· 

013 Polen / Poland

Polen

(geschrieben von Flinker Feder am 21. August 2015 redigiert vom grün gefiederten Papageienvogel mit drei Buchstaben; dem Ara)

(Die Red.) Endlich einmal ein Bericht für alle geduldig warten-

den Leser des Reisemagazins Leise Reisen, welche sich fragen, ob das Solatrike überhaupt gestartet ist.

Flinke Feder(FF): Nun bist Du fast durch ganz Polen gereist und ich krieg bis jetzt nichts zu tun. Hast Du nichts zu erzählen?

Poland

(written by Power Pen on 21 August 2015 edited of the Green-feathered Parrot bird)

(Editioral) Finally a report for all patiently waiting readers of the travel magazine Gravel travel, who are wondering whether the Solatrike ever is started.

Power Pen (PP): Now you have traveled almost all over Poland and so far I have nothing to do. Do you have anything to tell?


David Brandenberger (DB): Im Gegenteil, da ist so viel ge-schehen, aber Fahrrad fahren und schreiben geht nicht gleichzeitig.

FF: Das Schreiben kannst Du ja getrost mir überlassen, ich bin hier der Starreporter.

DB: Wieso hast Du denn noch nichts geschrieben?

FF: (kleinlaut) Ich bin ja nur imaginär. Du bist ja nicht immer auf dem Rad gesessen, da hättest Du wenigstens etwas Zeit für mich nehmen können.

DB: Neben dem Fahren muss ich Campingplätze suchen, Zelt aufstellen, einrichten, kochen, abwaschen, Wäsche waschen, das Fahrrad unterhalten, ab und zu Sehenswürdig-keiten anschauen, die Daten zu meiner Reise aktuell halten, Fotos bearbeiten…

FF: ... aber Deinen Blog vernachlässigst Du!

DB: Das war nicht geplant, mir fehlte einfach die Zeit.

FF: Wieso liegst Du nun hier faul am Strand herum, anstelle mir ein Interview zu geben?

DB: Im Gegenteil: Ich gebe Dir ja endlich das lang ersehnte Interview.

FF: Machen wir eine kleine Rückblende: Deine Reise begann in Uherský Brod, Tschechien am 6. Juli – also schon eine ganze Weile her.

DB: Nachdem ich das Trike erhalten habe und wir noch die letzten Arbeiten daran machten, ging es los ins Abenteurer und ich verfuhr mich schon im nächsten Dorf. Dafür wurde ich gleich am ersten Tag Fernsehstar…

FF: Wie das?

DB: Ein lokales Fernsehteam suchte Stimmen über das heisse Wetter und sah mich auf der Strasse. Vom Interview bleib schlussendlich nichts übrig – doch ich kam ca. 5 Sekunden im Fernsehen. Der Link ist in meiner Homepage, man muss allerdings bis 9 min. vorspulen und es ist in Tschechisch.

FF: (Selbstverliebt) Klar konnten die das Interview nicht gebrauchen, wenn es nicht von mir war. Ging es so weiter?

DB: Keinesfalls, sonst nahm niemand Notiz von meiner Reise. Ausser im Facebook mache es seine Runde.

FF: Wo übernachtest Du?

DB: Nun hauptsächlich auf Campingplätzen. Ich bin zwar auch schon bei Leuten von Warmshowers gewesen, das ist eine Organisation von Fahrradreisenden, welche eine Couch zur Verfügung stellen. Doch das hat auch Nachteile: Erstens ist mein Gefährt ziemlich lang und das kann nicht jeder irgendwo einstellen und Zweitens gehen die Anfragen übers Internet und ich habe nicht überall Zugang. Darum habe ich mich auf Campingplätzen eingerichtet.

FF: Aber es gibt nicht überall Campingplätze.

DB: Ich war auch schon in Hotels, wo man das Gefährt sicher abstellen kann. Ich muss dabei die meisten Taschen aufs Zimmer schleppen. Oder sonst habe ich auch schon mal wild im Wald campiert.

FF: Erzähl mal über die Leute von Warmshowers.

DB: Der erste war Martin Stiller, der hat schon einige Tausend Kilometer mit dem Rad hinter sich und organisiert Radevents mit Vorträgen. Ein bescheidener aber sehr interessanter Mensch. Nun renoviert er ein altes Haus auf Chata Prasiva – einem Erholungsberg im Nordwesten von Tschechien.

FF: Danach bist Du nach Polen gereist.

DB: Als ich den richtigen Grenzübertritt endlich gefunden habe… Doch die Polen empfingen mich ganz herzlich. Das erste Camping liess mich gratis übernachten, auf der Strasse schenkte mir Lukas Energieriegel und Wasser und überall wird mir zu gewunken.

FF: Also richtig freundlich die Polen?

DB: Sehr sogar, nur verstehe ich kein Wort. Diese Sprache liegt mir wirklich nicht.

FF: Was waren Deine weiteren Stationen?

DB: Alle kann ich nicht aufzählen, da habe ich eine „Google- Map“ eingerichtet in „Reiseroute“. Die Reise stoppte ich einige Male für Sehenswürdigkeiten. Ich machte sogar einen Umweg über Oswiecim, um mir die Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau anzuschauen. Einfach grauenhaft was Menschen anderen Menschen antun können. Ich habe ver-sucht dies in meinen Fotos auszudrücken. Den ersten längeren Halt machte ich in Częstochowa (ich kann das auch nicht richtig aussprechen). Da wird in einer Kapelle die „Schwarze Madonna“ verehrt. Das ist ein Bild von Maria und Jesus als Kind, welche laut Legende von Lukas dem Apostel auf einen Tisch gemalt hätte. Vom Bild sieht man nur noch die Köpfe und Hände, alles Andere ist mit Goldkitsch über-zogen. Als reformierter Christ habe ich meine Mühe damit, dass die Leute vor einer bemalten Tischplatte auf den Knien herum rutschen.

FF: Sei nicht so abschätzig!

DB: Ich entschuldige mich bei allen Katholiken, die das nicht so sehen – da spricht meine reformierte Seele.

FF: Da bist Du aber im falschen Land!

DB: Oh ja, Polen hat ja mal einen Papst gestellt und Johannes Paul II ist omnipräsent.

FF: Die nächste Station war aber ganz anders.

DB: Lodz (Wuutsch ausgesprochen) war eine Fabrikstadt und erfindet sich gerade neu. Da konnte ich bei den herzlichen Janek und Marzena unterkommen – auch von Warmshowers. Sie sind natürlich auch Fahrradfreaks und haben sich auf ihr Islandabenteuer vorbereitet. Ein spontanes „Kunstprojekt“ konnte ich mit ihnen gestalten (unter „Sieger und Kunst“). Zwei lustige Leute mit denen man viel Spass hat.

FF: Weiter fuhrst Du nach Warschau.

DB: In zwei Etappen. Die Übernachtung auf dem Camping in Nieborow hatte es aber in sich. Nachdem ich einen heftigen Regenschauer abwartete stand mein Zelt zur Hälfte im Wasser. Der Sturm knickte einen Baum, welcher die Strom-leitung herunter riss. Die anschliessenden lärmenden Auf-räumarbeiten bis spät in die Nacht nutzte ich, um die Muse-umsflieger ins spezielle Licht zu setzen.

FF: Kann man die Fotos sehen?

DB: Ja, ich habe sie ihnen geschickt und sie sind auf deren Homepage – natürlich auch auf meiner.

FF: Da sind aber noch nicht alle Fotos von Polen drin.

DB: Was meinst Du was ich nebenbei auch noch mache? Wenn ich Stromanschluss oder vollen Computerakku habe, verarbeite ich noch die Fotos – da bin ich natürlich immer etwas zurück.

FF: Du kannst ja mal einen Regentag als Pause benutzen.

DB: Das Wetter war ja ausgesprochen schön und Regentage sehr selten. Bei dem schönen Wetter in der letzten Zeit liege ich lieber am Strand oder fahre die nächste Strecke.

FF: Warschau ist nun aber drin?

DB: Endlich ja, doch ich bin noch weit zurück. Warschau war natürlich auch sehr interessant wie alles wieder aufgebaut wurde – aber auch sehr touristisch.

FF: Das nächste touristische Ziel war der Bialowieza Nationalpark mit den Büffeln.

DB: Die Büffel kannst Du streichen, die sieht man nur im Zoo oder in ganz abgesperrten Zonen, wo niemand hin kommt.

FF: Der Park ist aber sonst schön.

DB: Es ist ein Urwald zu besichtigen, wobei die Einzigartigkeit nicht ins Auge springt. Über 3000 verschiedene Pilzarten zum Beispiel. Jedoch entdeckte ich hübsche Orchideen und Blumen.

FF: Du hast auch wieder angefangen zu skizzieren.

DB: Wenn ich Zeit habe – welche rar ist habe ich die Eine oder Andere Skizze gemacht.

FF: Die von Bialowieza ist aber speziell, war die Frau echt?

DB: Keinesfalls, aber auf der Tour lernte ich das belgische Paar kennen, welche im Häuschen übernachtete und wir stellten nachher die Szene etwas abgeändert nach. Die Frauen auf den Skizzen sind alle fiktiv – leider.

FF: Du hattest aber auch unerfreuliches.

DB: Auf dem Weg nach Bialowieza stieg mein Vordermotor aus und erst musste ich herausfinden woran es lag. Mein Voltmeter war auch kaputt, aber ein Zeltnachbar mit dem Motorrad hatte ein funktionierendes dabei. Erst musste ich aber nach Białystok fahren, um das Trike reparieren zu können. Der Gasgriff war defekt und nach dem Auswechseln lief alles wieder. Naja, bis am nächsten Tag der andere Gasgriff fand, er könne nun auch defekt sein. Zum Glück hatte ich zwei bestellt und den konnte ich dann auf der Strecke auswechseln.

FF: Es verging fast eine Woche, bis die Teile da waren. Was hattest Du unternommen in dieser Zeit?

DB: Ich habe mir erst die Stadt angeschaut und danach Fotos bearbeitet und einen neuen Song aufgenommen.

FF: Welcher?

DB: „Hope dies last (Die Hoffnung stirbt zuletzt) ein Hammersong nach dem ich die letzte Zeit lange gesucht hatte.

FF: Der klingt aber sauschlecht!

DB: Die MP3 Konvertierung hat vieles zur Sau gemacht, zudem hatte ich den auch einen Tag nachdem ich ihn geschrieben habe aufgenommen. Aber richtig eingespielt, gut abgemischt und mit mehr Sustain ist es der Hammer.

FF: Mit mehr was?

DB: „Sustain“ ist ein Effekt, der den Ton länger anhält.

FF: Wie Gary Moore oder Santana?

DB: Etwa so, aber vergleichen kann ich mich überhaupt nicht mit ihnen.

FF: Aber der Song ist noch nicht zu hören.

DB: Ich muss erst noch ein Video dazu machen und aufladen – das braucht alles Zeit.

FF: Nach Białystok bist Du aber ziemlich schnell voran gekommen.

DB: Nach einer Woche Pause wollte das Solatrike endlich wieder fahren und ich machte wenig Halt. Die Masurische Seenplatte habe ich durchquert ohne viele Seen zu sehen. Es ist ein hügeliges Gebiet mit viel rauf und runter durch Wälder und Landwirtschaft. Ab und zu erblickt man einen See. Erst in Gdansk bin ich wieder länger geblieben.

FF: Eine schöne Stadt?

DB: Wenn man die Bilder von der Zerstörung kennt ja – doch zum Radfahren ist sie momentan nicht geeignet, überall wird gebaut. Katastrophal mit dem Trike.

FF: Wie sind die Strassen sonst?

DB: Sehr unterschiedlich. Da gibt es traumhafte Radwege bis albtraumhafte Radwege. Die Strassen sind natürlich immer da am meisten beschädigt, wo der Radfahrer durch muss. Kopfsteinpflaster ist grauenhaft. Auch die Autostrassen variieren. Da können Nebenstrassen gut zu fahren sein, daneben eine Hauptstrasse ein reines Flickwerk sein kann.

FF: Wie war es der Ostseeküste entlang?

DB: Auch sehr abwechselnd. Flach ist es hingegen nicht, man macht hier ziemlich Höhenmeter jeden Hügel rauf und wieder runter. Da legte ich hier und da einen Tag Pause ein, um mich vom Wind durchblasen zu lassen.

FF: War es nicht sehr sonnig?

DB: Das schon, aber der Wind kann auch sehr kalt sein und dann frierst Du am Strand. Nun weiss ich wieso alle einen Windschutz am Strand aufstellen.

FF: Ich habe gedacht, das sei, um die hübschen Mädels dahinter zu verstecken.

DB: Die verstecken sich teilweise auch dahinter.

FF: Hast Du keine hervorlocken können?

DB: Ich doch nicht. Doch es gibt schon sehr hübsche Frauen…

FF: Keine für Dich?

DB: Es hat sich mir keine angehängt, aber das wäre sowieso nichts für mich.

FF: Wieso?

DB: Ich würde sie nicht verstehen, diese Sprache liegt mir einfach quer.

FF: Gut reist Du nach Deutschland weiter. Wie sieht die Reise aus?

DB: Erst geht es durch die Mecklenburgische Seenplatte und dann via Berlin und Dresden wieder nach Tschechien. Genaueres kann ich nicht sagen, ich entscheide spontan.

 

David Brandenberger (DB): On the contrary, because so much has happened, but I cannot biking and writing at the same time.

PP: You can leave the writing confidently to me; I'm the star reporter here.

DB: Why did you write anything yet?

PP: (Meek) I'm just imaginary. You're sitting not always on the bike and then you could have taken at least some time for me.

DB: In addition to cycling I must search campsites, pitch my tent, put my baggage in, cook, wash dishes, wash clothes, maintain the bike, look at sights, currently record data on my trip, edit photos...

PP:... but you neglect your blog!

DB: That wasn't planned, I just lacked the time.

PP: Why are you laying now here lazy on the beach, instead of to give an interview to me?

DB: On the contrary: I give you finally the long-awaited interview.

PP: We make a small flashback: your journey began in Uherský Brod, Czech Republic on 6 July - so quite a while ago.

DB: After I have received the Trike and we made the last work, it went off to the adventure and I took the wrong way in the next village. But I was a TV star right on the first day...

PP: How comes?

DB: A local television crew was looking for statements about the hot weather and saw me on the street. Of the interview, nothing left ultimately - but I was 5 seconds on television. The link is in my homepage, you must forward however to 9 min. and it is in Czech.

PP: (Narcissistic) For sure they could not use the interview, if it was not made by me. Has this been continued?

DB: No, otherwise nobody took notice of my trip. Except in Facebook, it makes his round.

PP: Where are you staying?

DB: Now mainly on campsites. I've been also already with people of warm showers, which is an organization of bicycle travelers which make available a couch. But this has its drawbacks: first, my vehicle is quite long and not everybody can store it somewhere and second the assumption of the requests is by Internet and I have not every time access. Therefore, I have preferred myself on campsites.

PP: But there is not everywhere campsites.

DB: I've also been at hotels, where I can store the vehicle safely. I have to carry the most bags in the room then. Otherwise I also camped sometimes wild in the Woods.

PP: Tell me about the people of warm showers.

DB: The first was Martin Stiller who cycled already some thousand kilometers on the bike and organized cycling events with lectures. He is a modest but very interesting man. Now, he restores an old House on Chata Prasiva - a recreation mountain in the Northwest of the Czech Republic.

PP: Then you have travelled to Poland.

DB: As I finally found the right border crossing... But Poland received me warmly. The first camping let me free to stay, Luke gave me on the street energy bars and water and everywhere people on the streets are waving.

PP: So really friendly the Polish people?

DB: Very much, just I don't understand a Word. This language is not really suitable to me.

PP: What were your other stations?

DB: I cannot count them all, but I set up a "Google map" in "Travel Itinerary". I stopped the journey several times for attractions. I made even a detour to Oswiecim, to look at the Memorial of Auschwitz and Birkenau. Just horrible what people to other people can do. I have tried to express this in my photos. I made the first longer stop in Częstochowa (I can also not pronounce it the right way). There, the "Black Madonna" is worshipped in a chapel. This is a picture of Mary and Jesus as a child, which was painted according to the legend of Luke the Apostle on a table. From the picture you can see only the heads and hands; everything else is covered with gold kitsch. As a reformed Christian, I think it’s dull that people slip around in front of a painted desktop on their knees.

PP: Don’t be so dismissive.

DB: I apologize by all Catholics who do not see it that way - there speaks my reformed soul.

PP: There you are in the wrong country!

DB: Oh yes, Poland has even provided a Pope and Johannes Paul II is omnipresent.

PP: The next station was quite different.

DB: Lodz (Pronounced Whootsh) was a factory town and just reinvents itself. I could stay at the hearty Janek and Marzena - also some from warm showers. They are of course also bike freaks and have prepared themselves for their Iceland adventure. A spontaneous 'art project' I could make with them (under "Winner and Art"). They are two funny people and I had much fun.

PP: Next you left for Warsaw.

DB: In two stages. The overnight camping in Nieborów was another story: After I waited out a violent rainstorm my tent stood half in the water. The storm cracked a tree which ripped the power lines down. I used the subsequent noisy cleanup until late in the night, to put the Museum flyer in the special light.

PP: Can we see the photos?

DB: Yes, I have sent them and they are on their homepage - also on mine.

PP: But there are not all photos from Poland in.

DB: What do you mean what I also do? If I don't have electricity or full batteries in my Computer, I am editing the photos - I'm still something behind, of course.

PP: You can use even a rainy day as a break.

DB: The weather was so extremely beautiful and very rare rainy days. When the weather is beautiful in recent times I prefer lying on the beach or cycle the next stretch.

PP: Is Warsaw in there by now?

DB: Finally, but I'm still far behind. Warsaw was of course also very interesting - rebuilt but also very touristy.

PP: The next tourist destination was the Bialowieza National Park with the buffaloes.

DB: You can delete the Buffalo; they can be seen only in the Zoo or in very closed off zones where no one is allowed to get there.

PP: But the Park is otherwise nice.

DB: It's a primal forest to visit, with the uniqueness that is not very eye catching. There are over 3000 different mushroom species for example. However, I discovered pretty orchids and flowers.

PP: You also started to sketch again.

DB: When I have time - which is rare I made one or the other sketch.

PP: The one of Bialowieza is but special. Is the woman real?

DB: No, but on the tour I met the Belgian couple, which stayed in the cottage and we recreated the scene afterwards slightly changed. The women on the sketches are all fictitious - unfortunately.

PP: You were also unhappy.

DB: On the way to Bialowieza my front motor broke and first I had to find out what it was. My volt meter was also broken, but a tent neighbor with the motorcycle had a functioning one. First I had to go to Białystok to repair the Trike. The throttle was broken and after replacing everything was good again. Well, until the next day the other throttle thought, he could be now also broken. Luckily I had ordered two and I could change it then out on the track.

PP: It passed almost a week, until the pieces were there. What did you do at this time?

DB: I took a long walk at the city to see the sights and then edited photos, and recorded a new song.

PP: Which one?

DB: 'Hope dies last' a blast I had searched for the last long time.

PP: He sounds but Butch!

DB: The MP3 conversion has done much crap. I had also recorded the Song the day after I wrote it. When it’s better played, better mixed and with more sustain it is - well a blast.

PP: With more what?

DB: "Sustain" is an effect that lasts the tone longer.

PP: Like Gary Moore or Santana?

DB: Just like this, but I cannot compare at all with them.

PP: But the song is not to hear already.

DB: I need to make yet a video and upload it - that takes a lot of time.

PP: After Białystok you went pretty quickly ahead.

DB: After a week break, the Solatrike wanted to drive again and I made not much stops. I've crossed the Masurian Lakeland without seeing many lakes. It is a hilly area with a lot up and down through forests and agriculture. And you can see a lake only from time to time. Only in Gdansk, I've stayed a bit longer.

PP: A beautiful city?

DB: If you know the images of the destruction – yes. But it is currently not suitable for cycling, there are road works everywhere. It’s disastrous with the Trike.

PP: How are the roads otherwise?

DB: Very different. There are beautiful cycling routes to nightmarish cycle paths. The roads are of course the most damaged, where the cyclists have to ride. Cobblestone is atrocious. Also the roads vary. Sometimes side streets can be good to ride and a main road can be a pure patchwork.

PP: How was the road along coast?

DB: Also very alternating. It’s not flat however; you do here pretty much altitude up and down again of every hill. Here I took here and there a day off to get blown away by the wind.

PP: Was it not very sunny?

DB: Well it is, but the wind can be very cold and then you freeze on the beach. Now I know why all set up a Windbreak on the beach.

PP: I thought it was to hide the pretty girls behind.

DB: Partly they’re hiding behind it.

PP: Can you entice any out?

DB: I don't. However, there are some very pretty women...

PP: Was there not one for you?

DB: Not one wanted to cycle with me, but that would be anyway nothing for me.

PP: Why?

DB: I could not understand her; this language is just not my language.

PP: Well that’s good that you travel next to Germany. What is the itinerary?

DB: First I’ll cycle through the Mecklenburg Lake District and then via Berlin and Dresden to the Czech Republic. I cannot say more I decide spontaneously.

 

Download
013 Polen / Poland
Zum herunterladen und ausdrucken.
For download and print.
013 Polen.pdf
Adobe Acrobat Dokument 727.7 KB


Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Andrea Kaiser (Donnerstag, 27 August 2015 21:38)

    Es ist spannend und amüsant, Deinen Blog zu lesen.
    Pass auf Dich auf und weiterhin gute Fahrt.
    Liebe Grüsse
    Andrea Kaiser, Stans

  • #2

    Stephan Jost (Dienstag, 01 September 2015 23:30)

    Ja, macht wie immer Spaß zu lesen. Gute Reise, schöne Erlebnisse, mit vielen netten Menschen, und bleib gesund und Deinem Trike wünsche ich es auch.