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072 Australien 15 / Australia 15 Sydney

 

Australien 15

(6. Juni – 23. Juli 2019)

(geschrieben von Flinke Feder vom 20 – 23. Juni 2019, redigiert vom grün gefiederten Papageienvogel; dem Ara)

(Die Red.) Das Solatrike Abenteuer wird im Reisemagazin „Leise Reisen„ erzählt. Diese Episode handelt vom Aufenthalt in Sydney, der Pause vom Solatrike, der Organisation des Neuseeland Visa, dem Transport dahin und vielem mehr.

 

Australia 15

(June 6. – July 23. 2019)

(Written by Power Pen from July 20 - 23. 2019 edited of the Green-feathered Parrot Bird Macaw)

(Editorial) The Solatrike adventure is told in the travel magazine”Gravel travel”. This episode is about the stay in Sydney, the rest of the Solatrike, the organisation of the New Zealand visa, the transport there and much more.


Opernhaus von Sydney und Harbour Bridge in der Nacht beleuchtet über dem Fluss
Sydney Opernhaus und Harbour Bridge / Sydney Opera House and Harbour Bridge

Einleben in Sydney

David Brandenberger (DB): Flinke Feder! Wo bist Du?

Flinke Feder (FF): Stör’ mich nicht beim faulenzen.

DB: Dann steh’ auf, es gibt was zu tun für Dich, wir ziehen weiter und unsere Leser wollen wissen, was in der letzten Zeit geschah.

FF: Was ist denn passiert? Habe ich da was nicht mitbekommen?

DB: Einiges, ich hatte schon zweimal die Unterkunft gewech-selt. Die ersten beiden waren je zwölf Tage in Bondi und danach 24 Tage in Bexley.

FF: Was gibt es denn in Bexley?

DB: Nichts, da ist so weit weg vom Schuss, da braucht man den Bus bis man überhaupt was erreicht und eine Stunde bis in die Stadt.

FF: Wieso bist Du denn dahingezogen?

DB: Ich habe für die Zeit nichts Besseres gefunden und ich musste nur schon für alle Abklärungen für den Transport soviel Zeit einberechnen. Bis ich das Visum erhalte, könnte es auch bis 30 Tage dauern, darum habe ich so schnell wie möglich die Formulare ausgefüllt, einen medizinischen Check machen lassen und eingereicht.

FF: Du warst auch neben bei nicht untätig. Wie war die erste Unterkunft in Bondi?

DB: Das war eine WG und ich konnte ein Bett nutzen, weil mein Gastgeber für eine Weile verreiste. Das Wetter zeigte sich von seiner nassen Seite und ich musste mich erst einmal organisieren und ankommen. Das schlechte Wetter nutzte ich auch, um die letzten beiden Blogs zu schreiben, weil Du ja nur faul herum liegst.

FF: Du bist auch nicht viel aus dem Haus gekommen.

Megan

DB: Doch schon. Ich habe mich mit Megan getroffen. Ich habe sie vor 17 Jahren auf dem Antarktisschiff kennen ge-lernt. Sie hat mich inzwischen in Klosters besucht und nun haben wir uns nach 12 Jahren in Sydney wieder getroffen. Viermal haben wir miteinander was unternommen in Sydney. Wir fuhren zum Manley Beach, genossen Aussichten vom North Head, sowie vom South Head beim Watsons Bay, wo wir mit der Fähre hinfuhren. Eine hübsche Fährenrundfahrt machten wir im Pittwater Bay und spazierten dem Palm Beach entlang, wo sich die Palmen hinter den Araukarien verstecken. Da sie ihr Baby Lachlan im Kinderwagen dabei hat, mussten wir Orte finden, wo das kein Problem ist und nicht mit Treppenstufen übersät ist. Darum hatten wir uns zum letzten Mal noch den Observatory Hill angeschaut und be-suchten dort eine Gemäldegalerie von Werken, die in einer anderen Galerie abgelehnt wurden – zu Recht.

FF: Du bist ja von einer Galerie zur anderen spaziert, hatte es da was Schönes darunter?

DB: Die Zeitgenössische Kunst ist leider viel Blödsinn und ich habe nur eine Fotogalerie gefunden mit sehenswerten Stücken, sonst wurden von den sogenannten Künstlern mein Kunstverständnis beleidigt. Das auch im Contemporary Art Museum natürlich und in der Art Gallery NSW – ausser den alten Stücken.

FF: Hast Du Dich auch in der Kunst versucht?

DB: Ich habe drei Skizzen gefertigt. Eine vom Bondi Beach und zwei vom Opernhaus von verschiedenen Standorten aus. Ob die von künstlerischem Wert sind, kann jeder selber entscheiden. Meistens lasse ich während des Skizzierens den Zeitraffer laufen, dann geht das im Gleichen. Natürlich habe ich unzählige Besuche in der Stadt gemacht und die schön-sten Anblicke gesucht.

FF: Hast Du auch längere Spaziergänge unternommen?

DB: Ich wanderte mehrmals beim Bondi Beach in Richtung Süden und einmal bis nach Maroubra Beach. Den Klippen folgte ich auch nach Norden, bis ich wieder beim Watsons Bay ankam – gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang. Gleich gegenüber von der zweiten Unterkunft in Nordbondi ist am Rand der Klippe ein Golfplatz und dazwischen eine alte Aboriginal Felsengravur.

FF: Hat Dich auch eine Wintergrippe erwischt?

Erkältet

DB: Irgendwie hatte ich mich noch bei meinen niessenden Mitbewohnern in der WG angesteckt und musste meine triefende Nase dann auskurieren. Fieber hatte ich nicht, nur einen laufenden Wasserhahn mitten im Gesicht.

FF: Hatte das Solatrike auch die Grippe?

DB: Das nicht gerade, doch ich musste wieder einmal drei Speichen im Hinterrad ersetzen. Dabei habe ich gleich alle Speichen mittels der Tonhöhe ausgerichtet – so gut, wie möglich natürlich. Ich habe kein perfektes musikalisches Gehör, aber die Methode ist nicht schlecht. Als ich bei der dritten Unterkunft angekommen war, entschied ich mich das Trike zu reinigen und mich in Sydney nur mit dem öffentlichen Transport zu bewegen. Bei der Reinigung fällte ich einen weiteren Entscheid. Da ich die Kette, die Kassette und die Ritzel sowieso ersetzen muss, geht das gleichzeitig. Die neue Kette war schnell gefunden, doch mir fehlt das spezielle Werkzeug die Kassette zu entfernen. Bei drei Bike Shops war ich erfolglos und beim Letzten konnten sie die auch nur durch zerstören entfernen. Da bestellte ich gleich noch 20 neue Speichen für dasselbe Rad. Nur die Ritzel habe ich nirgendwo gekriegt, musste die in den USA bestellen und nach Neu-seeland schicken lassen. Das Trike habe ich so gut wie möglich gereinigt, den Motor gefettet, das Rad mit der neuen Kassette wieder eingebaut und die Kette eingesetzt. Daneben habe ich auch den Anhänger geputzt, sowie alle Taschen. Nun hat es Pause bis zum Transport.

FF: Warst Du vorher noch in der Stadt damit?

DB: Ich wollte doch ein paar Fotos haben. Dazu fuhr ich vor-her zum auskundschaften schon mal hin, ohne Trike. Zur Nord-seite der Brücke konnte ich unmöglich fahren – ich wollte doch gerne über die Harbour Bridge fahren. Doch es ist alles Autobahn und beim Fahrradweg ist am Nordende eine Barriere und steile Treppen. Demnach fuhr ich mit dem Sola-trike nur vor das Opernhaus, zur Südseite der Harbour Bridge und wieder zurück. Ausser den Unterkunftswechseln war ich nur einmal kurz mit dem Trike unterwegs.

FF: Hattest Du obendrein Geldprobleme?

DB: Meine EC-Karte lief ende des Monats aus, folglich musste ich eine Neue nach Sydney liefern lassen, sonst wäre ich plötzlich ohne Geld dagestanden. Das Schweizer Konsulat wollte aber ihre Adresse als Zustellort nicht hergeben und ich musste die private Adresse, wo ich wohnte, nutzen. Meine Mutter schickte sie hierhin und das hatte gut geklappt.

FF: Was für ein Spektakel hast Du Dir hier angeschaut?

VIVID Lichtershow

DB: An einem Abend habe ich die VIVID Lichtershow ge-nossen. Rund um den Hafen von der Harbour Bridge bis zum Opernhaus wurden die Gebäude mit Projektionen ange-leuchtet und weitere Lichtinstallationen gezeigt. Im botani-schen Garten endete der Lichterweg mit interessanten und auch obskuren Installationen. Die Show war an mehreren Abenden, mir reichte einer, sonst hätte ich zu viele Fotos gemacht. Die Fotos aus Sydney sind in einem neuen Ordner: Australien 5.

FF: Danke! War das Neuseelandvisum zu beantragen wieder-um eine lange Prozedur?

DB: Da musste ich ebenso etliche Fragen beantworten, doch es war weniger Schlimm, als das Australienvisum. Nur wollten sie meine finanziellen Verhältnisse wissen und die liess ich wiederum von meinem Schweizer Kollegen Urs Beeli ins Englische übersetzen. Vielen Dank nochmals! Eine Röntgen-aufnahme meiner Brust wollten sie auch noch, daher tingelte ich zum Arzt dafür. Als ich alle Unterlagen zusammengesucht hatte, reichte ich die so schnell, wie möglich ein, da ich bis 30 Tage warten müsse. Nach drei Tagen bekam ich eine Mitteilung…

FF: Was? Abgelehnt?

DB: Nein, ich hatte das Visum schon nach drei Tagen! Zwar nur für acht Monate, doch das sollte schon reichen. Inzwi-schen suchte ich auch ein Transportunternehmen und schrieb 5 bis 6 Firmen an. Vier haben geantwortet und ich habe mit langem hin und her, mit Unterlagen und Informati-onen liefern, vier verschiedene Angebote. Preislich und auch von der Transportdauer.

FF: Waren die Unterschiede so gross?

DB: Preislich nicht so, doch die Transportdauer variierte von einer bis sieben Wochen. Daher wählte ich die günstigste und schnellste Variante. Weitere Abklärungen spielten mit meiner Planung Achterbahn. Erst hiess es, dass es doch etwa fünf Wochen dauern würde. Sonach stellte ich mich dafür ein und plante in dieser Zeit nach Vanuatu zu reisen.

FF: Hast Du eigentlich noch genügend Medikamente gegen Deine chronische Krankheit?

Interview

DB: Eben nicht und Australien erkennt ausländische Rezepte nicht an. Bevor mir die Tabletten aus gingen trippelte ich zum Arzt für einen Untersuch. Der hat aber nur ein paar Fragen gestellt und mir ein Rezept ausgestellt, damit ich Tabletten für das nächste Jahr erhalten kann. Also bin ich für ein Jahr wieder versorgt.

FF: Wie waren Deine weiteren Unterkünfte?

DB: Ich hatte alle über AirBnb gebucht, das waren die günstigsten Angebote, wo ich mein Trike auch parkieren konnte. Die zweite Unterkunft war in Nordbondi in einem Haus, wo ich ein eigenes Zimmer im Untergeschoss hatte. Die Küche war aber in einem anderen Hausteil, wo eine WG hauste. Das Trike konnte ich da in einer Garage unterbringen, musste die vorher etwas aufräumen, damit es passte. In der dritten Unterkunft hatte ich ein Zimmer in einer Privatwohnung und teilte die restlichen Räumlichkeiten mit meinem Gast-geber. Er ist griechischer Abstammung, aber hier geboren. Er nennt sich zwar Gourmet, bereitet dennoch sehr viel vorge-fertigte Mahlzeiten. Da koche ich ja noch viel mehr als er, auch wenn meine Gerichte bescheiden sind.

FF: Was musstest Du repariert haben?

DB: Bei meinem Innenzelt sind die Reissverschlüsse kaputt. Wenn ich die schliesse, öffnen sie sich auf der anderen Seite wieder. Ein Nähatelier montierte vier neue Schlitten rein und ich hoffe das hat sich gelohnt. Wegen dem ein neues Zelt zu kaufen ist auch blöd. Ein Verschluss von meinem Wander-stock war zudem abgebrochen und in einem Outdoorladen fanden sie per Zufall noch ein Ersatzteil an einem kaputten Stock.

FF: Per Zufall hast Du wieder ein neues Interview gegeben.

DB: Das war ein Zufall, wie ich angesprochen wurde, vor einiger Zeit. Ich war aber immer unterwegs und einen Termin war schwer zu vereinbaren. Nun hatte es endlich geklappt und Stephan vom deutschen Radmagazin «Radfahren.de» hat mir per Messenger die Fragen gestellt, die ich versuchte zu beantworten. Er hat mir sogar neue Fragen gestellt, die noch niemand gefragt hatte – nicht mal Du.

FF: Na hör mal ich bin kein Radfahrer…

DB: …nicht nur das, er ist auch der bessere Journalist!

FF: Jetzt hör auf mit den Beleidigungen! Wann erscheint denn das Interview?

DB: In der nächsten oder übernächsten Ausgabe. Das weiss ich noch nicht.

FF: Siehst Du! Da bin ich schneller!

DB: Du bist in der letzten Zeit auch nur auf der faulen Haut gelegen.

FF: Das ich mir das in meiner Position noch bieten lassen muss! Können wir weiter machen? Warum war mit Vanuatu nix?

Blue Mountains

DB: Ich bekam die Nachricht, dass der Transport nicht fünf, sondern nur eine Woche dauert und das ist viel zu wenig da-für. Nun suchte ich mir eine andere Insel: Tonga. Da könne man mit Walen schwimmen.

FF: Hast Du hier auch Leute getroffen?

DB: Ausser Megan habe ich Rik getroffen, den ich in einer Facebook Gruppe kennen lernte. Wir plauderten den ganzen Nachmittag und verbrachten den Abend mit Andrew in einem Pub mit Livemusik. Mein Kollege Stefan vermittelte mir Tanita, die von Sydney der Ostküste entlang hochradeln will, um ihr ein paar Fragen zu beantworten. Wir trafen uns im Hyde Park, wo gerade das NAIDOC, eine Ver-anstaltung der Aborigines mit Musik und vielen Ständen, war. Wir verabredeten uns auf die nächsten Tage, um zu den Blue Mountains zu fahren. Die waren noch auf meiner Liste.

FF: Jetzt warst Du so lange hier und hattest keine Zeit?

DB: Das Organisieren, Putzen, Reparieren und Planen brauch-te einige Zeit. Dazu musste das Wetter passen und wir er-wischten einen schönen aber windigen Tag. Anabel und Heidi auch aus Deutschland, wie Tanita, gesellten sich dazu. Somit trappte eine lustige Vierergruppe von Katoomba zu den Drei Schwestern, eine berühmte Felsformation dreier Fels-säulen. Wir spazierten dem Klippenweg entlang zu weiteren Aussichtspunkten und genossen die Ansichten der Leuca und Gordon Falls. Nach einem lustigen Tag froren wir uns fast den Hintern weg, als wir eine Dreiviertelstunde auf den Zug warten mussten.

FF: Wieso hast Du Tonga auch gestrichen?

DB: Weil es sehr teuer ist und die Waltouren schon viele Monate im Voraus ausgebucht sind. Dazu war das Transport-datum auf den 28. Juli gelegt worden und ich musste sogar noch zwei Tage länger bleiben, als geplant. Doch fix war noch nichts. Erst das Abholdatum war auf den dritten August gesetzt, darum buchte ich in Auckland schon mal für eine Woche vor. Den Rest konnte ich noch nicht buchen, ge-schweige denn organisieren. Nach einigen Tagen wurde das Lieferdatum auf den 22. Juli gesetzt. Nun konnte ich endlich buchen und für acht Tage geht es nach…

FF: Das verraten wir natürlich nicht, sondern wird im nächsten Blog zu lesen sein. Hast Du noch was für die Statistik?

DB: Ich fuhr in Darwin am 25. Juni 2018 los und gelangte am 6. Juni 2019 nach Sydney – fast zwölf Monate (mit Pausen). Dabei legte ich 12'821 km zurück (Das sind die Reparatur-fahrten auch inklusive). 170 Tourenfahrtage brauchte ich für die ganze Strecke. Nur ein Achsbruch, dafür unzählige Spei-chenbrüche, zwei durchgefahrene Reifen im Trikehinterrad und wohl je zwei im Anhänger (das weiss ich nicht mehr). Ein Gangkabel brach, die Batterie und die Solarmodule musste ich ersetzten (stand in den letzten Blogs) und einige Repa-raturversuche im Vordermotor vornehmen (stand in mehreren Blogs). Das Trike habe ich nun am 22. Juni abgeliefert und am 24. Juni reise ich von Australien los.

FF: Viel Vergnügen.

Sydney Opernhaus und Harbour Bridge am Abend mit Sonnenuntergang
Opernhaus und Harbour Bridge

Passende Links dazu:

Arriving in Sydney

David Brandenberger (DB): Power Pen! Where are you?

Power Pen (PP): Don't bother me with lazing around.

DB: Then get up, there's something for you to do, we're moving on and our readers want to know what happened recently.

PP: What happened? Did I miss something?

DB: Some things, I had already changed accommodation twice. The first two were each twelve days in Bondi and afterwards 24 days in Bexley.

PP: What is there in Bexley?

DB: Nothing, it's so far away from the scene, you need the bus to get anywhere and an hour to the city.

PP: Why did you move there?

DB: I didn't find anything better for the time and I just had to calculate so much time for all the clarifications for the trans-port. It could also take up to 30 days until I get the visa, so I filled out the forms as quickly as possible, had a medical check done and submitted it.

PP: You weren't idle either. How was the first accommodation in Bondi?

DB: That was a condominium and I could use a bed because my host was away for a while. The weather showed its wet side and I first had to organize and arrive. I also used the bad weather to write the last two blogs, because you are just lying around lazily.

PP: You didn't come out of the house much either.

Megan

DB: Yes, I did. I met up with Megan. I met her 17 years ago on the Antarctic ship. She has meanwhile visited me in Klosters and now we have met again after 12 years in Sydney. Four times we did something together in Sydney. We drove to Manley Beach, enjoyed views from North Head, as well as from South Head at Watsons Bay, where we took the ferry. We made a nice ferry round trip in Pittwater Bay and walked along Palm Beach, where the palm trees hide behind the Araucaria. As she has her baby Lachlan in her pram, we had to find places where this is not a problem and not covered with stairs. That's why we last took a look at Observatory Hill and visited an art gallery of works that were rejected in an-other gallery - and rightly so.

PP: You walked from one gallery to another, did it have anything nice among them?

DB: Contemporary art is unfortunately a lot of nonsense and I only found a photo gallery with pieces worth seeing, other-wise the so-called artists insulted my understanding of art. That also in the Contemporary Art Museum, of course, and in the Art Gallery NSW - except for the old pieces.

PP: Have you also tried your hand at art?

DB: I made three sketches. One from Bondi Beach and two from the Opera House from different locations. Whether they are of artistic value is up to each individual to decide. Most of the time I let the time lapse run during the sketching, then it works in the same way. Of course, I have made countless visits to the city and looked for the most beautiful sights.

PP: Have you also taken longer walks?

DB: I walked several times south at Bondi Beach and once to Maroubra Beach. I followed the cliffs to the north until I arrived back at Watsons Bay - just in time for sunset. Right opposite the second accommodation in Nordbondi is a golf course at the edge of the cliff and in between an old Aboriginal rock engraving.

PP: Did you also catch a winter flu?

Being sick

DB: Somehow, I had been infected by my sneezing flatmates in the shared flat and had to cure my dripping nose. I didn't have a fever, just a running tap in my face.

PP: Did the Solatrike also have the flu?

DB: Not exactly, but I had to replace three spokes in the rear wheel again. I aligned all spokes with the tuning - as good as possible, of course. I don't have perfect musical hearing, but the method is not bad. When I arrived at the third accommo-dation, I decided to clean the trike and only go to Sydney by public transport. I made another decision during the clean-ing. Because I have to replace the chain, the cassette and the sprockets anyway, it works at the same time. The new chain was quickly found, but I lack the special tool to remove the cassette. I was unsuccessful at three bike shops and at the last one they could only remove it by destroying it. I ordered 20 new spokes for the same wheel. Only the sprockets I didn't get anywhere, I had to order them in the USA and send them to New Zealand. I cleaned the trike as good as possible, greased the motor, reinstalled the wheel with the new cassette and inserted the chain. I also cleaned the trailer and all bags. Now there is a break until the transport.

PP: Were you in town before?

DB: I wanted to have some photos. I drove there to scout out before, without the Trike. I couldn't ride to the north side of the bridge - I wanted to cross the Harbour Bridge. But it's all highway and at the bicycle path there is a barrier and steep stairs at the north end. Therefore, I only drove with the Sola-trike in front of the opera house, to the south side of the Harbour Bridge and back again. Apart from the accommo-dation changes I was only once briefly on the way with the trike.

PP: Did you also have money problems?

DB: My EC card expired at the end of the month, so I had to have a new one delivered to Sydney, otherwise I would suddenly have been without money. The Swiss consulate didn't want to give her address as the delivery location and I had to use the private address where I lived. My mother sent it here and it worked well.

PP: What kind of spectacle did you watch here?

VIVID Light show

DB: One evening I enjoyed the VIVID light show. Around the harbour, from the Harbour Bridge to the Opera House, the buildings were illuminated with projections and other light installations were shown. In the botanical garden the path of light ended with interesting and obscure installations. The show was on several evenings, one was enough for me, otherwise I would have taken too many photos. The photos from Sydney are in a new folder: Australia 5.

PP: Thanks! Was applying for a New Zealand visa a long procedure again?

DB: I also had to answer a lot of questions, but it was not as bad as the Australian visa. But they wanted to know my financial circumstances and I had them translated into English by my Swiss colleague Urs Beeli. Many thanks again! They also wanted an x-ray of my breast, so I went to the doctor for it. When I had collected all the documents, I sub-mitted them as quickly as possible, as I had to wait until 30 days. After three days I received a message...

PP: What? Rejected?

DB: No, I already had the visa after three days! Only for eight months, but that should be enough. In the meantime, I was also looking for a transport company and wrote to 5 to 6 companies. Four have answered and I have with long back and forth, with documents and information supply, four diffe-rent offers. In terms of price and transport time.

PP: Were the differences so great?

DB: Not so far in price, but the transport time varied from one to seven weeks. That's why I chose the cheapest and fastest option. Further clarifications played roller coaster with my planning. At first it was said that it would take about five weeks. After that I adjusted to it and planned to travel to Vanuatu during this time.

PP: Do you still have enough medication against your chronic illness?

Interview

DB: Absolutely not and Australia does not recognise foreign prescriptions. Before I ran out of tablets, I had to see a doctor for an examination. But he only asked me a few questions and gave me a prescription so that I could get tablets for the next year. Therefore, I am again supplied for one year.

PP: What were your other accommodations like?

DB: I had booked them all via AirBnb, these were the cheap-est offers where I could park my trike. The second accommo-dation was in Nordbondi in a house where I had my own room in the basement. But the kitchen was in another part of the house, where there was a shared flat. The Trike could I accommodate there in a garage, I had to clean up first somewhat, so that it fit. In the third accommodation I had a room in a private apartment and shared the rest of the rooms with my host. He is of Greek descent, but born here. Although he calls himself a gourmet, he still prepares a lot of ready-made meals. I cook a lot more than he does, even if my dishes are modest.

PP: What else did you have to repair?

DB: My inner tent has broken zippers. When I close them, they open again on the other side. A sewing studio mounted four new sliders and I hope it was worth it. To buy a new tent is also stupid. A shutter of my walking stick was broken off and in an outdoor shop they found by chance another spare part on a broken stick.

PP: By chance you gave a new interview again.

DB: That was a coincidence, as I was approached some time ago. But I was always on the road and it was hard to make an appointment. Now it had finally worked and Stephan of the German bicycle magazine "Radfahren.de" asked me via messenger the questions which I tried to answer. He even asked me new questions that nobody had asked yet - not even you.

PP: Well listen I am not a cyclist...

DB: ...not only that, he's also the better journalist!

PP: Now stop the insults! When does the interview appear?

DB: In the next or next but one issue. I don't know yet.

PP: You see! I'll be faster there!

DB: You've been lying on your lazy skin lately.

PP: That I still have to take that in my position! Can we continue? Why was nothing with Vanuatu?

Blue Mountains

DB: I got the message that the transport doesn't take five weeks but only one, and that's far too little for that. Now I was looking for another island: Tonga. There you could swim with whales.

PP: Did you meet people here, too?

DB: Besides Megan I met Rik, who I met in a Facebook group. We chatted all afternoon and spent the evening with Andrew in a pub with live music. My colleague Stefan intro-duced me to Tanita, who wants to cycle up the east coast from Sydney to answer a few questions. We met in Hyde Park, where NAIDOC, an Aboriginal event with music and many booths, was held. We arranged to meet for the next few days to drive to the Blue Mountains. They were still on my list.

PP: Now you were here so long and didn't have time?

DB: The organizing, cleaning, repairing and planning took some time. The weather had to fit and we had a nice but windy day. Anabel and Heidi also from Germany, like Tanita, joined us. Thus, a funny group of four tramped from Katoom-ba to the Three Sisters, a famous rock formation of three rock columns. We walked along the cliff path to further viewpoints and enjoyed the views of Leuca and Gordon Falls. After a fun day we almost froze our butts off when we had to wait three quarters of an hour for the train.

PP: Why did you skip Tonga too?

DB: Because it's very expensive and the whale tours are well booked many months in advance. The transport date was set for July 28th and I even had to stay two days longer than planned. But nothing was fixed yet. Only the pick-up date was set for the third of August, so I booked in Auckland for one week in advance. I couldn't book the rest yet, let alone organize it. After a few days the delivery date was set to 22 July. Now I could finally book and for eight days it goes to...

PP: Of course, we won't tell you that, but you can read it in the next blog. Do you still have anything for the statistics?

DB: I left Darwin on 25 June 2018 and arrived in Sydney on 6 June 2019 - almost twelve months (with breaks). I covered 12'821 km (including the repair trips). I needed 170 touring days for the whole distance. Only one broken axle, but in-numerable broken spokes, two tires in the trike rear wheel and probably two each in the trailer (I don't remember that anymore). A gear cable broke, the battery and the solar panels had to be replaced (was in the last blogs) and I had to make some repair attempts in the front motor (was in several blogs). I delivered the trike on June 22nd and on June 24th I leave Australia.

PP: Have fun.

Three Sisters in the Blue Mountains in a panoramic view.
Three Sisters in the Blue Mountains

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Kommentare: 1
  • #1

    Hostettler Kurt (Donnerstag, 25 Juli 2019 17:16)

    Ja du liabe David
    Da hesch du scho einiges erläbt oder erläbe müesse, isches sicher nid eifach immer z'beschte z'bechonn. Doch du bisch däm alleweil g^wachse und meisterisch das suverän.
    Ich wünsche diar guat's glinge und en unfallfreie Wieterfahrt.
    Die beste grüässli us em heisse trochne Klosters

    Kurt