Solatrike.

DB: There I will arrive hopefully before the snow. In Bishkek will be the end of the trip - for now. I will fly from there back to Switzerland for the winter break and continue my travel next spring from Bishkek.

PP: Well, you've ruined all the excitement, but at least you have more time afterwards to edit the photos and to get the blogs actualised. We are looking forward to what surprises you have yet to offer.

Editors note: In the meantime all videos of Armenia and Azerbaijan has been uploaded as well as the ones of the Solatrike.

At the beginning of Iran was also driven more than 13'000 km.

Bild:Nafise,Khosrow,David,
Nafise, Khosrow and David get crazy
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Kommentare: 2
  • #1

    Hostettler Kurt (Mittwoch, 19 Oktober 2016 10:14)

    David herzliche Dank für dina Tipp. Ja ja da erlebsch du einige Überraschige, wenn ma an die Zollstationen chund. Doch wie i di chena wird das keis Problem darstelle. Wunderschöni Bilder wo du da ünsch zeige tuesch.
    Dir wünsch i wieterhin viel gfreut und no viele schöni Erlebnis.

    Bis bald in dr Schwyz

    Es grüässli Kurt

  • #2

    Tobler Ruth (Mittwoch, 19 Oktober 2016 18:49)

    Lieber David Du hast wider schöne Bilder Geschick. Und Deine Schreiben Lese ich in aller Gemütlich Keit. Bass aber auf Dich gut auf .Wie so Fährt Du in den Länder Herum. Es gibt noch schönere Orte .Ich wünsche Dir alles Gute und gut Gesundheit und gute Fahrt. Gruss RuthTObler