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016 Slowakei & Ungarn - Slovakia & Hungary

Slowakei und Ungarn

(geschrieben von Flinker Feder am 26. Oktober 2015 redigiert vom grün gefiederten Papageienvogel mit drei Buchstaben; dem Ara)

(Die Red.) Es liegt wohl in der Sache selbst, dass die Berichte verspätet erscheinen, dafür bekommen unsere geschätzten Leser des Reisemagazins Leise Reisen, gleich zwei Folgen im selben Monat. Dazu noch zwei Länder gleichzeitig.

Flinke Feder(FF): Das Redaktionsteam (d.h. der Ara und ich) geben es langsam auf zu meckern, dass die Berichte immer verspätet heraus kommen.

Slovakia and Hungary

(written by Power Pen on  October 26th. 2015. Edited of the green-feathered Parrot bird macaw)

(Editioral) It is the thing itself that the reports appear late; but our valued readers of the travel magazine Gravel travel get two Articles in the same month. In addition: two countries at the same time.

Power Pen (PP): The editorial team (i.e., the macaw and I) gave finally up arguing that the reports are always delayed.


David Brandenberger (DB): Es nützt Euch ja sowieso nichts, da ihr von mir abhängig (bzw. ausgedacht) sind. Diesmal sind dafür zum Artikel alle Fotos und Filme bereit zum anschauen. Ich finde so viel „Kundendienst“ kann ich wenigstens in dieser Ausgabe bieten.

FF: Was ist los? Der Eingebildete von uns dreien bin wohl ich!

DB: Ich wollte nur erwähnen, dass ich nicht auf der faulen Haut herumliege, sondern auch noch nebenbei für das Magazin denke.

FF: Das ist ja Klasse! (Langsam zeigt mein Einfluss Wirkung…)

DB: Das habe ich gehört!

FF: (Kleinlaut) Nichts gesagt! Die Fotos und Filme kann man nun unter „Slowakei“ und „Ungarn“ anschauen.

DB: Ganz genau, dazu sind noch Fotos und Kurzfilme vom Solatrike unter „Solatrikefotos“ eingeordnet.

FF: Diese Galerien sind nicht sehr gross, hat das einen Grund?

DB: Sogar zwei: Zum Einen bin ich ziemlich schnell durch die Länder gefahren und dann war auch die meiste Zeit schlechtes Wetter was mir die Lust am Fotografieren nahm.

FF: Gibt es das bei Dir, dass Du keine Lust zu Fotografieren hast?

DB: Ach ja, ich bin ja nicht mit der Kamera verheiratet und es gibt sogar Tage, da nehme ich die Kamera nicht in die Hand oder dann habe ich einfach keine Ideen.

FF: Braucht man Ideen zum Fotografieren? Da drückt man doch einfach ab.

DB: Wenn Du mit dem Telefon fotografierst oder Erinnerungs-fotos machen willst schon. Auch ich drücke ab und zu einfach mal wie ein normaler Reisender ab, damit ich ein Erinnerungsbild habe. Aber wenn ich mit dem Foto etwas erzählen und ausdrücken will, muss ich mich schon zu-sammenreissen und beweisen, dass ich auf Profilevel arbeite.

FF: Sehen Deine Fotos dann nicht immer gleich aus?

DB: Diese Gefahr besteht. Ich kann es dann profan meinen Stil nennen, doch das wäre zu einfach. So suche ich immer wieder neue Gestaltungsmuster oder Möglichkeiten. Plötzlich mache ich Fotos, die ich zuvor noch nie gemacht habe und das Resultat ist sogar brauchbar.

FF: Das können unsere Leser nun selber testen und ihr Feed-back (Meinung)per Kommentar↓ zukommen lassen. Jetzt möchte ich aber den Faden doch wieder aufnehmen und den Blick auf die Länder werfen, welche Du durchquert hast.

DB: Dann fangen wir mit der Slowakei an, da war ich von Uherský Brod gleich am ersten Tag hin gefahren. Dort konnte ich wieder einen netten Menschen aus der „Warm showers“ - Gemeinschaft kennen lernen. Maros wohnt nämlich gleich auf der anderen Seite des Bergrückens und kam mir sogar noch bis in die Tschechische Republik entgegen. Er hat mich dann der Strasse entlang durch den Länderwechsel und zu sich nach Hause begleitet. Das war ganz toll wieder einmal mit jemandem zu fahren. Wir schauten noch bei seinem Kollegen vorbei, der zwei Elektrovelos besitzt, die er selber umgebaut hat. Maros hat viele Fotos gemacht und eine Filmsequenz konnte ich sogar noch im Video einbauen. Er hat mir dann auch viele Tipps gegeben, sodass ich meine Route etwas geändert habe. Diesen Entschluss habe ich nicht bereut, denn dadurch habe ich einige hübsche Orte gesehen an denen ich sonst vorbei gefahren wäre.

FF: Wenn das so gut ist mit den einheimischen Übernachtungsmöglichkeiten, warum machst Du es denn nicht öfters?

DB: Es gibt nicht überall Leute, die sich angemeldet haben und dazu ist das sichere Verstauen meines langen Trikes auch ein Hindernis, weshalb ich auch schon mal absagen musste.

FF: Warum?

DB: Ich kann es zwar trennen, aber der Anhänger bleibt 4.00 m lang, dazu kann ich es nicht Treppenstufen hoch oder hinunter tragen.

FF: Du bist also den Ratschlägen von Maros gefolgt und durch die Slowakei gefahren. Wie war Dein Eindruck?

DB: Auch hier wieder sehr liebe Leute, die mir überall zu ge-wunken haben. Ich habe hier sogar ab und zu kleine Stücke von Fahrradwegen gefunden. Teilweise waren sie sogar ziem-

lich lang und paradiesisch zum fahren und dann gab es wieder diese Strecken auf denen man kaum vorwärts kam vor lauter Schlaglöchern und Unebenheiten. Leider spielte das Wetter nicht mehr mit und es blieb die ganze Zeit be-deckt. So musste ich anfangen die Batterie an der Steckdose aufzuladen.

FF: Welche Städte hast Du besucht?

DB: Auf dem Weg nach Trnava kam ich in Piešťany vorbei und danach bin ich ziemlich geradeaus in Richtung Ungarn gefahren mit einem Halt in Nové Zámky.

FF: Das heisst dass Du in vier Tagen durch die Slowakei gefahren bist?

DB: Richtig, denn am letzten Tag bin ich schon auf der anderen Seite der Grenze in Esztergom angekommen, wo ich zwei Tage blieb.

FF: Warst Du doch zu schnell unterwegs?

DB: Nein, aber da ist eine schöne Basilika zu besuchen und ich musste mir die neue Strecke durch Ungarn organisieren.

FF: Du meinst Unterkünfte reservieren und die besten Verkehrswege heraussuchen.

DB: Ja, das braucht auch Zeit.

FF: Dein Weg führte Dich nach Budapest, wo Du wiederum ein paar Tage Pause machtest.

DB: Bis nach Budapest der Donau entlang war es noch gut gegangen, doch dann fing es an zu nieseln und der Verkehr brauste mir um die Ohren. Die Strecke, welche ich mir zu Recht legte konnte ich nicht fahren und musste somit eine neue suchen. Aber auch da hatte ich mit der Verkehrs-führung zu kämpfen, als ich statt über die Kreuzung nur noch rechts abbiegen konnte – und das mehrmals.

FF: Da fuhrst Du ja im Kreis.

DB: Nicht gerade, aber wenn man mal nach links abbiegen will geht es nur gerade aus oder nach rechts. Also habe ich mich eines Tricks bedient.

FF: Der wäre?

DB: Fahrräder dürfen auch über Zebrastreifen fahren und so bin ich halt doch irgendwie links abgebogen. Wäre ich mit dem Auto unterwegs gewesen, hätte ich noch eine Zusatz-runde durch die Stadt gefahren.

FF: Das war nicht Dein erster Besuch in Budapest.

DB: Vor etlichen Jahren war ich schon mal hier, damals mit dem Interrail Pass nur für ein Wochenende. Ich weiss zwar nicht mehr was ich mir damals alles angesehen habe, also liess ich die Museen links liegen und beschränkte mich durch die Strassen zu flanieren. Nur eines hatte ich genau, wie letztes Mal gemacht; Das Album „Live in Budapest“ von Manfred Mann’s Earth Band von 1985 lief die ganze Zeit durch die Kopfhörer – einfach gute Musik!

FF: Ein Song heisst sogar: „Davy’s on the road again (David ist wieder auf der Strasse unterwegs), Du warst danach auch wieder auf der Strasse unterwegs.

DB: Aber auch nicht lange, ich durchquerte Ungarn in fünf Etappen von Nord nach Süd. Meine weiteren Stationen waren Kecskemét, Szentes und Makó. Wobei ich von den Städten nicht viel gesehen habe, da ich meistens spät am Nachmittag angekommen bin. Nachdem ich das Trike versorgt, das Gepäck ins Zimmer geladen und geduscht hatte, war es Abend und dann fing es immer an zu regnen.

FF: Wie kamst Du in Ungarn voran?

DB: Eigentlich noch ganz gut, wenn man von meinem ersten Platten absieht, den ich mir noch vor der 4000 km Marke geholt hatte. Doch das war absehbar, dass das rechte Rad beim Anhänger als erstes einen Plattfuss holt, da es am meisten Schläge einstecken muss. Dafür hatte ich schon lange keinen Speichenbruch mehr, da hat das Umsortieren des Gepäckes wohl doch geholfen.

FF: Sehr wahrscheinlich musst Du gleich morgen die nächste Speiche wechseln.

DB: Das wird wohl so sein, obwohl ich nicht abergläubisch bin.

FF: Hattest Du Verständigungsprobleme in Ungarn?

DB: Das nicht gerade, auch wenn noch Schilder mit der alten Schrift herumstehen, die den Runen ähneln. Aber das Ungarische ist ja mit dem Finnischen verwandt, was man merkt auch wenn man weder noch versteht.

FF: Mittlerweile bist Du in Rumänien unterwegs, was wir im nächsten Blog beschreiben werden. Was sind Deine weiteren Pläne?

DB: Momentan bin ich gerade am um planen. Von Braşov gäbe es einen 1100m hohen Pass zu überqueren. Die Alter-nativroute ist zwar tiefer und nur über 600m, streicht mir aber fünf Zusatztage bis nach Bukarest ein. Es ist mittlerweile schon ziemlich kühler geworden und die Tage kürzer. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile also wäge ich ab.

FF: Dann berichten wir das nächste Mal welche Route Du gewählt hast.

David Brandenberger (DB): It won't help you anyway, even because you are reliant of me (or made by me). This time all the photos and movies are ready for this article to the watch. I think I can offer so much "customer service" at least in this issue.

PP: What's going on? The conceited of us three is probably me.

DB: I only wanted to mention that I’m not a lazy bone, I think even more by the way for the magazine.

PP: That’s so classy! (My influence affects slowly...)

DB: I heard that!

PP: (Meek) Nothing said! You can see now the photos and films under "Slovakia" and "Hungary".

DB: Exactly, even some photos and short movies from the Solatrike are classified under "Solatrike photos".

PP: These galleries are not very large, has a reason?

DB: Even two: first I drove pretty fast through these countries and then was also bad weather which took away the joy of photographing most of the time.

PP: Is that happening to you, that you're tired of shooting?

DB: Oh yeah, I'm not married to the camera and there are even days, I don’t take the camera in my hand or I simply run out of ideas.

PP: Do you need ideas for photography? Can’t you simply pull the trigger?

DB: If you photograph with the phone or want to make a memory photo. I also pull the trigger just once as a normal traveler, so that I have a memory photo. But if I want to tell you something and express with the photo, I must pull myself together already and prove that I'm working on professional level.

PP: Don’t look your photos all the same by now?

DB: This is a big possibility and a danger. I can call it then profane my style, but that would be too easy. So I'm looking for new designs or options. I'm suddenly taking photos, which I never did before and the result is even useful.

PP: Our dear readers can now test it and give us a feedback via comment below. Now I would like to take up the thread and have the look at the countries which you've crossed.

DB: Then we begin with Slovakia, because I got straight from Uherský Brod on the first day to Slovakia. There could I get to know again a nice man from the "Warm showers" community. Maros lives just on the other side of the mountain ridge and met me even more up in the Czech Republic. He has then accompanied me to the road through the change of country and to his home. It was great to drive once again with someone. We passed by at his colleague, who owns two electric bicycles, which he has converted himself. Maros has made many photos and I was able to fit in a movie he made even in the video. He gave me many tips too so I've changed my route. I have not regretted that decision, because this way I've seen some pretty places where I would otherwise passed by.

PP: If it's so good with the local accommodation, why you do not often do it?

DB: There not everywhere are people who have signed up and the safe storage of my long Trikes is also an obstacle, which is why I sometimes had to cancel.

PP: Why?

DB: I can unplug it though, but the trailer is 4.00 m long, that I can’t take up or down the stairs.

PP: So you’re followed the advice of Maros and driven through Slovakia. What was your impression?

DB: Also here again much lovely people who winked to me everywhere. I found here even some small pieces of cycle paths. Sometimes they were even quite long and wonderful to drive and then there were these stretches where you hardly get forward because of the many potholes and bumps. Unfortunately the weather was not good anymore and it remained covered all the time. So I had to start to recharge the battery at the socket.

PP: Which cities did you visit?

DB: On the way to Trnava I came through Piešťany and then I drove pretty straight in the direction of Hungary with a stop in Nové Zámky.

PP: So you went in four days through Slovakia?

DB: Right, because on the last day I arrived on the other side of the border in Esztergom, where I remained for two days.

PP: Have you been too quickly on the way?

DB: No, but there is a beautiful Basilica to visit and I had to organize the new route through Hungary as well.

PP: You mean book accommodation and find the best routes.

DB: Yes, it takes time.

PP: Your path led you to Budapest, where you did again a few days break.

DB: Along the Danube until Budapest everything went well, but then it started to drizzle and the traffic roared around me. The route, which I planned I could not drive and had to find a new. But also then I had to fight with traffic routing as I could instead straight over the crossing only drive to the right direction - and that several times.

PP: So you turned in circles?

DB: Not exactly, but if you want to turn left, you only can turn right or go straight ahead. So I just made a trick.

PP: This was?

DB: Bikes be allowed to drive through crosswalks, and so I just bent left somehow. If I was on the road with the car, I would have driven another extra round through the city.

PP: This was not your first visit to Budapest.

DB: Several years ago I was just for a weekend here, with the Inter Rail pass. I don’t know anymore what I visited then, so I didn’t go to the museums and only took a walk through the streets. But I made one thing exactly like last time: The album "Live in Budapest" by Manfred Mann's Earth band from 1985 sounded all the time through the headphones - just good music!

PP: A song is even called: "Davy's on the road again". You were also back on the road again.

DB: But not that long, I crossed Hungary in five stages from North to South. My other stations were Kecskemét, Szentes and Makó. Where, I haven't seen much of the cities, because I usually arrived late in the afternoon. After I had stored the Trike, loaded the luggage in the room and take a shower, it was evening and then it always started to rain.

PP: How did you get along in Hungary?

DB: Actually still quite well, apart from my first flat tire, that I had before the 4000 km mark. But it was foreseeable that the right wheel on the trailer first gets a flat tire, because it gets the most hits. On the other hand I had long time no spoke breakage, the sorting of the luggage has helped I guess.

PP: Most likely you need to change the next spoke tomorrow.

DB: It will be probably, although I'm not superstitious.

PP: Did you have communication problems in Hungary?

DB: No I don’t, even when there are still standing signs in the old font, similar to the runes. But Hungarian is related with Finnish, what you notice even if you neither nor understands.

PP: Now you are in Romania on the road what we will describe in the next blog. What are your further plans?

DB: I am currently just to plan. Off Braşov there is an 1100 m high pass to cross. The alternative route is quite lower and crosses just over 600 m but add five more days until Bucharest. It is now pretty cold and the days shorter. Both options have their advantages and disadvantages so I have to decide.

PP: Then we report the next time what route you have chosen.


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